Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.
Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.
Zwischen den Falken-Kirchtürmen
leben die Heidelberger Stadttauben, hier z.B. auf dem Universitätsplatz am 26. Oktober, 11 Uhr, recht kommod. Hier eilen Studenten und Rentner, heute auch ich, zu den Vorlesungen. Wenn der Regen aufhört, tummeln sich hier auch viele Touristen. Viele essen beim Gehen und Schlendern.
So ist der Boden der Altstadt eine Art Schlaraffenland für Tauben.
Die Wanderfalken erbeuten keine Vögel nahe des Bodens, sondern jagen weit oberhalb der Hausdächer. Diese Tauben, etwa 40, die ich heute dort sah, werden keine Beute der Wanderfalken.


Auch Falken suchen manchmal Regenschutz
Danke, K. und M.H.!
Spielen Wanderfalken miteinander?
Heute, gegen 10.40 Uhr, ging ich nach langer Unterbrechung wieder einmal über den Marktplatz. Selbstverständlich ging mein Blick zum Kirchturm, zumal ich von dort charakteristische Falkenlaute hörte.LISELOTTE & ZEPHYR flogen in sehr engen Kreisen um die Turmspitze, spielerisch sich verfolgend, nach oben oder unten ausweichend, beschleunigend, abbremsend, abkippend, – ein Schauspiel, wie ich es noch nie hier auf engstem Raum erleben konnte! (Ich mag es nicht, wenn das Verhalten von Tieren mit dem Verhalten von uns Menschen gleich sieht, beschreibt oder gar gleichsetzt. Aber was ich sah, war das, was ich von den Schulhöfen oder Kinderspielplätzen kenne. )
Auch im 24. Jahr der Heiliggeist-Wanderfalken erleben wir hier jedes Jahr unerwartete Szenen. ZEPHYR & LISELOTTE zeigten sich heute in der Herbstbalz direkt am Turm im engstem Luftraum als „vertrautes“ Paar.
Meine Visite in das Foyer des Rathauses zeigte, dass dort das Endlosband über die Heidelberger Wanderfalken als Präsentation auf dem Monitor zu sehen war, daneben der Stapel der Informationsblätter. DANK an die Namenspaten und Unterstützer im städtischen Umweltamt und im Amt für Digitales!
ZEPHYR mit vollem Kropf
Danke, K.!
LISELOTTE & ZEPHYR
übernachten wieder einmal gemeinsam. Für uns wieder gut zu erkennen: LISELOTTE ist als Weibchen größer als der Terzel ZEPHYR. So ist das bei den Greifvögeln.
Dank an M.H. und andere!


SO schnell ist ZEPHYR im Kasten
Fanke, K.!
LISELOTTE am 12. Oktober
Wir erkennen sie an ihrer Größe. ZEPHYR ist deutlich kleiner.
Danke, M.H.!

ZEPHYR interessiert sich für den Boden
Für das Ausschieben der Nestgrube ist es noch viel zu früh!
Danke, K.!
Aufwachen – Morgentoilette – kurzes Gespräch – Abschied in den Tag
Kein großer Unterschied zu unserem Wecken, nicht wahr?
Dank an D.B., M.T. , M.H. und an andere.
Aus eMails:
„Foto von heute früh. Es zeigt Lieselotte und Zephyr, die heute sehr nah beieinander zusammen im Falkenzimmer übernachtet haben. Irgendwann fing Lieselotte an, zu knurren und piepsen, bis Zephyr sich weiter entfernt ans Fenster setzte. Um fast Punkt 7 Uhr rannte sie an ihm vorbei und flog aus dem Fenster :-)“




Das Paar übernachtet gemeinsam
22.auf 23. September
Danke, M.H., A.L. und andere!

Falkenbesuch am 14. November
Schwierig festzustellen, ob RUPERT oder LISELOTTE.
Ich tippe – in Eile – auf RUPERT.
Dank an S,F., M.H. und andere!

LISELOTTE am 11. November
Danke, M.H. u.a.!

Änderungen in der Umgebung der Falken
Zwischen der Herbstbalz, die längst vergangen ist und der eigentlichen Balz ab Februar 2025 liegt eine „falkenlose“ Zeit, was den Nistplatz betrifft. Deshalb können wir nicht erwarten, dass RUPERT und LISELOTTE täglich über die Webcams zu sehen sind. Es sind immer die Terzel, jetzt also RUPERT, die den Weibchen, bei uns LISELOTTE, den Nistplatz zeigen. Dass wir deshalb meist RUPERT sehen, ist also normal. Auch in den Vorjahren war es der Terzel, der im Kasten nächtigte, nie das Weibchen. In den Vorjahren besuchten die Weibchen meist sehr spät das Kasteninnere.
Leider sind seit einiger Zeit wichtige „Warten“, also Schlaf- und Ruheplätze unseres Paares für lange Monate blockiert und nicht zugänglich: Der Turm der nahen Jesuitenkirche ist völlig eingerüstet und es wird wohl lange Monate dauern, bis die Falken – Jung und Alt – ihn wieder anfliegen können. Die Sanierungsmaßnahmen werden bestimmt lange Monate dauern.
Das macht uns für die kommende Saison Sorgen. Der Turm der Jesuitenkirche war bisher Ziel beim Erstflug der Jungfalken und nachfolgend der wichtigste Treffpunkt und Aufenthaltsort der Falkenfamilie bis in den Sommer. Das wird 2025 nicht möglich sein.
RUPERT am 27. Oktober
RUPERT kann man an folgenden Merkmalen erkennen: Er ist deutlich kleiner als LISELOTTE. Ich orientiere mich, indem ich die Größe/Höhe der ruhenden Falken, wenn diese im Eingang oder auf der Stange stehen, mit dem Schieferschindeln des Daches daneben vergleiche/ abschätze.
Heute geht das gut, denn wir erkennen hinter RUPERT die Stangen, die wir 2015 – seinerzeit vergeblich – gegen das Eindringen der Nilgänse montiert hatten. (Nachfolgend konnten wir eine automatische Abwehr mittels Bilderkennung, Lärm und Blitzlicht erfolgreich installieren.)
Würde LISELOTTE an gleicher Stelle stehen, so könnten wir an der Querstange hinter ihr sehen , dass sie deutlich größer ist. Steht ein Falke auf der Anflugstange außen, so vergleiche ich seine Größe mit den Schindeln.
RUPERT ist als Terzel deutlich kleiner als LISELOTTE, sein Kopf ist deutlich zierlicher. Auch sein Backenstreif ist anders ausgebildet als der seiner Partnerin.
Auch ich verwechsle die beiden gelegentlich …
Danke, M.H.!


RUPERT mit Beute
Danke, M.H.!


