Andrea
aus
Euskirchen
schrieb am 20. April 2020
Gestern hatte ich große Freude bei einer der Fütterungen. Der Zwerg hatte reichlich Futter ergattert, währen einige der größeren schon ganz grazil *hüstel* durch den Brutraum holperten und ein wenig an Geier erinnerten. Sie beginnen wohl allmählich, ihrem Namen Ehre zu machen. [br][br]
Die "Einrichtung" erinnert inzwischen ein wenig an die Adams-Family, aber sie scheinen sich ja inmitten all der Gebeine wohl zu fühlen. [br][br]
Der erste Blick heute früh ließ mich zunächst erschrecken, da scheinbar alle Küken verschwunden waren. [br][br]

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Ein Blick über die andere Kamera zeigt dann aber zum Glück, dass alle wohlauf sind. Sie hatten sich nur in eine Ecke zusammengerottet, um sich vor der scheinbaren Kälte zu schützen. [br][br]

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Offenbar hat Mama das Problem aber dann erkannt und sich bei ihrem nächsten Besuch schützend vor die Kleinen gesetzt.[br][br]
Beatrix Pabsch
aus
Fahrenbach
schrieb am 20. April 2020
Seit dem Erscheinen eines kleinen Artikels über die Heidelberger Wanderfalken in der RNZ im Frühsommer des vergangenen Jahres verfolge ich sehr interessiert die Geschehnisse auf dieser Seite.
Ich danke Ihnen, sehr geehrter Herr Gäng, für Ihr riesiges Engagement und Ihre stets äußerst fundierte, und freigiebig erteilte Expertise.
Nun beschäftgt mich (ganz unsentimental) eine Frage seit dem Ostermontag:
Ein fremder Falke war am Nistplatz aufgetaucht und wurde sicher von dem aktuell dort nistenden erfahrenen Paar souverän vertrieben oder eventuell getötet?
Abends gab es zum Vesper den Unterleib eines größeren Vogels. Als Laie konnte ich nicht erkennen, was es war.
Taube schien es jedenfalls nicht zu sein. Der fremde Falke ist seitdem meines Wissens nicht mehr aufgetaucht.
Ist es denkbar oder gibt es Beispiele dafür, dass ein Eindringling im Revierkampf getötet und anschließend vertilgt bzw. verfüttert wurde?
Vielen Dank nach Heidelberg und alles Gute für Sie und "hre" Wanderfalken
Administrator-Antwort:
Oh je! Was soll ich da antworten? Dass ein "Störfalke" am Nistkasteneingang gewesen sein soll und vertrieben wurde, das kann möglich sein, wurde aber nicht dokumentiert. Wenn es eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem NEUEN gegeben hätte, so hätte sich die Auseinandersetzung/Kampf über Stunden oder sogar Tage hingezogen. Das hätten aufmerksame Nachbarn in der Altstadt mitbekommen und mich informiert. Geschah aber nicht. Dass ein Störfalke die Besitzerin des Territoriums abkämpft und den Nistkasten erobert, kommt gelegentlich vor. Dass der Eindringling, meist ein junges Weibchen, von der Platzhalterin bei den Auseinandersetzungen sogar getötet wird, - oder auch umgekehrt -, kommt ab und zu vor.
Dass ein unterlegener Wanderfalke dann gekröpft oder gar verfüttert wurde, davon habe ich noch nie gehört.
Irene
aus
Eching
schrieb am 20. April 2020
Der Wind pfeift ordentlich in den Kasten - Palatina steht mit den Küken in der hinteren Ecke und betätigt sich als "Windschutz".
[URL=https://share-your-photo.com/068bba3af4]

[/URL]
Sascha
schrieb am 20. April 2020
20.04. 9:50 / es scheint etwas kalt und zugig zu sein, die kleinen haben sich in eine Ecke verkrochen und zur Pyramide aufgebaut.
Administrator-Antwort:
Ja, so ist es. Ich war soeben auf meinem sonnigen Balkon aktiv und bekam kalte Finger...😗
Angelika Arnold
aus
Zell am Main
schrieb am 19. April 2020
Gerade, 13:15 Uhr - ist Fütterung. Der Winzling bekommt sehr viel ab. Ein Junges macht sich in der Zwischenzeit über Reste her und versorgt sich selbst.
Alois Fleischer
aus
Österreich
schrieb am 19. April 2020
Beobachtung am 18.04.2020//08:23
... Eltern, beide fütternd, ein Junges bekam ein Vogelbeinchen und würgte daran, konnte es weder schlucken, noch rauswürgen, ein Elternteil flog wieder weg, der zweite bemerkte die Notlage des Jungen, ging und wendete sich zu ihm und nahm das steckengebliebenen Vogelbeinchen aus dem Schnabel des Jungen, zerkleinerte es, gab neuerlich etwas dem Jungen und fraß dann die Krallen des Beutebeinchens selbst ...
Administrator-Antwort:
Ja, so war es! Auch ich habe das interessiert und dann amüsiert beobachtet: Das andere Ende des Vogelfußes hatte gleichzeitig ein anderes Küken im Schnabel und beide zerrten daran ohne es verschlingen zu können. PALATINA nahm es dann an sich.
Ute
aus
Bad Lippspringe
schrieb am 19. April 2020
..... und das Kleine sitzt heute morgen in der ersten Reihe und schafft es seinem „Nebensitzer“ das Futter aus dem Schnabel zu stehlen.😋
Margot-Anna
aus
Neckargemünd
schrieb am 19. April 2020
...gerade eben...beide Altvögel kamen mit Beute...alle...auch Winzling...wurden satt...freut mich sehr😊
Petra
aus
Attendorn
schrieb am 19. April 2020
Guten Morgen an alle!
Meine heutige Frage an Herrn Gäng wäre..
Was machen die Falkeneltern eigentlich wenn ein Küken verstirbt? Wie gehen sie damit um?😞 herzliche Grüße 🌤
Aus Attendorn
Administrator-Antwort:
Sie tragen es hinaus, lassen es dann wohl fallen. Im Internet fand ich Dokumentationen, dass sie das tote Küken auch verzehren.
Konni
aus
Wilhelmsfeld
schrieb am 18. April 2020
Dafür bekam der/die Kleine ab ca. 14:10 Uhr sehr viel ab. Wenn ich mich nicht täusche, dann war es ZEPHYR, der eine Taube? gebracht hat und diese sehr gleichmäßig unter den Vieren verteilt hat.
Elke
aus
Nürnberg
schrieb am 18. April 2020
Die kriegen ja schon richtige Flügelchen. Meine Güte sind die schon wieder gewachsen. An Essensresten wird auch schon rumgezupft. Das Kleinste rührt sich grade gar nicht.Jedes Jahr ist doch so ein kleiner Benjamin dabei um den man sich bissl sorgen muss.
Waltraud Meyer
aus
Heidelberg
schrieb am 18. April 2020
Bei der Fütterung um 8:00 Uhr hat Winzling als erster gemerkt, dass auch Papa füttert und lange Zeit alles Futter allein abbekommen. Seit gestern sehe ich, dass das drittgrößte Küken sich nicht mehr an den Bettelaktionen um Futter beteiligt. Es bleibt im Hintergrund und schaut der Fütterung der Geschwister meist nur zu, pickt aber selbst schon Reste (meist Federn) auf. Bei der 8:00 Uhr Fütterung hat es zwar von Papa ein paar Happen ergattert, dann aber ein ganzes Vogelbein aufgepickt, was aber zu groß war. Palatina hat es ihm dann wieder aus dem Schnabel gezogen. Jetzt bei der 9:00 Uhr Fütterung lag es nur am Boden. Ist es krank?
Administrator-Antwort:
Nein, es war wohl satt.
Jonna Koskipuro
aus
Finland, Helsinki
schrieb am 18. April 2020
Hallo aus Finnland,
Schon seit 11 Jahren habe ich die Möglichkeit die Familie Wanderfalken zu beobachten. Vielen Dank dafür.
Margot-Anna
aus
Neckargemünd
schrieb am 18. April 2020
Fütterung gg 7.15...bekam Winzling trotz großer Bemühungen leider nichts ab...LG
Irene
aus
Eching
schrieb am 17. April 2020
das Heidelberger Quartett wächst (mit Verlaub) wie Unkraut 😃 Man kann ihnen wirklich zuschauen; besonders erfreulich finde ich, dass sich auch Klein-Benjamin/a so gut entwickelt und sich gegen die Geschwister zu behaupten lernt. Manchmal kann mans nicht glauben, dass alle 4 erst letzte Woche geschlüpft sind.....
Alles Gute weiterhin für die Rasselbande ❤
Roswitha
aus
Ketsch
schrieb am 17. April 2020
Interessant, wie man jetzt schon einen enormen Größenunterschied bei den vier Küken feststellen kann. Das größte mit dem besten Durchsetzungsvermögen ist sicher weiblich. Doch auch das kleinste Küken hat mittlerweile erfreulicher Weise gelernt sich ebenfalls durchzusetzen.
Konni
aus
Wilhelmsfeld
schrieb am 17. April 2020
Lieber Herr Gäng,
vielen herzliche Dank für ihre Antwort.
Jetzt bin ich etwas beruhigter. Hatte schon Angst, dass evtl. den Elterntiere etwas passiert wäre.
Konni
aus
Wilhelmsfeld
schrieb am 17. April 2020
Ich schaue auch seit einiger Zeit zu und mache mir bei mancher Fütterung Sorgen um den Kleinsten. Aber dann beobachtete ich auch, dass ein Elternteil (kann die beiden nicht so gut unterscheiden) bevorzugt wird und das freut mich sehr. Heute habe ich beobachtet, dass beide Elternvögel sehr lange wegbleiben. Gibt es einen Beutemangel?
Administrator-Antwort:
Nein, es gibt keinen Nahrungsmangel. Je größer die Küken werden, desto häufiger sind die Eltern außerhalb. Bald kommen sie nur noch zum Füttern und verschwinden sofort wieder. Nachts wird PALATINA anwesend sein.
Elke
aus
Nürnberg
schrieb am 17. April 2020
Eben gab es Mittag. In Reih und Glied. Der Kleine vornedran. Dieses Jahr tippe ich mal auf 3 Mädels und 1 Bub (der Kleine).
Sarah Klein
aus
Herzogenrath
schrieb am 17. April 2020
Guten Morgen, auch gestern Nachmittag konnte ich mitverfolgen, dass das Kleinste vorne stand und ordentlich Nahrung abbekommen hat. Das freut und beruhigt mich sehr 😀
Einen schönen sonnigen Tag!