Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.
Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.
Trauer um Falkenpate aus 2008
Gerd Ludwig, rechts stehend, ist gestorben. Er förderte über zwei Jahrzehnte mit unermüdlichen Engagement unser Projekt in der IT der Stadtverwaltung und vermittelte uns weitere Förderer und Sponsoren. Neben ihm steht Jürgen Reinhard, ebenfalls Namenspate 2008, der unser Projekt bei der Stiftung Schönau betreute. Die Stiftung ist für die Heiliggeistkirche als Gebäude zuständig. Auch Jürgen Reinhard ist leider bereits vor Jahren verstorben. Ohne die Unterstützung dieser beiden Männer wäre unser Projekt bereits vor zwei Jahrzehnten beendet worden.
Foto: Marion Geib, 08.05.2008

RUPERT übernachtet
Danke, >M.H.!

Aufmerksamer RUPERT
Wieder einmal staunen wir über die Griffweite der spitzen Klauen. Nein , wir möchten ihm nicht die Hand geben.
Danke, M.H.!

Was gibt es hier zu sehen!
Ich finde es immer großartig, mitzuerleben, was die beiden Falken betrachten und was sie mit ihren Blicken verfolgen. Wir können heute miterleben, dass unser Leben unten für die beiden völlig uninteressant ist.
Nebenbei: Wieviele Menschen unten auf dem Marktplatz erkennen gerade, was Sensationelles ganz nah über ihren Köpfen zu beobachten gibt?

Schöne Bilder zum Jahresbeginn
erfreuen uns! Links sehen wir die kräftige LISELOTTE , rechts den uns längst vertrauten RUPERT. Das ist der Beginn der diesjährigen Vorbalz! Die Balz sehen wir erst ab Februar.
Danke für die Berichte und Grüße im Gästebuch, auch ich wünsche uns allen ALLES GUTE im neuen Jahr!

Gruß und Dank zum Jahresende
Die 24. Saison unseres Projekts „Natürliche Wiederansiedelung wild lebender Wanderfalken in Heidelberg“ war nicht so erfolgreich wie in den Vorjahren. Das entspricht auch den Daten an anderen Nistplätzen in Baden- Württemberg. Nur zwei Jungfalken kamen 2024 aus unserem Nistkasten in die Luft, sie sind der 82. und 83. Jungfalke seit dem Jahr 2000, ein weiterer Beitrag zum Artenschutz, denn zu Beginn stand der Wanderfalke noch auf der „Rote Liste“ der bedrohten Arten.
Auch für mich als „Hausmeister“ im Falkenzimmer der Turmspitze war es kein gutes Jahr. Krankheit beeinträchtigte seit Jahresmitte leider meine Aktivität als Dokumentar und Erklärer. Inzwischen geht es mir besser, so dass ich weiter TAGEBUCH und GÄSTEBUCH betreuen werde. Aber ich bin sehr froh und dankbar, dass der Vorsitzende des NABU Heidelberg und Namenspate 2024 Andreas Kellner mir die Verantwortung für die Website, die ich seit 24 Jahren allein getragen habe, abgenommen hat und die Website nun also nicht mehr „privat“ von Hans-Martin Gäng betrieben wird, sondern vom NABU Heidelberg.
Zum Jahreswechsel möchte ich ein herzliches DANKE an Mitarbeiter/- innen und Förder/-innen der Heidelberger Wanderfalken sagen:
Unser Dank geht erneut an unseren Webmaster T.J., an Pfarrer Dr. V.P., an die Damen im Pfarrbüro und an Hausmeister G.A. der „Pfarrgemeinde Heiliggeist“, an die Mitarbeiter/-innen des „Amt für Digitales und Informationsverarbeitung“ und des „Amt für Umwelt“ der Stadtverwaltung Heidelberg, an den NABU Heidelberg für die Übernahme der Website und Kassenführung (A.K.) des „Sonderkonto Heiliggeist-Wanderfalken“, an die Betreuer (Dr. E.S., Dr. A.H.) der “Nilgans-Abwehr“ im Nistkasten und an die tatkräftigen Helfer 2023 oben am Nistkasten Dr. KF.R.,G.Str., und an den Beringer Dr.M.P., MdL !
Herzlichen Dank an die treuen Spender- und Spenderinnen, die wieder den Livestream der drei Cams finanziert haben und an die Personen, die mir immer wieder Mitschnitte und Fotos der Webcams zur Veröffentlichung überlassen haben.
Das Foto von der Beringung stammt aus 2004, damals waren wir an Viererbruten gewöhnt.

RUPERT im Kasten
Danke, M.H.!


Jeden Tag anwesend
ist RUPERT. Was ihn in diesem Augenblick dort unten interessiert bleibt uns rätselhaft.
Danke, M.H.!
.
Trotz ganztägigem Weihnachtmarkt
mit allerlei Geräuschen, Düften, Lichtern lassen sich die Falken nicht beirren und sind täglich anwesend. Heute wieder RUPERT.
Danke, M.H.!

Falkenbesuch am 2. Dezember
Danke, M.H.!


Unter dem Nistkasten
ist nun viel Musik, Lärm, mancherlei Düfte und viel Betrieb auf dem viel besuchten Weihnachtsmarkt.. Die Menschen freuen sich wieder an haushohen Aufbauten s. Holztreppe, auf dem Marktplatz und romantischer Adventsstimmung mit schönem Blick auf das beleuchtete Schloss.,
RUPERT und LISELOTTE kennen das bereits aus dem Vorjahr. Ob sie sich das von der Anflugstange oder Kasteneingang anschauen? Eher nicht.
Foto aus RHEIN-NECKAR-ZEITUNG vom 26. 11.2024

RUPERT übernachtet
Die weißen Kotspuren zeigen uns, dass RUPERT tagsüber sich zumeist vorn im Eingangsbereich aufhält.
(Für unsere neuen Gäste: Im Nistkasten ist es nachts stockdunkel. Wir sehen mittels IR-Licht.)

Ein seltener und scharfer Blick in die Turmspitze!
SO schlimm sieht es oberhalb der „Welschen Haube“, dem glockenhaften Turmhelm aus!
Das Teleobjektiv zielt auf das „Kapellchen“, ein – von einem Geländer eingefassten – Umgang. Ich war nur einmal, vor langen Jahren, dort oben: Einstieg und Ausstieg sind schwierig, das Innere dieses Mini-Türmchen ist mit Blech verschalt und eine Art „Tischlein-Deck-Dich!“. Also Knochen und Beinchen von Beutevögeln. Wir erkennen auf dem Foto ringsum die weißen Spuren von „Schmelz“/“Schmeiß“ , also dem Kot der Falken.
Ganz links außen oben am „Fensterrand“und mittig auf dem Geländer, hier leider nicht erkennbar, zeigt das Foto jeweils eindeutig einen braunen Jungfalken!
Danke, G.Sch.!


Keine neue Nachrichten sind eine gute Botschaft!
Denn es bedeutet für uns Heidelberger Wanderfalkenbetreuer, dass es keine „Rettungseinsätze“ für die beiden Erststarter notwendig werden! Es geschah oft, dass der erste Flug nach wenigen Sekunden auf dem Asphalt einer engen Gasse oder in einem Hinterhof endete! Oh je!
Denn in der Heidelberger Altstadt leben neben vielen Haustauben auch viele sehr aufmerksame Rabenkrähen! Nie getrauen diese sich während der Brut-und Aufzuchtzeit in die Nähe des Nistkastens.
Aber die Krähen lauern geradezu darauf, dass die Jungfalken der Heiliggeistkirche zum ersten Flug starten! Es wurde von Bewohnern der Altstadt oft beobachtet, dass die Krähen der Altstadt sofort die Jungfalken, die nach kurzem Flug meist auf einem nahen Hausdach gelandet sind, entdecken und durch gemeinsame aggressive Anflüge auf den Boden zwingen!
Diese Attacken der Krähen auf die mühsam gelandeten Erstflieger sind mit viel Krähengeschrei verbunden, so dass der auf dem Boden stehende Jungfalke von Menschen entdeckt wird. Sie erkennen, der Falke ist beringt, er braucht Hilfe!
Man telefoniert z.B. die Polizei, die Heidelberger Berufsfeuerwehr, die Heidelberger Falknerei Tinnunculus, die kostenpflichtige Berufstierrettung, das Umweltamt der Stadt, die lokale Zeitung, den BUND, den NABU. Schließlich gelingt es dann nach vielen Telefonaten, manchmal erst am Folgetag, den „Bruchpiloten“ wieder an uns zu übergeben. In einem Karton tragen wir ihn zurück auf den umlaufenden Balkon der Heiliggeistkirche und setzen ihn auf das steinerne Geländer.
Es folgt ein schöner Moment: Der Jungfalke fliegt nun unbelästigt erneut davon und landet nun sicher auf dem Turm der nahen Jesuitenkirche oder auf der Schlossruine. Die Rabenkrähen verharren nun ruhig! Denn bereits am Folgetag beobachten wir, dass Jungfalken bereits Rabenkrähen anfliegen, diese verfolgen, also quasi „den Spieß umdrehen“.
Die Jungfalken können dann bereits sicher landen, das Fliegen ist angeboren. Bereits am zweiten Tag nach dem Ausfliegen staunen wir über ihre Bewegungen am Himmel. Dennoch stehen sie die längste Zeit des Tages auf der nahen Jesuitenkirche und warten auf die Eltern.
Sie kommen in den Folgetagen gerne in den Nistkasten zurück. Sie prüfen: Gibt es dort vielleicht noch etwas Verzehrbares?
In den Vorjahren – siehe “ Gängs Tagebuch Archiv“ – habe ich diese aufregenden Stunden oft geschildert.
(Nun aber erst einmal meine Urlaubskoffer auspacken!)
Letztes gemeinsames Foto der beiden, Danke, A.Sch.!

SONNI am 25.Mai um 6.17 Uhr ausgeflogen!
Danke für zahlreiche Meldungen!
(Tagebuchschreiber ist in Heidelberg zurück und wird bald wieder hier kommentieren.)
ALBRECHT gegen 8.50 Uhr ausgeflogen!
Mich erreichen verlässliche Nachrichten, dass ALBRECHT zum Erstflug gestartet ist! Daumen drücken, dass er auf den Dächern der Altstadt oder gar auf nahen Jesuitenkirche landen konnte!
Auch Tagebuchschreiber & Falkenzimmer-Hauswart machen Urlaub
Nun gibt es hier 14 Tage lang nichts zu lesen, denn ich bin unterwegs im Ausland. Allen Gästen eine gute Zeit und weiterhin Freude an dem DUO im Turm!
„Ich schau dir in die Augen, Kleines!“
sagt im Film „Casablanca“ Rick (Humphrey Bogart) zu seiner Geliebten.
LISELOTTE starrt fasziniert auf Cam 1, ein Rätsel für uns.
Danke, A.L.!
