Gängs Tagebuch
Gängs Tagebuch2021-10-04T08:44:30+02:00

Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.

Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.

18.Apr., 2026

Man könnte sich jedes Jahr Sorgen machen

3 Kommentare

DAS WETTER ist bei uns Menschen ein häufiger Gesprächsöffner, nicht wahr? Seit Tagen freuen wir uns nach einem kalten Januar über herrlichstes Frühlingswetter mit Sonnenschein und Wärme.

Das „Falkenzimmer“ in der Turmspitze wird nun am Nachmittag, wie ich mich von meinen früheren Aufstiegen erinnere, knallheiß werden!  Denn das dunkle Schieferdach über dem Nistkasten wird bei der aktuellen Sonneneinstrahlung im Ablauf des Tages sehr heiß.  Ein wärmendes Hudern durch die Eltern benötigen die drei Küken dann nicht. Sie werden am Nachmittag bestimmt frei liegen oder das hudernde Elternteil wird locker über den drei Küken ruhen.

Nein, WIR müssen uns keine Sorgen machen! Wanderfalken leben in sehr heißen und sehr kalten Zonen der Welt. Lange bevor es unsere Spezies Mensch gab, kamen Vögel mit dem Klima zurecht.

17.Apr., 2026

LISELOTTE sehr präsent in Heidelberg!

0 Kommentare

Jenseits der Heiliggeistkirche, auf der Nordseite des Neckars – auf gleicher Höhe unseres Nistkastens im Turmhelm –   wird auf dem Philosophenweg an die Namenpatin unserer Falkenmutter erinnert.

Hier hat man den schönsten Blick auf die Schlossruine und auf die Altstadt. Wenn man Glück hat, sieht man von dort aus die Wanderfalken anfliegen und auch starten .

14.Apr., 2026

Fütterung am 14.04.2026

0 Kommentare

Eine sehr schöne und interessante Dokumentation! Wir sehen vieles, was unsere Gäste bereits berichtet haben. Ich darf auf einige Details hinweisen, die ich in den letzten Tagen, mich selbst aus meinen alten Tagebuchaufzeichnungen zitierend, beschrieben habe:

An den leeren Eischalen links und hinten erkennen wir noch, wie das Küken die Schale von innen öffnete. Wir erkennen den „Äquator“, die dickere Eischalenhälfte.

Besonders interessant, – nein, geradezu rührend,  sehen wir, wie das Elternpaar zusammenarbeitet, einzelne Happen zwischen RUPERT und LISELOTTE hin und her gereicht und überprüft werden, den Küken präsentiert, oder selbst verzehrt werden.  Die Küken müssen selbst mit dem Schnabel zugreifen, sie werden nicht „gefüttert“. Wir hören, wie LISELOTTE lautstark die Küken auffordert. Wir sehen, wie satte Küken erschöpft zusammensinken.

Es gibt keinen Abfall! Auch das kleinste Nahrungsstück wird von LISELOTTE vom Boden aufgenommen und verzehrt.

Danke, S.F.!

13.Apr., 2026

Ohne diesen Hintergrund sehen wir nichts!

0 Kommentare

Ich freue mich, dass ich von der Kassenführung des NABU Heidelberg wieder gute Nachrichten bekommen habe! Auch in den ersten Monaten des Jahres haben wir wieder finanzielle Unterstützung von treuen Spenderinnen und Spendern bekommen. „Geld ist nicht Alles, ohne Geld ist aber alles Nichts!“, sagte die Oma.

Wieder ein HERZLICHES DANKESCHÖN an Frau Annerose E.M., an Herrn Bernhard K., an das Paar Hannelore und Peter R., an Frau Karin B., an Frau Monika K., ein weiteres mal an das Paar Hannelore und Peter R., ein weiteres mal an Frau Annerose E.M., an Frau Jutta B.,an Frau Monika Schw. und ein viertes mal an Frau Annerose E.M., die seit dem 2. Januar 2026 an uns gespendet haben.

Es ist schön, sich darauf verlassen zu können, dass auch außerhalb der „Falkensaison“ an die finanzielle Grundlage unseres erfolgreichen Projekts gedacht und gehandelt wird.

13.Apr., 2026

Halsbandsittich zum Frühstück

0 Kommentare

DAS hatten wir bisher nur selten im Nistkasten! Diese Sittiche sind in Heidelberg recht häufig zu sehen und zu hören. Es gibt einige Gebäude, in deren Außenputz/Dämmung sie sich eingenistet haben. Oh je! Wir bewundern ihren pfeilschnellen Flug, selten im freien Luftraum.  Ich war mir immer sicher, dass sie auch für die Wanderfalken als Beute reizvoll sind. RUPERT war heute erfolgreich.

Danke, M.H., H.K. und andere!

13.Apr., 2026

Zugriff auf die Cams wieder möglich

0 Kommentare

Ich bin froh, dass der Heidelberger NABU-Vorsitzende Andreas Kellner (Namenspate 2024) sich bereits gestern erfolgreich bemühte, uns ganztägig, – auch bei Nacht (im IR-Modus, der die Falken nicht stört) – wieder Zugriff auf die drei Cams zu geben! Nun können wieder für die nächsten Monate eine große Zahl von Besuchern/-innen  gleichzeitig  die drei Cams nutzen.

Danke an Daniel McDonald, STEINMANN Video, der heute bei Dienstbeginn das sofort für uns möglich machte!

Mehr Beiträge laden

Herzlichen Dank für eine schwierige und aufwändige Arbeit!

Während meiner Abwesenheit hat ein erfahrenes Team den Nistkasten geleert, die Seitenwände gestrichen, den verschmutzten Bodenbelag entfernt und entsorgt, ein-zwei Eimer Kies-Sandgemisch eingetragen und die Eingangsklappe repariert. Diese Arbeiten mussten geplant, terminiert, mit den Akteuren koordiniert und mit der Pfarrei und Kirchendiener vereinbart werden. Dazu sind viele Telefonate und Absprachen notwendig.

Das geschah auch im 26. Jahr dieses Projekts in ehrenamtlicher Arbeit!

Eine großartige Leistung, für die ich mich herzlich bedanke!
HMG

19. Juni 2026|1 Kommentar

Ich empfehle die Lektüre der vorjährigen Tagebuch-Einträge in Gängs Tagebuch-Archiv!

Dort habe ich in den entsprechenden Monaten sehr ausführlich über das Leben der Jungfalken, ihre „Ausbildung“ durch die Eltern geschrieben.

Ich kann seit dem 4. Mai leider im neu installierten Website-Programm in „Gängs Tagebuch“ nur selten und mühsam einen Beitrag formulieren, bearbeiten, korrigieren und einstellen. (Wurde damals unsere Website gehackt ?)

Danke, M.H. für das aktuelle Foto von RUPERT!

03. Juni 2026|0 Kommentare
Mehr Beiträge laden
Nach oben