Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.
Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.
Man könnte sich jedes Jahr Sorgen machen
DAS WETTER ist bei uns Menschen ein häufiger Gesprächsöffner, nicht wahr? Seit Tagen freuen wir uns nach einem kalten Januar über herrlichstes Frühlingswetter mit Sonnenschein und Wärme.
Das „Falkenzimmer“ in der Turmspitze wird nun am Nachmittag, wie ich mich von meinen früheren Aufstiegen erinnere, knallheiß werden! Denn das dunkle Schieferdach über dem Nistkasten wird bei der aktuellen Sonneneinstrahlung im Ablauf des Tages sehr heiß. Ein wärmendes Hudern durch die Eltern benötigen die drei Küken dann nicht. Sie werden am Nachmittag bestimmt frei liegen oder das hudernde Elternteil wird locker über den drei Küken ruhen.
Nein, WIR müssen uns keine Sorgen machen! Wanderfalken leben in sehr heißen und sehr kalten Zonen der Welt. Lange bevor es unsere Spezies Mensch gab, kamen Vögel mit dem Klima zurecht.
LISELOTTE sehr präsent in Heidelberg!
Jenseits der Heiliggeistkirche, auf der Nordseite des Neckars – auf gleicher Höhe unseres Nistkastens im Turmhelm – wird auf dem Philosophenweg an die Namenpatin unserer Falkenmutter erinnert.
Hier hat man den schönsten Blick auf die Schlossruine und auf die Altstadt. Wenn man Glück hat, sieht man von dort aus die Wanderfalken anfliegen und auch starten .

Fütterung am 14.04.2026
Eine sehr schöne und interessante Dokumentation! Wir sehen vieles, was unsere Gäste bereits berichtet haben. Ich darf auf einige Details hinweisen, die ich in den letzten Tagen, mich selbst aus meinen alten Tagebuchaufzeichnungen zitierend, beschrieben habe:
An den leeren Eischalen links und hinten erkennen wir noch, wie das Küken die Schale von innen öffnete. Wir erkennen den „Äquator“, die dickere Eischalenhälfte.
Besonders interessant, – nein, geradezu rührend, sehen wir, wie das Elternpaar zusammenarbeitet, einzelne Happen zwischen RUPERT und LISELOTTE hin und her gereicht und überprüft werden, den Küken präsentiert, oder selbst verzehrt werden. Die Küken müssen selbst mit dem Schnabel zugreifen, sie werden nicht „gefüttert“. Wir hören, wie LISELOTTE lautstark die Küken auffordert. Wir sehen, wie satte Küken erschöpft zusammensinken.
Es gibt keinen Abfall! Auch das kleinste Nahrungsstück wird von LISELOTTE vom Boden aufgenommen und verzehrt.
Danke, S.F.!
Das dritte Küken schlüpfte am 13.April gegen 20 Uhr.
Nachtrag von 22.10 Uhr: Als sich LISELOTTE erhob konnte ich 3 Küken entdecken.
Geschlüpft oder noch nicht?
„Pick“ hat sich sichtbar vergrößert!
Danke, D.B.!

Ohne diesen Hintergrund sehen wir nichts!
Ich freue mich, dass ich von der Kassenführung des NABU Heidelberg wieder gute Nachrichten bekommen habe! Auch in den ersten Monaten des Jahres haben wir wieder finanzielle Unterstützung von treuen Spenderinnen und Spendern bekommen. „Geld ist nicht Alles, ohne Geld ist aber alles Nichts!“, sagte die Oma.
Wieder ein HERZLICHES DANKESCHÖN an Frau Annerose E.M., an Herrn Bernhard K., an das Paar Hannelore und Peter R., an Frau Karin B., an Frau Monika K., ein weiteres mal an das Paar Hannelore und Peter R., ein weiteres mal an Frau Annerose E.M., an Frau Jutta B.,an Frau Monika Schw. und ein viertes mal an Frau Annerose E.M., die seit dem 2. Januar 2026 an uns gespendet haben.
Es ist schön, sich darauf verlassen zu können, dass auch außerhalb der „Falkensaison“ an die finanzielle Grundlage unseres erfolgreichen Projekts gedacht und gehandelt wird.
Das dritte Ei zeigt einen „Pick“!
Das ist ein deutliches Zeichen, dass ein dritter Schlupf bevorsteht.
Danke, M.H. und an andere!

Halsbandsittich zum Frühstück
DAS hatten wir bisher nur selten im Nistkasten! Diese Sittiche sind in Heidelberg recht häufig zu sehen und zu hören. Es gibt einige Gebäude, in deren Außenputz/Dämmung sie sich eingenistet haben. Oh je! Wir bewundern ihren pfeilschnellen Flug, selten im freien Luftraum. Ich war mir immer sicher, dass sie auch für die Wanderfalken als Beute reizvoll sind. RUPERT war heute erfolgreich.
Danke, M.H., H.K. und andere!

Zugriff auf die Cams wieder möglich
Ich bin froh, dass der Heidelberger NABU-Vorsitzende Andreas Kellner (Namenspate 2024) sich bereits gestern erfolgreich bemühte, uns ganztägig, – auch bei Nacht (im IR-Modus, der die Falken nicht stört) – wieder Zugriff auf die drei Cams zu geben! Nun können wieder für die nächsten Monate eine große Zahl von Besuchern/-innen gleichzeitig die drei Cams nutzen.
Danke an Daniel McDonald, STEINMANN Video, der heute bei Dienstbeginn das sofort für uns möglich machte!
Beide Küken werden geatzt (gefüttert)
Sehr erfreulich, dass es einigen der Besucherinnen gelingt, die Cam zu öffnen., danke!
Danke, H.K.!

Das zweite Küken ist um 15.40 Uhr geschlüpft
Herzlichen Dank für die zahlreichen Meldungen!
RUPERT ist täglich anwesend
Danke, M.H.!

Herzlichen Dank für eine schwierige und aufwändige Arbeit!
Während meiner Abwesenheit hat ein erfahrenes Team den Nistkasten geleert, die Seitenwände gestrichen, den verschmutzten Bodenbelag entfernt und entsorgt, ein-zwei Eimer Kies-Sandgemisch eingetragen und die Eingangsklappe repariert. Diese Arbeiten mussten geplant, terminiert, mit den Akteuren koordiniert und mit der Pfarrei und Kirchendiener vereinbart werden. Dazu sind viele Telefonate und Absprachen notwendig.
Das geschah auch im 26. Jahr dieses Projekts in ehrenamtlicher Arbeit!
Eine großartige Leistung, für die ich mich herzlich bedanke!
HMG
Tagebuchschreiber ist bis 20.Juni in Urlaub
Es gibt nichts Besonderes zu berichten. Der diesjährige Nachwuchs ist vermutlich gut unterwegs. Wieder empfehle ich in „Gängs Tagebuch Archiv“ der Vorjahre nachzulesen, was im Falkenleben gerade vor sich geht
RUPERT im Nistkasten
Danke, M.H.!


Ich empfehle die Lektüre der vorjährigen Tagebuch-Einträge in Gängs Tagebuch-Archiv!
Dort habe ich in den entsprechenden Monaten sehr ausführlich über das Leben der Jungfalken, ihre „Ausbildung“ durch die Eltern geschrieben.
Ich kann seit dem 4. Mai leider im neu installierten Website-Programm in „Gängs Tagebuch“ nur selten und mühsam einen Beitrag formulieren, bearbeiten, korrigieren und einstellen. (Wurde damals unsere Website gehackt ?)
Danke, M.H. für das aktuelle Foto von RUPERT!

So startete MANADUN am Pfingstsonntag
Danke, S.F.!
