Die drei Küken des Jahrgangs 2026 wurden am Donnerstag, 30. April, am 19.Tag nach ihrem Schlupf, beringt. Das Team Dr. M .P. und Dr. K.F. R., das seit 26 Jahren nahezu alle Küken auf Heiliggeist beringt hat, war sich einig:
Es sind zwei Weibchen und ein Terzel!
(Leider konnte ich nach 26 Jahren, in denen ich alle Küken in den Händen halten durfte, nicht dabei sein! Ich hatte es in „Gängs Tagebuch“ bereits am 27. April angekündigt.)
Den Terzel HORUS erkennen wir nun am Kennring GA, das Weibchen Annerose am Kennring FZ, das zweite Weibchen MANADUN am Kennring FY.
PS. Den Namen HORUS erklärt Wikipedia oder die KI, ANNEROSE ist DANK für die außerordentliche finanzielle Unterstützung einer Dame. (Den Namen MANADUN erkläre ich später. Die KI kann nicht alles.)
Meine Recherche: Das Wort Manadun ist ein historischer, seltener Vorname germanischen Ursprungs. Der Name taucht in alten Überlieferungen auf, unter anderem in den Aufzeichnungen des Klosters Lorsch und in Salzburg. Er wurde dort als weiblicher Personenname geführt.
Dass MANADUN ein Frauenname aus HD-Handschuhsheim ist, der in einem Lorscher Kodex steht, wurde bereits in Gängs Tagebuch detailliert erklärt.
Wie wird eigentlich das Geschlecht in dem frühen Alter schon so festgestellt? Ich beobachte die inzwischen recht großen Jungfalken inzwischen regelmäßig und kann nicht anders als bemerken, dass Manadun doch erkenntlich größer als ihre Geschwister ist. Ist Annerose vielleicht doch ein Terzel, weil sie so klein ist? Oder macht die Körpergröße in dem Alter noch kein Unterschied?
Bei der Beringung werden die Küken geprüft: Wie unterscheiden sie sich in Größe, Gewicht, Fangstärke und Stimme? Der Beringer und sein Assistent haben lange Erfahrung in der Beurteilung. Hier in Heidelberg waren wir uns fast immer einig, ob dieses Küken Terzel oder Weibchen ist.