Hans-Martin Gäng

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7. Feb., 2026

Ein Heidelberger in den Niederlanden

Von |2026-02-07T15:14:26+01:0007. Februar 2026|Tagebucheintrag|1 Kommentar

In Weert, nahe Limburg, NL  hat sich unser Terzel BENJAMIN aus dem Jahrgang 2022  mit der auf den Fotodokumenten deutlich ablesbaren Beringung  S° RC  – erneut verpaart und wird wohl wieder Vater werden.

Das schöne Foto von A.L. – herzlichen Dank! –  zeigt rechts das Weibchen auf der oberen Plattform. Wie A.L. uns schreibt, hatte BENJAMIN im Kasten den Boden „gepflügt“ und will nun an seiner Partnerin vorbei das Weite suchen.

31. Jan., 2026

Wir warten auf die Balz.

Von |2026-01-31T14:43:19+01:0031. Januar 2026|Tagebucheintrag|0 Kommentare

Die Balzsaison 2026 wird mit einer sorgfältigen Prüfung des zukünftigen „Kinderzimmers“ beginnen:

Wenn es keine neue Verpaarung geben sollte, wird RUPERT als Terzel – für unsere neuen Gäste: der männliche Falke –  dem Weibchen LISELOTTE den bewährten, inzwischen traditionellen – Nistplatz  aus dem Jahr 1999 im Turm der Heiliggeistkirche anbieten.

Er wird sie mit kleinen „Brautgeschenken“ , also Beuteresten, zur Kirche, zum Nistkasten locken. Denn die Falkenweibchen bestimmen das zukünftige Geschehen!

(Wir denken: Das ist doch nicht notwendig, LISELOTTE ist doch seit 2023 Revierbesitzerin, sie kennt doch das ALLES längst! Ist das notwendig?)

Ja, es ist ein notwendiges Ritual!

LISELOTTE vergewissert sich in den nächsten Wochen, ob ihr Nistplatz auch 2026 passend ist und ob ihr Partner geeignet ist, sie und den Nachwuchs in diesem Jahr während der Brut und Aufzucht zu versorgen. (Es ist durchaus möglich, dass ein neues, stärkeres Falkenweibchen LISELOTTE verdrängt, oder ein neuer Terzel auftritt!)

Ob hier, mit diesem höchst erfolgreichen Nistkasten, weitere Nistplätze angeboten und geprüft werden? Auch das ist möglich!

Ganz nah, auf gleicher Höhe, mit noch besserer Aussicht, gibt es einige – mit unseren Menschenaugen bewertet – gut geeignete Nischen in der Nordfront der Schlossruine!

Zuletzt, vor unserem Projekt, brüteten 1953 letztmals Wanderfalken  an der Südseite der Schlossruine im „Krautturm“, dessen abgesprengte Wand  halb im Burggraben liegt. (Heute wird dieses Bruchstück jeden Tag hundertfach von Touristen fotografiert.)

Ob RUPERT seine Partnerin auch zu solchen geeigneten Plätzen in der Schlossruine leitet? Wir wissen es nicht.

Wir hoffen beide Falken gemeinsam wieder in diesem Nistkasten zu sehen!

Sowohl RUPERT, wie auch LISELOTTE  prüfen – nach ihrem Balzritual im Kasten – einzeln die Seitenwände und Decke mit den Augen und mit Schnabel und Fängen den Untergrund: Sie“pflügen“ geradezu mit dem Schnabel ringsum den Sand. Beide legen sich auch flach mit der Brust in den Untergrund und schieben mit den Fängen  den Sand nach hinten. Wir nennen das „Probe sitzen“.  In eine flache Grube wird LISELOTTE dann Anfang März die Eier legen.

Das „Nest“ wird bei den Falken nicht mit isolierenden Federn oder Pflanzenmaterial gepolstert. Sie brüten auf „nacktem“ Boden.

24. Jan., 2026

Sorge um die Wanderfalken auch jenseits des Rheins

Von |2026-01-24T15:01:08+01:0024. Januar 2026|Tagebucheintrag|2 Kommentare

So nah ist uns die Pfalz und doch schauen wir selten über den Rhein hinüber!

Herzlichen Dank deshalb an A.K., der uns auf einen Bericht der Zeitung „Die Rheinpfalz“ vom 23. Januar 2026 hinweist!

Dort lesen wir:

„Gerade mal elf Wanderfalken wurden im vergangenen Jahr in der Südwestpfalz und Südpfalz ausgebrütet und erfolgreich bis zum Ausflug gebracht. … Im Vorjahr waren es 13 Jungvögel – in richtig guten Jahren bis zu 50, in normalen Jahren rund 30.“

Der „Arbeitskreis Wanderfalkenschutz“ der Pfalz zählt neben dem Uhu auch Marder und Waschbär zu den aktuellen Bedrohungen. Auch die Vogelgrippe H5N1  und die noch jungen und unerfahrenen Falkenpaare könnten zu dem Besorgnis erregenden Rückgang geführt haben.

Ich ergänze:

Auch bei uns breitet sich zunehmend der Waschbär als “ Fressfeind“ für Vogelbruten aus.

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