Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.
Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.
RUPERT bleibt nachts wieder im Kasten
Danke, M.H.!

Endlich mal wieder eine gute Nachricht
Ich habe die Freude, wieder einmal DANK sagen zu dürfen für die verlässliche, treue Unterstützung bei der Finanzierung unseres Projekts! Vom Namenspaten 2024 und Vorsitzenden des NABU Heidelberg Andreas Kellner habe ich heute zum Jahreswechsel Nachricht über neun Überweisungen erhalten.
Zuvörderst darf ich meinen großen Dank an Herrn Kellner ausdrücken, der neben seinen weiteren Aufgaben für den NABU Heidelberg, mir im vergangenen Jahr die große Last der bisher alleinigen Verantwortung für dieses Projekt von meinen Schultern genommen und auf den NABU Heidelberg übertragen hat.
Eine Spende von 100 EURO erreichte uns aus dem Nachlass von Albrecht Spatzier, der 1999 mit Reinhard Reetz unseren Nistkasten gebaut hatte. Spenden erreichte uns von Frau AR.M, erneut vom Ehepaar H.und P.R., von Herrn B.K., eine weitere von Frau AR.M., von Frau M.H. Sch., eine weitere vom Ehepaar.H. und P.R., von Frau I.Sch. und Herrn C. St.!
Im Namen von allen Besucherinnen und Besuchern: DANKE! Sie haben geholfen, dass dieses Projekt auch zukünftig finanziell auf stabiler Grundlage ruht.
Trauer um Falkenpate aus 2008
Gerd Ludwig, rechts stehend, ist gestorben. Er förderte über zwei Jahrzehnte mit unermüdlichen Engagement unser Projekt in der IT der Stadtverwaltung und vermittelte uns weitere Förderer und Sponsoren. Neben ihm steht Jürgen Reinhard, ebenfalls Namenspate 2008, der unser Projekt bei der Stiftung Schönau betreute. Die Stiftung ist für die Heiliggeistkirche als Gebäude zuständig. Auch Jürgen Reinhard ist leider bereits vor Jahren verstorben. Ohne die Unterstützung dieser beiden Männer wäre unser Projekt bereits vor zwei Jahrzehnten beendet worden.
Foto: Marion Geib, 08.05.2008

RUPERT übernachtet
Danke, >M.H.!

Aufmerksamer RUPERT
Wieder einmal staunen wir über die Griffweite der spitzen Klauen. Nein , wir möchten ihm nicht die Hand geben.
Danke, M.H.!

Was gibt es hier zu sehen!
Ich finde es immer großartig, mitzuerleben, was die beiden Falken betrachten und was sie mit ihren Blicken verfolgen. Wir können heute miterleben, dass unser Leben unten für die beiden völlig uninteressant ist.
Nebenbei: Wieviele Menschen unten auf dem Marktplatz erkennen gerade, was Sensationelles ganz nah über ihren Köpfen zu beobachten gibt?

Schöne Bilder zum Jahresbeginn
erfreuen uns! Links sehen wir die kräftige LISELOTTE , rechts den uns längst vertrauten RUPERT. Das ist der Beginn der diesjährigen Vorbalz! Die Balz sehen wir erst ab Februar.
Danke für die Berichte und Grüße im Gästebuch, auch ich wünsche uns allen ALLES GUTE im neuen Jahr!

Gruß und Dank zum Jahresende
Die 24. Saison unseres Projekts „Natürliche Wiederansiedelung wild lebender Wanderfalken in Heidelberg“ war nicht so erfolgreich wie in den Vorjahren. Das entspricht auch den Daten an anderen Nistplätzen in Baden- Württemberg. Nur zwei Jungfalken kamen 2024 aus unserem Nistkasten in die Luft, sie sind der 82. und 83. Jungfalke seit dem Jahr 2000, ein weiterer Beitrag zum Artenschutz, denn zu Beginn stand der Wanderfalke noch auf der „Rote Liste“ der bedrohten Arten.
Auch für mich als „Hausmeister“ im Falkenzimmer der Turmspitze war es kein gutes Jahr. Krankheit beeinträchtigte seit Jahresmitte leider meine Aktivität als Dokumentar und Erklärer. Inzwischen geht es mir besser, so dass ich weiter TAGEBUCH und GÄSTEBUCH betreuen werde. Aber ich bin sehr froh und dankbar, dass der Vorsitzende des NABU Heidelberg und Namenspate 2024 Andreas Kellner mir die Verantwortung für die Website, die ich seit 24 Jahren allein getragen habe, abgenommen hat und die Website nun also nicht mehr „privat“ von Hans-Martin Gäng betrieben wird, sondern vom NABU Heidelberg.
Zum Jahreswechsel möchte ich ein herzliches DANKE an Mitarbeiter/- innen und Förder/-innen der Heidelberger Wanderfalken sagen:
Unser Dank geht erneut an unseren Webmaster T.J., an Pfarrer Dr. V.P., an die Damen im Pfarrbüro und an Hausmeister G.A. der „Pfarrgemeinde Heiliggeist“, an die Mitarbeiter/-innen des „Amt für Digitales und Informationsverarbeitung“ und des „Amt für Umwelt“ der Stadtverwaltung Heidelberg, an den NABU Heidelberg für die Übernahme der Website und Kassenführung (A.K.) des „Sonderkonto Heiliggeist-Wanderfalken“, an die Betreuer (Dr. E.S., Dr. A.H.) der “Nilgans-Abwehr“ im Nistkasten und an die tatkräftigen Helfer 2023 oben am Nistkasten Dr. KF.R.,G.Str., und an den Beringer Dr.M.P., MdL !
Herzlichen Dank an die treuen Spender- und Spenderinnen, die wieder den Livestream der drei Cams finanziert haben und an die Personen, die mir immer wieder Mitschnitte und Fotos der Webcams zur Veröffentlichung überlassen haben.
Das Foto von der Beringung stammt aus 2004, damals waren wir an Viererbruten gewöhnt.

RUPERT im Kasten
Danke, M.H.!


Jeden Tag anwesend
ist RUPERT. Was ihn in diesem Augenblick dort unten interessiert bleibt uns rätselhaft.
Danke, M.H.!
.
Trotz ganztägigem Weihnachtmarkt
mit allerlei Geräuschen, Düften, Lichtern lassen sich die Falken nicht beirren und sind täglich anwesend. Heute wieder RUPERT.
Danke, M.H.!

Falkenbesuch am 2. Dezember
Danke, M.H.!


High Noon im heißen Brutkasten
Wie gestern von mir beschrieben, hält RUPRECHT ein Mittagsschläfchen. Dort oben muss es zu diesem Zeitpunkt sehr heiß sein …
Danke, M.H.!

Heiße Tage und kalte Tage
Wenn es in Heidelberg – sehr selten – einmal sehr kalt ist, oder wenn es in Heidelberg, was immer häufiger ist, sehr heiß ist, fragen wir uns, wie LISELOTTE & RUPERT mit ihrem diesjährigen Nachwuchs SONNI & ALBRECHT, der immer noch – nicht mehr lange! – in der Stadt weilt, mit der heißen Temperatur – Stichwort Klimaveränderung – zurecht kommen.
Heute, am späten Vormittag (Danke M.H. für den Hinweis!) hielt sich ein Falke einige Zeit im Nistkasten auf. Unter dem dunklen Schieferdach ist es dort nun unerträglich heiß! Warum flüchtete er für sein „Morgenschläfchen“ nicht in den kühlen Schatten drüben auf der Ostseite der Schlossruine?
Hitze und Kälte sind nicht allzu lebensbestimmend für Wanderfalken.
Denn Wanderfalken leben auf allen Kontinenten, mit der Ausnahme der Antarktis, die für Vogeljäger wohl nicht geeignet ist. Auch auf Island soll es keine Wanderfalken geben, obwohl dort Gerfalke (Falco rusticolus) und Merlin (Falco columbarius) als „Kalt-Wetter-Falken“ leben!
Abgelegene Inseln im Pazifik oder Atlantik sollen ebenfalls frei von Wanderfalken sein. Wanderfalken leben und brüten z.B. auch in Sibirien und in eisfreien Zonen Grönlands, wo es nur kurze Sommer gibt. Ebenso durchfliegen Wanderfalken auch sehr heiße Wüstengebieten Afrikas und Arabiens. In Afrika brüten Unterarten des Wanderfalken.
Wanderfalken sind „Meister“ bei der Anpassung an ihre Umwelt!
Der Biologe Herbert Spencer hat im 19.Jahrhundert das „Überleben der Stärksten“ als ein Motor der Evolution bestimmt und Charles Darwin hat den Begriff in seinem Hauptwerk „Of Origin of Species“ populär gemacht.
Man spricht heute – ganz modisch – von einem „design“ der Arten und schreibt, dass die Anpassung, Ausbreitung und Bestand der Arten an ihre „ökologische Nischen“ stärker von „abiotischen Faktoren“, also Klimaschwankungen, Vulkanausbrüche, Erdbeben bestimmt wird als von „fitness“.
Die Erwärmung der Erde durch menschliche Einwirkung ist längst bewiesen und wie erfahren täglich aus den Medien, wie in den Meeren und auf dem Festland Arten in Richtung kältere Zonen abwandern.
Um die Wanderfalken in Mitteleuropa müssen wir uns wegen des Klimawandels nicht sorgen.
Herzlichen Dank!
Die „falkenlose“ Zeit außerhalb der Brut und Balz, so waren wir es zwei Jahrzehnte lang gewohnt, gibt es an diesem Nestort nicht mehr.
Wir sehen jeden Tag hier über die Webcams Alt & Jung der Heidelberger Wanderfalken. Das verdanken wir auch der treuen Unterstützung und finanziellen Förderung durch unsere Gäste.
Im August an Frau A.E.M. ein herzliches Dankeschön!
Foto aus 2004

SONNI im Nistkasten
Es sieht aus, als würde er Steinchen fressen, seltsam …

Jungfalke zu Besuch
Danke, M.H.!


Besuch von SONNI
Noch immer betteln die Jungfalken, obwohl sie längst selbständig jagen und Beute machen.
Danke, M.H.!

