2020

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20. Juni, 2020

DAS blieb uns in Heidelberg erspart

Von |2020-06-20T10:43:08+02:0020. Juni 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

In einem Hangar des internationalen Flughafens von San Francisco nisten seit Jahren Wanderfalken, die sich offenkundig an das regelmäßige Öffnen & Schließen der großen Tore – um Flugzeuge zur Wartung ein- und ausrollen zu lassen –  gewöhnt haben und nur dann herein und hinaus fliegen.

Entsprechend landen die Jungfalken beim Erstflug oft auf dem Boden innerhalb des Hangars.

Auf dem Foto können unsere neuen Gäste gut erkennen, dass das Federkleid eines jungen Wanderfalken ganz anders ausschaut als das von erwachsenen Wanderfalken, wie PALATINA & ZEPHYR.

 Two peregrine falcon chicks returned to nest under watchful eyes of parents 

15. Juni, 2020

ZEPHYR und PALATINA balzend im Nistkasten

Von |2020-06-15T10:40:05+02:0015. Juni 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

Das sind außergewöhnliche Beobachtungen, die wir z.Zt. im und am Nistkasten sehen. PALATINA kommt am Abend und verbringt immer wieder die Nacht im Nistkasteneingang. In der Morgendämmerung streicht sie dann ab. Das haben wir bisher nie beobachtet, auch nicht bei ihren Vorgängerinnen AURORA oder JETTA.  Überraschend ist auch, dass das Paar balzend im Nistkasten gesehen wurde, s. Gästebuch! (Danke, Eva!)

Ja, es gibt Zweitgelege bei Wanderfalken, falls das erste Gelege z.B. für falknerische Verwendung entwendet wurde. (Das war hier selbstverständlich nie der Fall!)

Nun erreichen mich Anfragen, ob  – bitte schön! – ZEPHYR & PALATINA  uns in diesem Jahr erneut das Vergnügen bereiten könnten, eine zweite Brut hier sehen zu können.

ICH,  als ornithologischer Laie, weiß nichts  von einer Zweitbrut bei wild lebenden Wanderfalken? Gibt es Fachleute unter unseren Gästen, die uns belehren können?

9. Juni, 2020

PALATINA kontrolliert den Himmel und bewacht den Nistkasten (9. Juni 2020)

Von |2020-06-09T19:53:21+02:0009. Juni 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

Dass PALATINA an diesem Standort –  der Vogelwelt gut sichtbar – nun nicht mehr von den Jungfalken belästigt wird, ist ein gutes Zeichen!

In den ersten Tagen nach dem Ausfliegen der vier Jungfalken wäre sie hier sofort vom Nachwuchs bedrängt und angebettelt worden. Das QUARTETT ist nun aber bereits recht selbständig unterwegs, hat vielleicht schon eigene Jagderfolge und wird ebenfalls irgendwo mit vollem Kropf – wie ihre Mutter –   an einem ruhigen Platz die Nacht erwarten.

Dass wir noch immer über die Webcams hier Falken sehen, ist ein netter Bonus des Falkenpaars an uns Besucher/-innen! Zum ersten mal in 20 Jahren beobachten wir, dass das Falkenweibchen nach dem Ausfliegen der Jungen noch am Brutplatz anwesend ist, ja sogar übernachtet. Ihre Vorgängerinnen AURORA und JETTA  taten  das nicht. ZEPHYR übernachtet seit 2018 – etwa ab September – im Nistkasten  Ich bin gespannt, ob PALATINA weiterhin den Nistkasten buchstäblich besetzt hält und ob und wann ZEPHYR sie vielleicht ablösen wird.

Danke, K.!

 

9. Juni, 2020

Eine schöne Erinnerung

Von |2020-06-09T10:27:47+02:0009. Juni 2020|Tagebucheintrag|6 Kommentare

bereitet uns Steffen Neumann! Er  hat mir erlaubt, diese Zusammenfassung der Brutsaison 2020 hier vorzustellen. Interessante, manchmal aufregende, aber immer schöne Stunden, die wir hier gemeinsam mit der Falkenfamilie erlebt haben, können wir noch einmal in einem Zusammenschnitt an uns vorüber ziehen lassen.

Eine großartige Idee, eine zeitraubende Arbeit, die uns Freude bereitet.

Herzlichen Dank, lieber Herr Neumann!

8. Juni, 2020

Fliegen, Segeln, Stoßen, Fangen, Kämpfen

Von |2020-06-08T12:42:18+02:0008. Juni 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

aber auch Gefiederpflege, Ruhe, Beobachtung, Schlaf, – das sind die Aktivitäten unseres „2020-Quartetts“, das sich noch immer in der „Bettelflugphase“ ihrer Jugend befindet. Noch befinden sich die Jungfalken in Abhängigkeit  zu ihren Eltern PALATINA & ZEPHYR. Aber längst fliegen sie ihren Eltern entgegen und entreißen ihren die Beute. Manchmal kröpfen zwei oder gar drei Jungfalken gemeinsam auf dem Umlaufbalkon der Jesuitenkirche, anderes mal streiten sie sich heftig dabei.  Sie schlafen wohl auch noch ziemlich nahe beieinander, vielleicht zu zweit. Die Eltern haben noch immer einen Blick auf den Nachwuchs und vertreiben die  Jungfalken – noch – nicht aus ihrem Heidelberger Jagdgebiet. Bereits jetzt, drei Wochen nach dem Ausfliegen, gelingt ihnen vielleicht schon ein eigenes Beuteschlagen  auf einen unerfahrenen  Vogel. Schon in der ersten Woche haben sie Scheinangriffe auf Geschwister, sogar auf die Eltern, auf die Krähen der Altstadt, auf Großinsekten (Libellen), Blätter im Wind, sogar auf sich bewegende Baumwipfel geflogen.

Die Familienbande zu Eltern und Geschwistern lösen sich ab Ende Juni- Anfang Juli allmählich auf. Aber noch im Spätsommer kann es sein, dass wir einen Jungfalken auf Kurzbesuch  im Nistkasten sehen können.

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