Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.
Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.
Unser Garten ein Jurassic Park

Ich finde in einem Bericht über den erfreulichen Boom der Vogelbeobachtung ( FAZ,20.09.26, S.14 ) „Watching People Watching Birds“ einen Hinweis auf einen Dokumentarfilm mit interessanten Daten:
„Seit 1980 sind die europäischen Bestände des Rebhuhns um 94% eingebrochen. Nicht besser steht es um den Kiebitz: 88 Prozent Rückgang seit 1992 in Deutschland. Grund ist vor allem die intensive Landwirtschaft, die zu Einbußen von Lebensräumen und Nahrung führt.“
Amüsiert habe ich mich über den Hinweis auf den berühmten Schriftsteller und Vogelbeobachter Jonathan Franzen: „Zum einen – darauf weist Franzen hin – sind die Tiere den ganzen Tag damit beschäftigt, andere Tiere zu töten. Limikolen, die im Watt herumstochern, sehen putzig aus. Für uns. Aus der Perspektive von Würmern und Insekten sind sie Monster. Wären Rotkehlchen vier Meter groß, könnten wir nicht mehr ohne Weiteres vor die Tür treten. Jeder Garten wäre ein Jurassic Park.“
Die FAZ bebildert – köstlich- den Bericht mit einem Foto eines Sommergoldhähnchen auf einer Hand, nicht gerade ein Schwergewicht.
Mit nassem Gefieder ist ein Flug kaum möglich
Kein Wunder, dass RUPERT im Nistkasten nächtigt.
Danke, M.H.!
!
Mit nassem Gefieder ist ein Flug schwierig
Kein Wunder, dass RUPERT das Kasteninnere aufsucht.
Danke, M.H.

RUPERT übernachtet wieder
Nach längerer Abwesenheit übernachtet der Terzel wieder im Nistkasten.
Danke, M.H.!

What a piece of work is Man!
„Welch ein Meisterstück ist der Mensch“, staunt Hamlet .
William Shakespeare schrieb das spöttisch/ironisch vor 500 Jahren!
(Christine Webb setzt dieses Zitat – spöttisch/ironisch wie Shakespeare an den Beginn ihres Buches.)
Ich hörte es erstmals in London in den 1950-er Jahren im Musical „HAIR“:
„What a piece of work is Man!
Im Shaftesbury Theatre folgte: „How can they dare to end this beauty?“ – damals mit ernstem Bezug auf den Vietnam-Krieg. (Greta Thunberg, 2019 ganz ähnlich bei einem Weltgipfel: „How dare you?“)
What a piece of work is man
How noble in reason
How infinite in faculties
In form and moving
How express and admirable
In action how like an angel
In apprehension how like a god
The beauty of the world
The paragon of animals!
Was für ein Werk ist der Mensch, wie edel in der Vernunft, wie unendlich in den Fähigkeiten, in Form und Bewegung, wie ausdrucksstark und bewundernswert. In der Tat, wie ein Engel, in der Auffassungsgabe, wie einem Gott gleich, die Schönheit der Welt, das Vorbild der Tiere!
Immer nur RUPERT! Gibt es hier nichts Interessanteres zu lesen?

Aber ja doch!
Für die dunkle Jahreszeit empfehle ich ein Buch, aus dem ich einen neuen Blick auf die Natur, also auch auf die Falken, gewonnen habe.
Ich verstoße dabei gegen einen Grundsatz, den unser Webmaster und ich vor Jahrzehnten festgesetzt haben, dass Einträge im GÄSTEBUCH sich „ausschließlich mit Heidelberger Falken“ befassen sollten.
Auch ich habe mich in „Gängs Tagebuch“ zu „Falken in der Literatur“, zuletzt am 3. Oktober 2020, daran gehalten.
Heute eine Ausnahme! Ich bitte um Verständnis.
Christine Webb,“Der arrogante Affe“, Ullstein Verlag, 2026, 24,99 €
Ja, der Titel ist frech-provokativ, ebenso missfällt mir das Umschlagmotiv, aber der Blick auf die Biografie der Autorin und ihre wissenschaftliche Quellen zeigen: Das ist eine überfällige Verabschiedung von dem Mythos der menschlichen Überlegenheit, die den Menschen an die Spitze und in das Zentrum der Natur stellt.
Wir können nicht mehr von „Herrentieren“ und „niederen Tieren“ sprechen, denn auch – vermeintlich für den Menschen reservierte – Fähigkeiten, wie vorausschauendes Denken, anhaltende Aufmerksamkeit, Empathie, Bewusstsein, Kommunikation, Kooperation finden sich auch bei anderen Lebewesen. Christine Webb beschreibt es auf überzeugende Weise.
Ab ihrem Kapitel 9 kann ich ihr nicht mehr folgen, da wird es mir zu esoterisch …
Mittagsschlaf auf Vorrat
für eine weitere laute Nacht?
Danke, M.H.!

Ist RUPERT taub?
Auf jeden Fall ist er sehr belastbar und beharrt auf seinen Schlafplatz! Er hatte heute Nacht – wie wohl alle Altstadtbewohner – keine Ruhe. Ich habe gestern Abend – gleichzeitig -von den Besucher/-innen unserer Website so viele Nachrichten und empörte Hinweise erhalten, dass ich mich hier nur allgemein bedanken kann!
Als ich um 23.30 Uhr selbst in unsere Cams schaute, wähnte auch ich mich in einer akustischen Hölle: „Sind heute auf dem Marktplatz nur Schwerhörige?“ (Herbert Grönemeyer sang mal: „Ich mag Musik nur, wenn sie laut ist … „)
(Ich vermeide seit zwei Jahren den Marktplatz und die Altstadt zu besuchen, die immer mehr zu einem „Rummelplatz“ werden. Jedes Wochenende gibt es inzwischen in Heidelberg ein „event“, dabei leidet Heidelberg bereits seit Jahren unter „Overtourism“.)
Erstaunlich und erfreulich, dass – zumindest RUPERT – sich daran gewöhnt haben.
RUPERT beobachtet den Luftverkehr
Danke, M.H.!

Unser Garten ein Jurassic Park

Ich finde in einem Bericht über den erfreulichen Boom der Vogelbeobachtung ( FAZ,20.09.26, S.14 ) „Watching People Watching Birds“ einen Hinweis auf einen Dokumentarfilm mit interessanten Daten:
„Seit 1980 sind die europäischen Bestände des Rebhuhns um 94% eingebrochen. Nicht besser steht es um den Kiebitz: 88 Prozent Rückgang seit 1992 in Deutschland. Grund ist vor allem die intensive Landwirtschaft, die zu Einbußen von Lebensräumen und Nahrung führt.“
Amüsiert habe ich mich über den Hinweis auf den berühmten Schriftsteller und Vogelbeobachter Jonathan Franzen: „Zum einen – darauf weist Franzen hin – sind die Tiere den ganzen Tag damit beschäftigt, andere Tiere zu töten. Limikolen, die im Watt herumstochern, sehen putzig aus. Für uns. Aus der Perspektive von Würmern und Insekten sind sie Monster. Wären Rotkehlchen vier Meter groß, könnten wir nicht mehr ohne Weiteres vor die Tür treten. Jeder Garten wäre ein Jurassic Park.“
Die FAZ bebildert – köstlich- den Bericht mit einem Foto eines Sommergoldhähnchen auf einer Hand, nicht gerade ein Schwergewicht.
Mit nassem Gefieder ist ein Flug kaum möglich
Kein Wunder, dass RUPERT im Nistkasten nächtigt.
Danke, M.H.!
!
Mit nassem Gefieder ist ein Flug schwierig
Kein Wunder, dass RUPERT das Kasteninnere aufsucht.
Danke, M.H.

RUPERT übernachtet wieder
Nach längerer Abwesenheit übernachtet der Terzel wieder im Nistkasten.
Danke, M.H.!

