Gängs Tagebuch
Gängs Tagebuch2021-10-04T08:44:30+02:00

Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.

Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.

5.Nov., 2022

Wanderfalke als Vogelscheuche

0 Kommentare

Das hatten wir schon vor einigen Jahren: Wie kann man Vögel in Flughafennähe  von landenden und startenden Flugzeuge fern halten? Indem man sie verscheucht.  Das haben zeitweise an manchen Airports Falkner mit ihren Greifen versucht, aber wie erreicht man das rund um die Uhr? Das Gras neben den Landebahnen sehr kurz halten, keine Büsche und Bäume , keine Teiche und Tümpel.

Eine Arbeitsgruppe der Universität Groningen, NL versucht es – wieder einmal – mit einem Roboter.  Selbstverständlich als „Falke“ getarnt. Wir sind gespannt, ob das funktionieren wird!

October 26 in the Journal of Royal Society Interface

 

 

2.Nov., 2022

Dank für Spenden

0 Kommentare

Ohne Ihre treuen Spenden auf unser Sonderkonto beim NABU Heidelberg gäbe es diese Website mit den drei Webcams nicht! Auch im Oktober 2022 sind Spenden eingegangen:

Herzlichen Dank an Frau H.W., an Frau M.W. und an das Paar P. und H.R.!

Foto:  Beringung der Jungfalken 2003 mit Projektteilnehmern meiner Schule, den Kopf des – damals noch nicht ergrauten – Tagebuchschreibers entdeckt man  ganz hinten rechts.

25.Okt., 2022

Wanderfalken und andere Vögel sterben an Gebäuden

1 Kommentar

In  GÄNGS-TAGEBUCH-ARCHIV habe ich in den Vorjahren gelegentlich Anfragen beantwortet, wo und woran Wanderfalken, vor allem die ausgeflogenen Jungfalken in ihrem ersten Jahr, sterben.

Wir freuen uns, dass Architektur, z.B. hohe Gebäude wie der Turm der Heiliggeistkirche, erfolgreich für neue Brutplätze anbietet. Aber jedes Jahr erfahren wir aus den Medien, dass Wanderfalken, aber selbstverständlich auch viele andere Vogelarten auf Glasfassaden aufprallen und sterben.

In der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 25. Oktober 2022, lese ich heute auf S. 14 den interessanten Artikel von Petra Ahne „Mitbewohner der anderen Art -Biodiversität und Architektur werden bislang kaum zusammengedacht. Dabei wäre es ganz einfach“. Sie berichtet von einer Tagung zu diesem Thema in der Berliner Architektenkammer.

Ich zitiere einige Sätze zu dem Berliner Museum und Veranstaltungshaus FUTURIUM, das „.. wie ein einladendes Raumschiff … in der Nähe des Hauptbahnhofs sitzt. Ein von der Naturschutzbehörde beauftragtes Monitoring hatte ergeben, dass bei dem Gebäude ein „signifikant erhöhtes Tötungsrisiko“ für Vögel besteht. Bei Versuchen mit Vögeln in einem Flugtunnel haben sich Raster mit Punkten und Strichen als effektiv erwiesen. UV-Markierungen helfen nicht, Silhouetten von Greifvögeln sowieso nicht.  Seit ein paar Wochen ist die Glasfront mit gepunkteter Folie beklebt. … Für uns Menschen muss man für den Panoramablick zum Regierungsviertel nur kleine schwarze Punkt wegfokussieren, was ganz gut klappt.“

Laut der „Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten “ sterben jedes Jahr bis zu fünf Prozent der Vögel in Deutschland an Glasscheiben, macht über 100 Millionen. Vögel können Glas nicht als Hindernis erkennen; wenn sich Bäume oder Himmel und Wolken in den Scheiben spiegeln, versuchen sie darauf zuzufliegen.“

 

 

21.Okt., 2022

Wanderfalken an der Hauswand

0 Kommentare

Zwei riesige Wanderfalken zieren den Eingang zum „Derbyshire Wildlife Trust“ in Derby, GB  An der Kathedrale in Derby nisten seit 2006 Wanderfalken. Die Künstlerin Sarah Yates, fasziniert von diesen Vögeln, hat dieses Graffitti  geschaffen.

Quelle:BBC

Mehr Beiträge laden

Geduld, Geduld …

beginnt die Arie Nr.35 in der“Matthäuspassion“ von J.S. Bach, – unten im Kirchenraum bestimmt oft erklungen. Diese haben wir, denn noch ist LISELOTTE im Bereich der Balzzeit. Erinnern wir uns doch an das plötzliche Verschwinden von PALATINA gegen Ende Februar. 2023. Sofort stand ein neues Weibchen LISELOTTE bereit, diesen Nistplatz zu übernehmen.

Dass nun ein neuer Terzel die Nachfolge von ZEPHYR antritt. ist wahrscheinlich. Auffallend ist das alltägliche unruhige Verhalten von LISELOTTE. Üblich ist in dieser Balzphase, dass der Terzel der Partnerin einige mögliche Nistplätze durch Anfliegen und gemeinsame Besuche empfiehlt. Heute und hier ist es  eher umgekehrt.

Könnte es sein, dass ein neuer Terzel, z. B. gegenüber am Schloss, LISELOTTE bereits täglich in eine von ihm gewählte Nische zu locken versucht?.Er dagegen unseren Nistkasten keineswegs anfliegen will? (Als wir 2015  den Eingang in den Nistkasten mit Stangen verengten um den Einflug durch die dicken Nilgänse zu behindern, weigerte sich der Terzel tagelang –  im Gegensatz zum Falkenweibchen – hinein zu schlüpfen. Erst nachdem wir eine Stange entfernt hatten gewöhnte er sich daran.)

Danke, M.H.!

16. Februar 2024|6 Kommentare
Mehr Beiträge laden
Nach oben