Gängs Tagebuch
Gängs Tagebuch2021-10-04T08:44:30+02:00

Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.

Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.

16.Apr., 2025

„Hunger!“

4 Kommentare

Die beiden Küken entwickeln sich sichtlich und werden gut genährt und gehudert. Wir warten gespannt auf die Entwicklung des dritten Ei.

Danke, D.B.!

15.Apr., 2025

Erste Mahlzeiten (Atzungen)

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Es erreichen mich eine Fülle von Dokumentationen der ersten Fütterungen, so dass ich mich nicht mehr einzeln bei den Einsender/-innen bedanken kann! Ich bitte um Verständnis, danke!

Aus zwei Video-Mitschnitte ( die ich leider nicht in ihrer Datenmenge bewältige), – dennoch danke T.B. -, berichte ich mit Vergnügen:

Beide Küken, auch das zweite, zeigen eine erfreuliche Vitalität. RUPERT kam mit Beute und die Eltern atzten vorbildlich den Nachwuchs.

 

15.Apr., 2025

Vor dem ersten Schlupf: Ein zögerlicher Brutwechsel!

1 Kommentar

Gestern Abend:

Die Nähe zur Webcam 2 macht es uns schwer, die Falken zu erkennen: Wer nahe an der Kamera steht, erscheint uns groß, wer entfernter brütet, erscheint uns kleiner zu sein.

LISELOTTE brütet, RUPERT kommt zur Ablösung.  Nun, kurz vor dem ersten Schlupf,  wird erst nach zögerlichem – ich schreib` menschlich: –  Nachdenken/Überlegen gewechselt. RUPERT übernimmt, LISELOTTE geht.

Danke, S.F.!

14.Apr., 2025

“ Ach, wie gut, dass niemand weiß…“

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Die Falken machen mich wieder einmal zum Rumpelstilzchen.

Aber ich finde es wunderbar, dass meine Berechnungen, der Blick in den Kalender, das Abzählen von Tagen, der Blick in unser Archiv müßig, vergeblich und falsch waren und die NATUR mir wieder einmal zeigt: LISELOTTE & RUPERT sind nicht berechenbar.

Wir Menschen müssen abwarten, was dort oben im Nistkasten geschieht. (Also heute gibt es kein Bild vom Lehrer Lämpel.) Dieser ist froh, dass er das heutige Geschehen – falls es richtig gesehen wird  – bereits gestern ausführlich beschrieben hat.

Und wir freuen uns, dass es jedes Jahr wieder spannend bleibt!

11.Apr., 2025

Nun schlüpfen die ersten Küken auch in Baden-Württemberg

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Auch RUPERT schaut nach „Picks“!

Danke, M.H.!

In Heidelberg, wo in den vorausgegangenen Jahrzehnten oft die ersten Küken  in den Webcams zu sehen waren, werden wir uns noch einige Tage gedulden müssen.  (Es handelt sich ja nicht um ein Wettrennen.)

Für unsere neuen Gäste  aus den Tiefen meines Tagebuchs der Vorjahre einige Informationen zum Schlupf :

Vor dem Schlupf durchbricht der Schnabel des Kükens die Membran zur Luftkammer (Diese erkennen wir, wenn wir beim hart-gekochten Ei die Schale entfernen.) und das Küken kann dann erstmals atmen.

Bevor der Sauerstoffvorrat zu Ende geht, bewegt das Küken die Nacken- und Beinmuskeln. So durchlöchert der “Eizahn” auf dem Oberschnabel des Kükens die Eischale mehrfach – quasi am Äquator –  von innen! (Das ist selbstverständlich kein Zahn, sondern eine winzige, aber spitze Ausstülpung, wirkt aber wie ein Dosenöffner. )

In den Vorjahren haben einige Gäste über die Webcam 2 diese ersten „Picks“ erkannt!

Nach einigen Atemzügen frischer Heidelberger Luft – heute noch immer recht kühl – und einer Erholungsphase, die einige Stunden dauern kann, wird das spitze Eischalenende weggedrückt.  (Wir werden dann an den Schalenresten sehen, dass die Schale an der richtigen Stelle geknackt wurde.)  LISELOTTE  unterstützt keineswegs diese “Flucht“ aus dem Ei.

Manche behaupten, Mutter & Kind würden bereits vor dem Schlupf akustisch miteinander – wie sagt man heutzutage? – kommunizieren. Wir haben das hier, trotz der guten Mikrophone, noch nie vernommen.

Das feuchte, rosige und völlig erschöpft liegende Küken wird unter der wärmenden Mutter sehr schnell getrocknet und sieht bereits nach wenigen Minuten als schneeweißes wolliges Kleinkind – na, ja! – irgendwie “süß” aus.

In den Vorjahren, bitte zurück blättern, konnte dieser Vorgang mehrfach gut dokumentiert werden. Es gab aber auch Jahre, wo in der Morgendämmerung beim ersten Blick auf die Mutter bereits ein abgetrocknetes, fluffiges Küken unter ihr sichtbar wurde, wenn diese ihre Brut- nun Huderhaltung –  änderte.

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Anerkennung und Dank

Ich darf mich wieder für eingegangene Spenden bedanken! Ein großes DANKESCHÖN an Frau D.L., an Frau A.M., an Frau B.G., an Frau B.E.H.Sp., an das Ehepaar P.und H.R., an Dr.M.Sch., erneut an Frau A.M. , erneut an das Ehepaar P.und H.R.!

Herzlichen Dank auch an Frau M.H., die uns ihre Schnappschüsse seit langer Zeit zur Verfügung stellt!

Es ist großartig und außergewöhnlich, dass eine bedeutende Zahl der Spenderinnen und Spender bei jeder Danksagung genannt werden. Das bedeutet für unser Projekt, dass wir über eine stabile Grundlage verfügen, die uns hoffnungsfroh in die Zukunft schauen lässt.

Das Falkenpaar belohnt uns, auch außerhalb der Brutsaison haben wir täglich viele Gäste auf der Website,  mit seiner täglichen Präsenz.

Danke, M.H.!

14. Juli 2025|0 Kommentare

Das Paar ist täglich im Nistkasten

Es gibt keine“falkenlose“ Zeit mehr, so wie wir es in den ersten beiden Jahrzehnten unseres Projekts hier erlebten.

Wir gewöhnen uns daran, dass RUPERT & LISELOTTE täglich , sehr vertraut miteinander, den Nistkasten aufsuchen. Wir staunen, dass deren Verhalten jenem der Frühjahrsbalz ähnelt.

Danke, M.H.!

10. Juli 2025|0 Kommentare

Wo trinken und baden Wanderfalken bei diesem Wetter?

Wieder einmal suche ich in den Eintragungen  in „Gängs Tagebuch“-Archiv der Vorjahre und finde passende Antwort:

„Immer wieder sind unsere Gäste  – nun erneut in der wochenlangen heißen Trockenheit in Heidelberg – erstaunt, dass die Küken und Jungfalken während der langen Wochen ihrer Entwicklung im Nistkasten nichts getrunken haben. (Ich erinnere mich an eine Zuschrift, ich solle jetzt doch endlich ein Schälchen Wasser zum Trinken und Baden in den Nistkasten stellen. Und das Wasser dann bitte schön täglich erneuern.)

Ich werde nun nicht den Stoffwechsel der Greifvögel beschreiben – die Schüler staunten: „Oh, der Kot ist ja schneeweiß!“ – aber die schnelle Antwort heißt: Ja, ausgeflogene  Wanderfalken trinken und baden!

2016 entstand ein sehr ansehnlicher Beitrag, der badende Jungfalken zeigt!

https://youtu.be/RNGHTrHul1Q
28. Juni 2025|1 Kommentar

Hitze oder Kälte sind für Wanderfalken gut auszuhalten

Auch in den nächsten Tagen soll es wieder in und um Heidelberg sehr heiß werden.

Wo werden sich sich LISELOTTE und RUPERT an den heißen Nachmittagen aufhalten? Vermutlich irgendwo im Schatten an einem ruhigen Ort.  Nur am frühen Vormittag und am späten Abend können wir Vögel am Heidelberger Himmel entdecken. Dann werden auch die Falken wieder aktiv werden.

Hohe und niedrige Temperaturen gehören zum Leben der Wanderfalken. Es gibt sie in der baumlosen Arktis, also z.B. in Grönland und auch in den heißen Zonen Afrikas. Wanderfalken leben auf allen Kontinenten, mit Ausnahme der Antarktis. Sie sind Opportunisten, die sich gut an die  – von ihnen gewählte – Umgebung anpassen. Hitze oder Kälte sind weniger wichtig, ein breites Nahrungsangebot an Vögeln und geeignete Nistmöglichkeiten sind von höherer Bedeutung.

28. Juni 2025|0 Kommentare

Ein Heidelberger in den den Niederlanden

Der Jungfalke BENJAMIN mit dem Kennring S°RC aus unserem Jahrgang 2022 lebt auf der St. Martinuskerk, in den Niederlanden, östlich von Antwerpen und hat in diesem Jahr drei Küken gezeugt und zum Ausfliegen gebracht!

Danke, A.L.!

Korrektur: 4 Eier, zwei Jungfalken flogen aus.

Danke, D.B.!

24. Juni 2025|2 Kommentare
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