2020

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7. Dez., 2020

Auch PALATINA bleibt am Turm

Von |2020-12-07T10:25:03+01:0007. Dezember 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

Auch DAS  war bisher um diese Jahreszeit selten zu beobachten. AURORA und JETTA folgten  erst kurz vor der Eiablage, also Anfang März, ihren Partnern – und dann oft nur zur peniblen Bodenuntersuchung – in den Nistkasten. Heute steht auch PALATINA entspannt auf der Anflugstange, während ZEPHYR weiter im Nistkasten bleibt..

Gelegentlich lesen wir von der „Verhaustierung“ wild lebender Arten in den Städten. Das hat aber eher mit dem reichen Nahrungsangebot in den Städten zu tun, vermute ich als Laie.

Danke, C.!

7. Dez., 2020

Ja, ist denn schon Februar 2021 ?

Von |2020-12-07T10:12:17+01:0007. Dezember 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

Bereits 2019 und 2020 gehörten die beiden zu dem eiligsten Wanderfalken der Saison. Schon damals  begannen sie früh mit der Balz und zeigten europaweit in den von Kameras überwachten Horsten die ersten Gelege und am frühesten ihre  ausfliegende Jungfalken.

Was wir hier jetzt im frühen Winter nun mehrfach beobachten, erscheint mir als eine – sehr verlängerte!  – „Herbstbalz“. Dieses gemeinsame und aufgeregte Aufsuchen des  – ihnen längst bekannten – Nistplatzes sahen wir früher erst Ende Januar – Anfang Februar.

Auch im 20. Jahr unseres Projekts der selbstständigen – wenn auch durch das Angebot eines  Nistkastens unterstützten – Wiederansiedlung wild lebender Wanderfalken in Heidelberg nach 47 Jahren Abwesenheit machen wir noch immer unerwartete Beobachtungen, die uns erstaunen.

Dass für uns nun, eigentlich in der „falkenlosen“ Zeit am Kirchturm, täglich und nächtlich ein Einblick in das Leben der Wanderfalken möglich ist, erleichtert uns ein wenig den grauen Alltag in COV-19-Zeiten, nicht wahr?

Danke, C. und M.K.!

4. Dez., 2020

Sich Dehnen und sich Strecken

Von |2020-12-04T10:20:36+01:0004. Dezember 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

Kürzlich schrieb ich noch, wir sollten uns davor hüten tierisches Verhalten mit menschlichem Verhalten und Empfinden zu beschreiben und gleich zu setzen.

C. hat uns in dieser Saison mehrfach das „In -den-Tag-gehen“ von ZEPHYR im Nistkasten dokumentiert.

Mich macht das schmunzeln, denn auch unsereins dehnt und streckt sich am Tagesbeginn beim Aufwachen, schaut am Fenster nach dem Wetter und kommt nur langsam in die Gänge …

Danke, C.!

1. Dez., 2020

Schnee und Kälte

Von |2020-12-01T11:14:47+01:0001. Dezember 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

sind für ZEPHYR & PALATINA kein Problem und gehören, wie Regen und Hitze, zu ihrem Leben. Ich bekomme an solchen Tagen wie heute, an denen ich am Morgen zunächst – eine Handbreite hoch – gefallenen Schnee von der Außentreppe zur Straße und vor der Garage weg schaufeln muss, oft Anfragen, wie die Heidelberger Wanderfalken mit Schneefall umgehen.

Heute hängen die Schneewolken tief über Stadt und Tal, entsprechend sind nur wenige Vögel am Himmel unterwegs. Wanderfalken schlagen ihre Beute in der Luft, bevorzugt von beträchtlicher Höhe herab stoßend und das geht heute gar nicht. Heute also entweder Jagd im Tiefflug auf die wenigen Vögel, die zur Zeit unterwegs sind, oder Ernährung aus den Depots, die sich die Falken unweit entfernt in den zahlreichen Nischen der Schlossruine angelegt haben.

Kälte hat, ähnlich wie Hitze, wenig Einfluss auf den Falkenalltag. Wanderfalken gibt es in allen Klimazonen und Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis. Also in „kalten“ und „heißen“ Gegenden. Wanderfalken leben und brüten z.B. auch in Sibirien und in eisfreien Zonen Grönlands, wo es nur kurze Sommer gibt. Ebenso leben Wanderfalken auch in sehr heißen Wüstengebieten Afrikas und Arabiens.

Wie ich hier schon oft notiert habe: Wanderfalken haben keine menschlichen Empfindungen, Gefühle, Verhaltensäußerungen, – sie unterscheiden sich völlig von uns.

Gerade diese Unterschiede zu beobachten ist interessant, nicht wahr?

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