Wanderfalken in Heidelberg2024-09-11T13:52:19+02:00

Willkommen bei den Wanderfalken in Heidelberg

Wild lebende Wanderfalken haben 1999 einen Nistkasten im Turm der Heiliggeistkirche entdeckt und ziehen dort jedes Jahr ihren Nachwuchs auf.

Willkommen bei den Wanderfalken in Heidelberg

Wild lebende Wanderfalken haben 1999 einen Nistkasten im Turm der Heiliggeistkirche entdeckt und ziehen dort jedes Jahr ihren Nachwuchs auf.

Am 18. Februar 1248 unternahm die belagerte Stadt Parma einen Ausfall und raubte sechs überaus wertvolle Handschriften „de arte venandi cum avibus“, die der Stauferkaiser Friedrich II. selbst verfasst hatte, aus dem kaiserlichen Zelt.

Das kostbare Falkenbuch des Kaisers, in dem der Wanderfalke fachkundig beschrieben wird, ist verloren gegangen. Das Zweitexemplar dieses berühmten Buches mit 500 Vogel-Miniaturen verlor sein Sohn Manfred 1266 in der Schlacht von Benevent, ebenso sein Leben. Dieses überaus prachtvolle Buch kam über mehrere Stationen im 16. Jahrhundert in den Besitz der Kurfürsten von der Pfalz und befand sich bis 1623 in der Bibliotheca Palatina auf der Nordempore der Heiliggeistkirche. Als Beutegut des 30-jährigen Krieges gelangte das Falkenbuch nach Rom (Biblioteca Apostolica Vaticana, Cod.Pal.Lat. 1071). Als der Papst 1986 das Falkenbuch zu einer Ausstellung für einige Wochen auf die Empore der Heiliggeistkirche auslieh, stand im Halbdunkel der gepanzerten Vitrine neben der Kostbarkeit auch ein ausgestopfter Wanderfalke.

Heute ist er 50 m darüber nach 47 Jahren Abwesenheit als wild lebender Brutvogel wieder zurück nach Heidelberg gekehrt!

Am 18. Februar 1248 unternahm die belagerte Stadt Parma einen Ausfall und raubte sechs überaus wertvolle Handschriften „de arte venandi cum avibus“, die der Stauferkaiser Friedrich II. selbst verfasst hatte, aus dem kaiserlichen Zelt.

Das kostbare Falkenbuch des Kaisers, in dem der Wanderfalke fachkundig beschrieben wird, ist verloren gegangen. Das Zweitexemplar dieses berühmten Buches mit 500 Vogel-Miniaturen verlor sein Sohn Manfred 1266 in der Schlacht von Benevent, ebenso sein Leben. Dieses überaus prachtvolle Buch kam über mehrere Stationen im 16. Jahrhundert in den Besitz der Kurfürsten von der Pfalz und befand sich bis 1623 in der Bibliotheca Palatina auf der Nordempore der Heiliggeistkirche. Als Beutegut des 30-jährigen Krieges gelangte das Falkenbuch nach Rom (Biblioteca Apostolica Vaticana, Cod.Pal.Lat. 1071). Als der Papst 1986 das Falkenbuch zu einer Ausstellung für einige Wochen auf die Empore der Heiliggeistkirche auslieh, stand im Halbdunkel der gepanzerten Vitrine neben der Kostbarkeit auch ein ausgestopfter Wanderfalke.

Heute ist er 50 m darüber nach 47 Jahren Abwesenheit als wild lebender Brutvogel wieder zurück nach Heidelberg gekehrt!

Willkommen

Live aus dem Nistkasten im Turm der Heiliggeistkirche

3 Kameras aus verschiedenen Perspektiven

Hans-Martin Gäng schreibt seit 1999 Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken

Hier schreiben die Freunde der Wanderfalken und unserer Website

Sie wollen helfen?

Der Erhalt und die Pflege des Nistkastens, der Betrieb der Webcams und der  Nilgans-Abwehreinrichtung sind aufwendig, sie werden in ehrenamtlicher Arbeit geleistet und aus Spenden finanziert. Wenn Sie dazu beitragen wollen, freuen wir uns über Ihre Spende!
NABU Gruppe Heidelberg
Bankname: Sparkasse Heidelberg
IBAN: DE15 6725 0020 0000 0329 13
BIC: SOLADES1HDB
Bitte folgenden Hinweis angeben: für Heiliggeist-Wanderfalken!

Sponsoren und Förderer

Letzte Tagebucheinträge

6.März, 2026

As Time goes by

Von |06. März 2026|

heißt es im Filmklassiker Casablanca. Ich erinnere mich an Zeiten, als das Heidelberger Paar mit den Brutpaaren in Rom, Italien die ersten Gelege in den von Webcams überwachten Nistkästen zeigte.

6.März, 2026

DAS 1. Ei in der Saison 2026

Von |06. März 2026|

wurde gegen 16.39 Uhr gelegt, exakt wie im Vorjahr! Dieses Jahr nicht im hinteren Bereich des Nistkastens, sondern eher in der Mitte? Ich selbst konnte es noch nicht sehen, aber

Ältere Tagebucheinträge
Nach oben