Gängs Tagebuch
Gängs Tagebuch2021-10-04T08:44:30+02:00

Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.

Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.

21.Feb., 2024

Alles wird gut!

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Das sagt man wohl nun nach unserer – von Tag zu Tag – zunehmenden Sorge um den abgängigen ZEPHYR und dem Ausbleiben eines Nachfolgers. Endlich sehen wir einen Nachfolger! Wie wir es für unseren attraktiven Nistplatz, das nahrungsreiche Territorium in schönster Lage und der jungen hübschen LISELOTTE erhofft, ja erwartet haben, handelt es sich, wie wir sehen, um einen sehr gut aussehenden Terzel!

Der Auftritt ist noch nicht ganz regelgerecht: LISELOTTE steht – zunächst für uns unsichtbar – hinten an der Kastenwand. der NEUE steht – in Balzpositur – angstfrei im Kasten und gibt Balzlaute von sich. Als er abstreicht, tritt LISELOTTE ins Bild. (Wir kennen es aus den Vorjahren umgekehrt: Terzel kommt in den Nistkasten, Weibchen folgt, Terzel verlässt rasch den Kasten.)

Er ist nicht beringt, bereits im Alterskleid, also vermutlich mindestens drei Jahre alt. Wir werden Schwierigkeiten haben, ihn von LISELOTTE unterscheiden zu lernen. Nachdem nun „das Eis gebrochen ist“, werden wir nun die beiden hier täglich sehen.

(Und ich muss mir nun einen passenden Heidelberger Namen für ihn suchen.)

Danke, K. und Meldungen auf anderem Weg!

16.Feb., 2024

Geduld, Geduld …

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beginnt die Arie Nr.35 in der“Matthäuspassion“ von J.S. Bach, – unten im Kirchenraum bestimmt oft erklungen. Diese haben wir, denn noch ist LISELOTTE im Bereich der Balzzeit. Erinnern wir uns doch an das plötzliche Verschwinden von PALATINA gegen Ende Februar. 2023. Sofort stand ein neues Weibchen LISELOTTE bereit, diesen Nistplatz zu übernehmen.

Dass nun ein neuer Terzel die Nachfolge von ZEPHYR antritt. ist wahrscheinlich. Auffallend ist das alltägliche unruhige Verhalten von LISELOTTE. Üblich ist in dieser Balzphase, dass der Terzel der Partnerin einige mögliche Nistplätze durch Anfliegen und gemeinsame Besuche empfiehlt. Heute und hier ist es  eher umgekehrt.

Könnte es sein, dass ein neuer Terzel, z. B. gegenüber am Schloss, LISELOTTE bereits täglich in eine von ihm gewählte Nische zu locken versucht?.Er dagegen unseren Nistkasten keineswegs anfliegen will? (Als wir 2015  den Eingang in den Nistkasten mit Stangen verengten um den Einflug durch die dicken Nilgänse zu behindern, weigerte sich der Terzel tagelang –  im Gegensatz zum Falkenweibchen – hinein zu schlüpfen. Erst nachdem wir eine Stange entfernt hatten gewöhnte er sich daran.)

Danke, M.H.!

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„Und jetzt

könnt Ihr mich von hinten betrachten!“ würde RUPERT als Mensch kommentieren. (Vielleicht auch etwas derber.)

Nun aber ernsthaft: Das ist großartiges Foto, das uns  zeigt, wie das Federkleid geformt ist!

Danke, A.Sch.!

04. Februar 2025|0 Kommentare

„Zeigt her, Eure Füße …“

singen die Kleinen im Kindergarten. Betrachten wir RUPERT oder LISELOTTE , wenn diese auf der Anflugstange stehen, so sehen wir wenig von ihrem Lauf oberhalb ihrer Fänge. Meist ruhen sie, wie in sich zusammengesunken. Nur die vorderen Klauen ihrer Fänge sehen wir dann unten aus ihrem Bauchgefieder hervorragen. Diese Körperhaltung, die wir oft sehen, ist ein Zeichen, dass der Falke völlig entspannt ist! Diese Haltung entspricht unserer, wenn wir – auf dem Stuhl sitzend – unsere Beine übereinander schlagen, oder unseren Fuß auf dem Knie des anderen Beins ablegen.

HIER sehen wir, wie RUPERT  auf dem linken Foto sich aufmerksam aufrichtet, auf dem rechten Foto dehnt er seinen rechten Lauf. Für uns also ein relativ seltener Anblick des „Unterbau“ eines Falken.

Danke, A.Sch.!,

04. Februar 2025|0 Kommentare

Warum heißt dieser Vogel Falke?

Diese Frage stammt aus Kindermund.  Falke kommt wohl vom lateinischen „falx“, was „Sichel“ bedeutet. Denn sichelförmig sind die ausgebreiteten Flügel dieser Vögel, wenn wir sie als Silhouette über uns fliegen, vor allem kurz schweben sehen.

01. Februar 2025|0 Kommentare
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