Hallo zusammen,
Gerade, am 26.2. um ca. 15:15 Uhr hat Zephyr Lieselotte eine Maus(?) im Nistkasten übergeben, mit viel Gezeter.
Leider hab ich kein Video dazu.
Administrator-Antwort von: Hans-Martin Gäng
Wanderfalken jagen keine Mäuse, nur Vögel. ZEPHYR brachte wohl einen bereits gerupften Kleinvogel.
Die vielen Federn sehen eigentlich in Farbe und Größe aus als würden sie von Lieselotte selbst stammen, kann das sein? Ich beobachte sie nämlich schon eine ganze Weile wie sie die Federn "bearbeitet" indem sie sie mit der Kralle festhält und dann durch den Schnabel zieht/rupft. Hat das eine bestimmte Bedeutung?
Administrator-Antwort von: Hans-Martin Gäng
Nein, die Federn im Eingang stammen von einem Beuterest, der im "Depot" vorn rechts lag. Ihre eigenen Federn pflegen Wanderfalken sehr intensiv. Ich habe s. "Gängs Tagebuch -Archiv" unter "Federn" viel darüber notiert.
Eine Frage an Herrn Gäng: Bei Palatina konnte man erkennen, wenn sie Eier in sich trug. Ich kann bei Liselotte nichts ähnliches erkennen.
Kann es sein, dass noch kein „Liebesakt“ oder Befruchtung stattgefunden ?
Administrator-Antwort von: Hans-Martin Gäng
Dazu kann ich keine Details wissen. Bestimmt finden aber zur Zeit sehr viele Kopulationen statt!
Was mich heute, sehr früh am Morgen, gewundert hat waren die ununterbrochenen, bettelnden Rufe von Liselotte. Klar, sie hatte Hunger, hat dann schlußendlich auch aus ihrem Bunker in der Ecke einen Vogelrest gezogen, als Zephyr nicht aufgetaucht ist. Der scheint aber nicht recht geschmeckt zu haben und sie flog damit ab und ohne Kadaverrest kam sie zurück. Kurz darauf kam Zephyr, wohl auch mit Futter aus der Reservekammer.
Mir scheint Liselotte recht fixiert auf Zephyr zu sein.
War das bei Palatina auch so?
Ich bin erst seit der Aufzucht der Brut 2022 regelmäßiger Zuschauer in Heidelberg.
Administrator-Antwort von: Hans-Martin Gäng
So testet jedes Falkenweibchen, ob dieser Terzel ein guter Versorger sein wird.
Tauben gibt es tatsächlich ohne Zahl/ das Futter für die etwas größeren Jungen fliegt vor der Haustür. Und als ich mich beim Schloss von Palatina traurig verabschiede, lenkten mich die laut kreischenden grünen Halsbandsittiche ab. Welche Bandbreite in Heidelberg 😊
So, ich sitze nach einigen schönen Stunden in Heidelberg wieder im Zug Richtung Schwaben ( kam aus dem Norden und hatte einen eingeplanten Zwischenstopp )und möchte besonders Herrn Gäng, aber auch alle anderen grüßen. Die Sonne schien, und die Falken waren tatsächlich zu sehen. Guter Blick beim Kaffee bescherte mir verschiedene Szenen, mal kam jemand, mal flog einer weg. Kontrolle am Handy zeigte mir, wen ich da oben vermutlich gerade sah. Ein Gang zum Schloss, das ich mir als Palatina 's Heimat vorstellte, rundete die schöne Zeit ab. Der letzte Blick auf den Turm machte mich stutzig, Fernglas wieder raus, und wirklich: ein Falke putzend auf dem Fensterbrett, der andere oben unterhalb des Wetterhahnes. Habe mich so gefreut, noch einmal beide zu sehen! Und überhaupt: diese Stunden vor Ort werden mich noch lange begleiten, Nachahmung empfohlen! Liebe Grüße
Administrator-Antwort von: Hans-Martin Gäng
Ihr Bericht freut mich sehr, danke! Vor allem freue ich mich, dass sich Z & L so gastfreundlich gezeigt haben, das ist keineswegs selbstverständlich! Es kamen schon Gäste von weit eigens angefahren, - ich erinnere einen Gast aus Brüssel - , die stundenlang am Eck des Rathauses oder oben am Aussichtspunkt des Stückegarten standen und NICHTS sahen außer Tauben!
Hallo liebe Fangemeinde. Zur Zeit könnte man das Paar den ganzen Tag beobachten. Es ist ein Kommen und Gehen. Jetzt hat Zephyr erneut die Nestmulde bearbeitet und größere Stein zerkleinert.
Vielen Dank an die Videozusendern und an Herrn Gäng für das Einstellen der Videos.
Vielen Dank, Herr Gäng für die Antwort. Meine Frage bezog sich auch darauf, ob sich Zephyr auch mit einem seiner Töchter paaren würde, wenn sie denn die Mutter vertrieben, getötet oder nur eine leere Stelle ausfüllen würde?
22:38, Lieselottchen schläft seelig mit Kopf eingekuschelt. Komisch, sie heißt wie meine Mutter. Ein schönes Falkenweibchen, gut zu erkennen.
Ist es möglich, dass ein Jungtier aus eigener Brut irgendwann zurück käme? Gibt es das in der Tierwelt?
Administrator-Antwort von: Hans-Martin Gäng
Ja, das gibt es auch bei Wanderfalken. In den letzten Jahren wurden die Heidelberger an den Fängen beringt, gut ablesbar, wir würden diese Falken individuell kennen.
Solange ich in Heidelberg bei den Wanderfalken schaue, war immer PALATINA die Hausherrin - noch hab ich den Verlust nicht ganz verdaut.. :-((
Dennoch - die erfolgreiche Heidelberger Wanderfalken-Geschichte wird weitergehen!
Alles Gute für LISELOTTE und ZEPHYR und Ihnen, Herr Gäng, herzlichen Dank für ihre immer so lesenswerten Tagebucheinträge!
Viele Grüße auch an die gesamte Fangemeinde!!
Willkommen Liselotte! Vielleicht bist du so nett und sitzt am kommenden Donnerstag, bei Wind und Wetter, am frühen Nachmittag auf deiner Stange und schickst mir einen Gruß nach unten. Ich wünsche dir viel Erfolg in den nächsten Jahren mit Zephyr und uns Begleiter schöne Momente.
Wir hatten in Deutschland schon ein Wanderfalken-Paar das zusammen im Winter, oft sehr eng, oder bei Gewitter übernachtet hat. Da war es ebenfalls der Terzel, der außer an warmen Sommertagen, in der Behausung schlief. Meistens sind es die "Damen" die ein Übernachtung im Haus bevorzugen. Palatina blieb gerne draußen. Eventuell gibt es diese Besonderheit bald wieder und das wäre sehr schön. Denn es ist eine große Freude zwei solch schöne Vögel gemeinsam eng nachts zusammen zu sehen. Sehn wir mal, jedenfalls muss Zephyr erstmals, vor der Brutsaison draußen bleiben.
Oder gab es sowas in Heidelberg schon mal, Herr Gäng?
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