Gängs Tagebuch
Gängs Tagebuch2021-10-04T08:44:30+02:00

Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.

Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.

26.Okt., 2023

Zwischen den Falken-Kirchtürmen

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leben die Heidelberger Stadttauben, hier z.B. auf dem Universitätsplatz am 26. Oktober, 11 Uhr, recht kommod. Hier eilen Studenten und Rentner, heute auch ich, zu den Vorlesungen. Wenn der Regen aufhört, tummeln sich hier auch viele Touristen. Viele essen beim Gehen und Schlendern.

So  ist der Boden der  Altstadt eine Art Schlaraffenland für Tauben.

Die Wanderfalken erbeuten keine Vögel nahe des Bodens, sondern jagen weit oberhalb  der Hausdächer. Diese Tauben, etwa 40, die ich heute dort sah, werden keine Beute der Wanderfalken.

19.Okt., 2023

Spielen Wanderfalken miteinander?

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Heute, gegen 10.40 Uhr, ging ich nach langer Unterbrechung wieder  einmal über den Marktplatz. Selbstverständlich ging mein Blick zum Kirchturm, zumal ich von dort charakteristische Falkenlaute hörte.LISELOTTE & ZEPHYR flogen in sehr engen Kreisen um die Turmspitze, spielerisch sich verfolgend, nach oben oder unten ausweichend, beschleunigend, abbremsend, abkippend, – ein Schauspiel, wie ich es noch nie hier auf engstem Raum erleben konnte! (Ich mag es nicht, wenn das Verhalten von Tieren mit dem Verhalten von uns Menschen gleich sieht, beschreibt oder gar gleichsetzt. Aber was ich sah, war  das, was ich von den Schulhöfen oder Kinderspielplätzen kenne. )

Auch im 24. Jahr der Heiliggeist-Wanderfalken erleben wir hier jedes Jahr unerwartete  Szenen. ZEPHYR & LISELOTTE zeigten sich heute in der Herbstbalz direkt am Turm im engstem Luftraum als „vertrautes“ Paar.

Meine Visite in das Foyer des Rathauses zeigte, dass dort das Endlosband über die Heidelberger Wanderfalken als Präsentation auf dem Monitor zu sehen war, daneben der Stapel der Informationsblätter.  DANK an die Namenspaten und Unterstützer im städtischen  Umweltamt und im Amt für Digitales!

15.Okt., 2023

LISELOTTE & ZEPHYR

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übernachten wieder einmal gemeinsam. Für uns wieder gut zu erkennen: LISELOTTE ist als Weibchen größer als der Terzel ZEPHYR. So ist das bei den Greifvögeln.

Dank an M.H. und andere!

10.Okt., 2023

Aufwachen – Morgentoilette – kurzes Gespräch – Abschied in den Tag

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Kein großer Unterschied zu unserem Wecken, nicht wahr?

Dank an D.B., M.T. , M.H. und an andere.

Aus  eMails:

„Vom 9.auf 10.Oktober haben wieder beide Wanderfalken
übernachtet. Liselotte ist nach ihrer Morgentoilette zu
Zephyr hinüber und hat ihn leise angepiepst. Um 6:26
Uhr hatte er dann genug und ist ans Fenster gegangen.“

„Foto von heute früh. Es zeigt Lieselotte und Zephyr, die heute sehr nah beieinander zusammen im Falkenzimmer übernachtet haben. Irgendwann fing Lieselotte an, zu knurren und piepsen, bis Zephyr sich weiter entfernt ans Fenster setzte. Um fast Punkt 7 Uhr rannte sie an ihm vorbei und flog aus dem Fenster :-)“

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Änderungen in der Umgebung der Falken

Zwischen der Herbstbalz, die längst vergangen ist  und der eigentlichen Balz ab Februar 2025 liegt eine „falkenlose“ Zeit, was den Nistplatz betrifft. Deshalb können wir nicht erwarten, dass RUPERT und LISELOTTE täglich über die Webcams  zu sehen sind. Es sind immer die Terzel, jetzt also RUPERT, die den Weibchen, bei uns LISELOTTE, den Nistplatz zeigen. Dass wir deshalb  meist RUPERT sehen, ist also normal. Auch in den Vorjahren war es der Terzel, der im Kasten nächtigte, nie das Weibchen. In den Vorjahren besuchten die Weibchen meist sehr spät das Kasteninnere.

Leider sind seit einiger Zeit  wichtige „Warten“, also Schlaf- und  Ruheplätze unseres Paares für lange Monate blockiert und nicht zugänglich: Der Turm der nahen Jesuitenkirche ist völlig eingerüstet und es wird wohl lange Monate dauern, bis die Falken – Jung und Alt – ihn wieder anfliegen können. Die Sanierungsmaßnahmen werden bestimmt lange Monate dauern.

Das macht uns für die kommende Saison Sorgen. Der Turm der Jesuitenkirche war bisher Ziel beim Erstflug der Jungfalken und nachfolgend der wichtigste Treffpunkt und Aufenthaltsort  der Falkenfamilie  bis in den Sommer. Das wird 2025 nicht möglich sein.

 

06. November 2024|0 Kommentare

RUPERT am 27. Oktober

RUPERT  kann  man an folgenden Merkmalen erkennen: Er ist deutlich kleiner als LISELOTTE. Ich orientiere mich, indem ich die Größe/Höhe der ruhenden Falken, wenn diese im Eingang oder auf der Stange stehen,  mit dem Schieferschindeln des Daches  daneben vergleiche/ abschätze.

Heute geht das gut, denn wir erkennen hinter RUPERT die Stangen, die wir 2015  – seinerzeit vergeblich – gegen das Eindringen der Nilgänse  montiert hatten. (Nachfolgend konnten wir eine automatische Abwehr mittels Bilderkennung, Lärm und Blitzlicht erfolgreich installieren.)

Würde LISELOTTE an gleicher Stelle stehen, so könnten wir an der Querstange hinter ihr  sehen , dass sie deutlich größer ist.  Steht ein Falke auf der Anflugstange außen, so vergleiche ich seine Größe  mit den Schindeln.

RUPERT ist als Terzel deutlich kleiner als LISELOTTE, sein Kopf ist deutlich zierlicher. Auch sein Backenstreif ist anders ausgebildet als der seiner Partnerin.

Auch ich verwechsle die beiden gelegentlich …

Danke, M.H.!

27. Oktober 2024|2 Kommentare
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