2020

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23. Dez., 2020

Herzlichen Dank

Von |2020-12-23T10:25:29+01:0023. Dezember 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

Von der Kassenführung des NABU Heidelberg habe ich gute Nachrichten erhalten. Neue Spenden – bis Stand 30.11. 2020 –  sind im Oktober/November eingegangen! Damit können wir auch im kommenden Jahr den Lifestream für unsere zahlreichen Besucher/-innen finanzieren.  Unser aller Dank geht an Frau J.B., Herrn T.S., erneut an Frau U.K. und an das Ehepaar R.und D.M.

22. Dez., 2020

Cam 3 überträgt wieder

Von |2020-12-22T12:47:59+01:0022. Dezember 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

Herzlichen Dank an Herrn B.P, (Amt für Digitales und Informationsverarbeitung, Abt. Telekommunikation) der Stadtverwaltung , der heute  das Sterbeglöckchentürmchen – was für ein Wort! – über die Bretter im dunklen Kirchendach erreichte und dort die Cam 3 prüfte und neu einstellen konnte. HERZLICHEN DANK! Denn wir konnten  auch sofort wieder ZEPHYR in Positur bewundern!

 

17. Dez., 2020

Das können wir jetzt verkraften

Von |2020-12-17T15:05:52+01:0017. Dezember 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

Dass leider die Cam 3 im Sterbeglöckchentürmchen auf der Mitte des Kirchendachs z.Zt. ausfällt!

Wie ich von B.P. aus dem städtischen Amt für Digitales und Informationsverarbeitung höre, lässt sich über Fernsteuerung die Kamera nicht mehr bedienen. Aufgrund der CORONA-Einschränkungen wissen wir nicht, ob und wann ein Zugang in das Kirchendach und von wem möglich sein wird.

Da wir noch weit von der Balz – und Brutzeit entfernt sind, ertragen wir das mit Geduld und Zuversicht, nicht wahr? Cam 1 und Cam 2 funktionieren ja brav.

 

12. Dez., 2020

Nun kommen stille Nächte

Von |2020-12-12T17:27:16+01:0012. Dezember 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

In den Vorjahren befand sich um diese Zeit  am Fuß des Kirchenschiffs, direkt vor der „Haustür“ des Nistkastens, auf dem Marktplatz ein grell beleuchteter, laut beschallter,  im Glühwein-Nebel dampfender, vom Bratwurst-Grillrauch umwaberter   WEIHNACHTSMARKT!

Sehr beliebt bei Jung und Alt, bei Einheimischen und Gästen, gut besucht ab 11 Uhr bis weit in die Nacht. ICH staunte, am nahen Busparkplatz Neckarmünzplatz  eilig vorbei fahrend, über die zahlreichen Omnibusse aus CH, F, I , NL , die  dort von früh bis spät zu sehen waren. Was für mich ein Gräuel ist, ist bei anderen Menschen etwas Wunderbares!  Nun wird das sehr vermisst!

(Der Nachwuchs belehrt mich:  Für junge Menschen, die sonst nicht wissen, wohin mit ihren Händen beim Anbandeln, eine Erleichterung: Man hält eine  heiße Tasse,  die man nicht schnell leeren kann, schon gar nicht im Gehen, also bleibt man stehen und wendet sich freundlich dem/der Nächsten zu.  Ja, es ist in CoronaZeiten für Menschen, die Nähe und Freunde suchen, schlimm. Ich bin schon still…)

Dass die Wanderfalken, vor allem der hier übernachtende ZEPHYR, den täglichen und nächtlichen Lärm und Gest…- äh! Duft – unbeeindruckt ertrugen, war mir ein Rätsel. Oft dachte ich „Wärst Du ein Papagei oder ein Beo, würdest Du den Rest des Jahres Jingle Bells flöten!“

Die ersten zwei Jahrzehnte meiner Beobachtungen von Wanderfalken in einem still gelegten Steinbruch am Ende eines Tales erfolgten in großer Stille. Knackte ein Zweig unter meinen Schuhen, wenn ich mich 150 m vom Horst näherte, erfolgte prompt das alarmierende Gezeter eines der Falken. Wanderfalken haben nicht nur scharfe Augen, sie haben auch gute Ohren.

Ab heute ist auch in Heidelberg ab 20 Uhr ein Lockdown! Ab morgen wird es – wir können das ja an unseren Cam 1-& Cam 2- Tonübertragungen prüfen – auf dem Marktplatz sehr still sein.

 

Danke, K.!

12. Dez., 2020

Freude und Wut

Von |2020-12-12T11:48:18+01:0012. Dezember 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

Mit gemischten Gefühlen lese ich jährlich den Jahresbericht des „Komitee gegen den Vogelmord e.V.“ (Committee Against Bird Slaughter, CABS), den ich heute im Briefkasten finde. Neben vielen sehr erfreulichen Meldungen von wirkungsvollen Aktionen gegen den Fang, Handel und Abschuss der Zugvögel im Mittelmeerraum lese ich aber auch „Greifvogelverfolgung in Deutschland: In der ersten Jahreshälfte werden bei unserem bundesweiten Monitoring insgesamt 30 illegale Nachstellungen registriert – ein Zuwachs um 25 % gegenüber dem Vorjahr. Betroffen sind insgesamt 26 Landkreise in neun Bundesländern. Die Methoden reichen von Vergiftung und Abschuss von Habichten und Wanderfalken über den  Einsatz illegaler Fallen bis zur Fällung von Nestbäumen.“

12. Dez., 2020

Und noch ein Vogelbuch …

Von |2020-12-12T11:33:27+01:0012. Dezember 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

Falls jemand in dieser Zeit für  Geschenke nach einem gut lesbaren  Vogelbüchlein sucht: Ich schenke gelegentlich  – nicht nur, weil dort auf S. 221 die Heiliggeist-Wanderfalken erwähnt werden –

Schmid, Ulrich, „Naturzeit Vögel -Zwischen Himmel und Erde“ 2018, Franck-Kosmos-Verlags GmbH , Stuttgart, 20 €

8. Dez., 2020

Gewölle ausspeien

Von |2020-12-08T14:26:40+01:0008. Dezember 2020|Allgemein, Tagebucheintrag|0 Kommentare

Vögel haben keine Zähne mehr wie ihre Vorfahren, die Sauriere! Der „Falkenzahn“, mit dem ZEPHYR & PALATINA  wie mit einer Beißzange den Beutevögeln noch im Flug blitzschnell den Kopf abtrennen, ist nur eine Ausbuchtung im Horn ihres Oberschnabels. Wie wir im Frühjahr wieder, manchmal etwas angeekelt, beobachten werden, verschlingen Alt & Jung die Beute nahezu restlos mit Federn, Knochen und Innereien. (Nur das Großgefieder der Beutevögel wird gerupft.) Die Mahlzeit, im Kropf dann noch einige Zeit gut von außen zu erahnen, wird nicht vollständig verdaut. Knochenreste und Federn der letzten Mahlzeit werden als Gewölle  – vor der nächsten Mahlzeit ausgespieen.

DAS können wir hier in diesem Clip gut beobachten.

Danke, C.!

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