Hallo an alle Wanderfalkenfreunde, bei diesen Bildern kommt eine gewisse Abschiedsstimmung auf. Natürlich gönnen wir unseren Falken die Freiheit, aber nach den langen Wochen des Beobachtens der Jungenaufzucht wird einem schon etwas wehleidig ums Herz. Wünschen wir den Falken allzeit guten Flug, ausreichend Nahrung und ein langes Leben.
Besten Dank an Herrn Gäng und sein Team für die interessante Berichterstattung.
Administrator-Antwort:
Herzlichen Dank für die freundlichen Worte! Die Kameras werden wir weiter laufen lassen und auch das Tagebuch werde ich - wie seit 17 Jahren - weiter führen.
Karin
aus Kronstorf, Oberösterreich schrieb am 18. Mai 2017
Einen schönen guten Morgen lieber Herr Gäng und an alle Falkenbeobachterinnen! Zuerst herzlichen Dank für die wunderbare Seite und für eure tollen Kommentare. Jeden Tag beobachte ich einige Male das Familienleben der Falkenfamilie und jetzt musste ich feststellen, dass nur mehr zwei Jungfalken im Kasten sind. Good Luck kleine Falkendame, finde deinen Bruder und genieße die Freiheit!
Administrator-Antwort:
Herzlichen Dank für die freundlichen Worte und das Lob!
😃guten Abend, hab noch mal kurz reingeschaut. Die drei Jungfalken liegen seelig schlafend nebeneinander und werden, vermutlich von Palatina , die Umrisse lassen es erahnen, von der Anflugstange aus bewacht.😴 gute Nacht!
Frank Herrmann
aus Fellbach schrieb am 17. Mai 2017
Vielleicht fragt sich der eine oder andere, warum kommt das Bild von Kamera 3 manchmal so verwackelt daher. Das bewirkt die wabernde aufsteigende Warmluft zwischen Kamera und Nistkasten. Jetzt ist mir auch klar, dass die Kamera am späten Nachmittag durch die Sonne aus westlicher Richtung geblendet wird und deshalb manchmal kein Bild liefert.
Nochmal Grüße aus Fellbach
Administrator-Antwort:
Es liegt eine beträchtliche Entfernung zwischen Cam 3 auf dem Kirchendach im "Sterbeglöckchenturm" und dem Nistkasteneingang! Und am Nachmittag steht die Sonne tief hinter dem Kirchturm, so dass auch die Kamera mit grellem Licht und Schlagschatten kämpft.
Frank Herrmann
aus Fellbach schrieb am 17. Mai 2017
Durch die Sonneneinstrahlung herrscht vor dem Nistkasten gerade ein starker thermischer Aufwind, der einen Sog im Nistkasten erzeugt (Venturi-Prinzip), der die Federn quasi aus dem Kasten saugt und , wie man sieht, nach oben steigen lässt. Eigentlich beste Bedingung, um bei einem Start sofort Höhe zu gewinnen. Aber die Vögel haben ja ihren eigenen Kopf und werden schon wissen, wann der Zeitpunkt gekommen ist.
Grüße von Frank Herrmann
Administrator-Antwort:
Ja, das wäre jetzt das ideale Wetter um sich davon tragen zu lassen und Höhe zu gewinnen, statt hinunter auf die Dächer zu taumeln. Aber es hört ja keiner auf uns!😃
Frank Herrmann
aus Fellbach schrieb am 17. Mai 2017
Danke, Hans-Martin Gäng, für die letzten sehr lehrreichen ornithologischen Ausführungen in Ihrem Tagebuch. Wieder was hinzugelernt. Übrigens, die imposanten Harpyien pflücken sich gern auch einmal ein träges Faultier aus dem Geäst und lassen es sich gut schmecken.
Gruß
Frank Herrmann
😄
Hallo..einenschönen, sonnigen Gruß aus Augsburg😎
ja...Herr Gäng auch ich habe, genau wie Sie diese Szenerie seit 9.00h beobachtet. Es war sehr spannend und schön anzu- schauen. Man hatte den Eindruck das der, etwas unsicher auf der Stange balancierende, Jungfalke sehr unsicher ist und noch gar nicht davon fliegen möchte; er wurde auch einmal von seiner Schwester ganz schön genötigt doch endlich los zu fliegen. Im ersten Moment dachte ich sie würde die Schwester herunterschupsen! Sehr beeindruckend!
In der hinteren Ecke im Nistkasten hat der dritte Jungfalke sich über eine Beute hergemacht und es flogen ganz doll viele Federn aus dem Kasten heraus. Im Moment scheint es da oben doch sehr windig zu sein.
Liebe Grüße aus Augsburg und noch einen schönen Resttag wünscht
Gerlinde!
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