Gängs Tagebuch
Gängs Tagebuch2021-10-04T08:44:30+02:00

Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.

Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.

19.Juni, 2026

Herzlichen Dank für eine schwierige und aufwändige Arbeit!

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Während meiner Abwesenheit hat ein erfahrenes Team den Nistkasten geleert, die Seitenwände gestrichen, den verschmutzten Bodenbelag entfernt und entsorgt, ein-zwei Eimer Kies-Sandgemisch eingetragen und die Eingangsklappe repariert. Diese Arbeiten mussten geplant, terminiert, mit den Akteuren koordiniert und mit der Pfarrei und Kirchendiener vereinbart werden. Dazu sind viele Telefonate und Absprachen notwendig.

Das geschah auch im 26. Jahr dieses Projekts in ehrenamtlicher Arbeit!

Eine großartige Leistung, für die ich mich herzlich bedanke!
HMG

3.Juni, 2026

Ich empfehle die Lektüre der vorjährigen Tagebuch-Einträge in Gängs Tagebuch-Archiv!

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Dort habe ich in den entsprechenden Monaten sehr ausführlich über das Leben der Jungfalken, ihre „Ausbildung“ durch die Eltern geschrieben.

Ich kann seit dem 4. Mai leider im neu installierten Website-Programm in „Gängs Tagebuch“ nur selten und mühsam einen Beitrag formulieren, bearbeiten, korrigieren und einstellen. (Wurde damals unsere Website gehackt ?)

Danke, M.H. für das aktuelle Foto von RUPERT!

24.Mai, 2026

Auch MANADUN ist ausgeflogen!

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Ihr Verhalten hat uns ihren Abflug bereits gestern Abend angedeutet, nicht wahr?
Um 5.26 Uhr, diese Uhrzeit ist typisch für einen Erststart, hat sie dann den Absprung gewagt.
HERZLICHEN DANK an die zahlreichen Meldungen via „Gästebuch“!
Nun hoffen wir, dass das TRIO sich auf dem Balkon der benachbarten Jesuitenkirche versammelt, von den Eltern mit Nahrung gut versorgt und ausgebildet wird. (Siehe meine Tagebucheinträge aus den Vorjahren!)
Bestimmt sehen wir die Jungfalken bei Kurzbesuchen im Nistkasten wieder!

23.Mai, 2026

MANADUN – Allein zu Haus

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Dieser Jungfalke ist zu bedauern. Er hörte gestern Abend die vergeblichen Bettelrufe seines Bruders HORUS, der auf dem Dach neben dem Hotel Ritter stand, sah aber auch immer wieder seine Eltern – im Schleichflug – mit Beute in ihren Fängen, ohne zu landen, am Nistkasten vorbei ziehen. Auf diese Weise versuchen die Eltern den Nachwuchs aus dem komfortablen „Heim“ zu zwingen.
(Irgendwie kommt mir jedes Jahr unser Elternverhalten mit unseren Menschenkindern in den Sinn.)

Heute habe ich MANADUN im Nistkasten beobachtet, wie sie in allen Ecken nach Nahrung suchte, schließlich sich wieder zum Schlaf legte.

22.Mai, 2026

Gute Nachrichten

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Siehe Gästebuch mit herzlichem Dank! Auch ich entdeckte am Abend nahe des Haupteingangs der Kirche rechts vom Hotel Ritter einen Jungfalken auf dem Hausdach, der jämmerlich rief, wenn er einen Elternteil am Himmel erblickte.

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Es bleibt spannend!

Die Taube mit den starken Nerven hat die vergangene Nacht auf ihrem Ei liegend verbracht und hat sich heute am Morgen selbstbewusst im Kasten und Eingang gezeigt.
Danke, M.H.!

07. August 2026|0 Kommentare

Interessante Morgenstunde

Die Nacht über schlief die Taube auf ihrem Ei.

Vor 8 Uhr muss RUPERT sein „Hausrecht“ durchgesetzt haben, denn – danke, H.K. u.a.! – der Falkenterzel war, nachdem er die Taube verscheucht hatte, auch auf Kontrolle im Kasteninneren zu sehen.

Ab etwa 7.45 Uhr entdeckte auch ich das Ei im Kasten, ohne Taube.

RUPERT, mit weiß-quer gebänderter Brust als erwachsener Falke gut erkennbar, stand außen auf der Anflugstange. Er hatte noch nicht „gefrühstückt“, der schlanke Hals verriet den leeren Kropf. Er war müde, immer wieder schlossen sich seine inneren weißen Augenlider (Nickhaut) für Sekunden. Seine Position erlaubte ihm den gleichzeitigen Blick in das Kasteninnere und auf die Außenwelt.

Sein Benehmen während der Viertelstunde, in der ich ihn beobachtete, erschien für uns Zuschauer seltsam, war aber ganz natürliches Verhalten:
Immer wieder streckte er seinen Kopf nach oben und öffnete dabei seinen Schnabel als würde er laut rufen. So versuchte er aus seinem Magen den „Speiballen“ auszuwürgen, um – als Voraussetzung für sein zukünftiges Frühstück – „Platz zu schaffen“. Nahrungsreste vom Vortag als „Gewölle“ auszuspeien ist alltägliche Prozedur für Greifvögel und Eulen.
(Wir erkennen die Gewölle oft auf dem Boden des Nistkastens als längliche schwarze Reste.)

Wir sind in dieser, eigentlich falkenlosen Zeit, gespannt, wie es dort oben weiter geht, nicht wahr?

06. August 2026|2 Kommentare

Taube gegen Falke

Eine interessante Entwicklung! Mir kommt immer wieder das Grimm`sche Märchen vom Wettlauf von Hase und Igel in den Sinn: „„Ick bün al dor!““- Ich bin schon da!

Wir wird das ausgehen? Wann wird die Brut beendet werden?

05. August 2026|0 Kommentare
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