Janine R.
aus
Berlin
schrieb am 5. Juni 2017
Ich habe dieses Jahr auch wieder mit großer Freude die Brutsaison und die Aufzucht der Jungfalken mit verfolgt.
Vielen Dank zunächst an Melanie S., ich freue mich, die vier Racker in Ihrem aktuellen Video so gesund und munter zu sehen! 🙂
Und natürlich ein riesen Lob und einen großen Dank an Herrn Gäng und alle Helfer, die auch in diesem Jahr wieder tolle Arbeit geleistet haben und uns alle hier daran teilhaben ließen.
Liebe Grüße aus Berlin und ein wunderschönes Pfingstfest!
Administrator-Antwort:
Herzlichen Dank für das Lob und die Anerkennung!
Martina Joswiak
aus
Dortmund
schrieb am 5. Juni 2017
Hallo ,
also bei mir funktioniert das Video.
P. Ultes
aus
Forchtenberg
schrieb am 4. Juni 2017
Liebe Melanie S.,leider ist der youtube Link nicht brauchbar, da er fehlerhaft ist. Bitte noch einmal korrekt.
Frank Herrmann
aus
Fellbach
schrieb am 4. Juni 2017
Wie standorttreu sind eigentlich Falken-Brutpaare und wie intensiv ist ihre Paarbindung? Also, Heidelberg forever und ewige Liebe? Grüße aus Fellbach
Administrator-Antwort:
PERKEO ist seit 2014 mit PALATINA erfolgreich verpaart. Wo die Vorgängerin JETTA abgeblieben ist, wissen wir nicht. Vielleicht wurde sie damals von der jüngeren (?) PALATINA vertrieben? Es sind meist die Weibchen, die um ein Territorium kämpfen, manchmal töten sie dabei sogar ihre Konkurrentin. 2009 zeigte unsere Cam 2 einen solchen Kampf zwischen AURORA und JETTA, bei dem beide Falken ihren Kampf schließlich blutend beendeten.
Die Terzel verhalten sich bei solchen Auseinandersetzungen oft abwartend.
Gertrud D.
aus
Mannheim
schrieb am 3. Juni 2017
Weshalb erscheint öfters , wenn ich die Webcam eingebe der Satz Zugriff nicht gestattet? Können Sie mir die Frage beantworten? Vielen Dank
Administrator-Antwort:
Kann ich nicht. Bei mir funktioniert es immer, manchmal ist eine Kamera für kurze Zeit "...nicht auf Sendung".
Vielleicht sind z.Zt. dann gleichzeitig zu viele Zugriffe auf dieser Cam?
Melanie S.
aus
HD
schrieb am 3. Juni 2017
So, nach längerer Zeit gibt es gute Nachrichten aus der Altstadt. Die vier Jungfalken sind noch zusammen. Nachdem ich immer nur einen oder mal zwei sehen konnte, haben sie sich gestern Abend an der Jesuitenkirche versammelt. Es gab auch zu fressen, allerdings konnte ich weder Palatina noch Perkeo sehen. Es war ein ständiges Kommen und Gehen der vier und sich gegenseitig Verfolgen um die Kirche. Ob sie schon genug gelernt haben um alleine unterwegs zu sein, weiß ich nicht. Normalerweise erleben wir sie ja, wie sie den Eltern Beute abjagen, fangen, greifen lernen etc. All dies konnte ich dieses Jahr noch nicht sehen. Und still sind sie immer noch. Als hätten sie noch die angenehme "Rund-um-Versorgung-frei-Haus" 😃 Aber hier ein längeres Video von gestern, ich empfehle auf der höchsten Einstellung zu schauen, falls möglich! Ein wunderschönes Pfingstwochenende an alle, mit hoffentlich noch mehr Videos. Allerdings ist heute Abend die erste Schlossbeleuchtung in Heidelberg... https://youtu.be/gJGvROnhFpo
Administrator-Antwort:
Herzlichen Dank für diese interessanten Informationen! Vor allem auch für den Nachweis, dass alle vier munter und gesättigt zu erkennen sind. Das ist ja nicht selbstverständlich!
Bärbel
aus
Jesewitz
schrieb am 1. Juni 2017
Ja, Herr Gäng, ich würde auch gern wissen, was die Vier denn so anstellen? Eine gewisse "Sehnsucht" hat man schon. Sie sind ja doch in eine ungewisse Zukunft hinaus geflogen. Wünschen wir ihnen ein langes Vogelleben.
Administrator-Antwort:
Ja, das wüssten wir alle gern! Wahrscheinlich ziehen sie jetzt schon größere Kreis um Heidelberg und können schon selbst Beute machen. Dann heißt es ein "falkenfreies" Territorium zu finden, dazu eine(n) Partner/in. Ich würde ihnen Großstädte- wo es immer viele Tauben gibt - empfehlen mit Türmen, Hochhäusern, Industrieanlagen, Brücken etc.
Martina Joswiak
aus
Dortmund
schrieb am 1. Juni 2017
Ich denke die Falken gehören der Natur. Nur wir dürfen sie beobachten , und wie Ihr helfen das sie gut leben...
Administrator-Antwort:
Ja, zumindest so, dass sie nicht gestört oder gar verfolgt werden.
Frank Herrmann
aus
Fellbach
schrieb am 29. Mai 2017
Ich vermute, dass es Palatina ist, die sich mit leicht abgespreizten Tragflächen auf der Startrampe niedergelassen hat und sich dadurch ein wenig Kühlung erhofft (20:38).
Gruß Frank Herrmann
Martina Joswiak
aus
Dortmund
schrieb am 29. Mai 2017
Ja sah es.... ich dachte mir schon das es ein Erwachsener ist, aber kann nicht von Männchen und Weibchen unterscheiden
Administrator-Antwort:
Ja, das ist schwierig! PALATINA trägt zwei blass-rote Ringe an ihren Fängen, PERKEO ist nicht beringt, im Alterskleid (weiße, quer gebänderte Brust), dunkleren Kopf...
Martina Joswiak
aus
Dortmund
schrieb am 29. Mai 2017
Hallo zusammen,
es ist 5:25 Uhr und ein Falke sitzt in der Mitte des Bettes und macht eine Mulde.
Administrator-Antwort:
Ja, er stand dann noch für längere Zeit auf derAnflugstange draußen. Es war PERKEO!
Christoph
aus
Neustadt
schrieb am 28. Mai 2017
Zur Zeit steht ein Wanderfalke im Kasten, fast unbeweglich. Man könnte meinen, er würde eine kleine Pause einlegen, um dem wilden Treiben in der Luft kurzzeitig zu entkommen. Es könnte sich um die Mamma handeln, denn ich meine zwei Ringe zu erkennen. Leider ist die Sicht auf den Falken durch das Gegenlicht stark eingeschränkt.
Administrator-Antwort:
Danke für die Info!
Melanie S.
aus
HD
schrieb am 26. Mai 2017
Nur ein kleiner Zusammenschnitt von zwei der Jungen an der Heilig-Geist heute. Sie waren recht viel still in der Luft. Leider sind sie dabei nur schwer zu filmen, sodass ich hier nur einen kleinen Teil von einem Jungfalken, der genau über mich flog, angefügt habe. Ein schönes Wochenende! https://youtu.be/T0LRwlknvaQ
Administrator-Antwort:
Herzlichen Dank!
Gertrud D..
aus
Mannheim
schrieb am 26. Mai 2017
Ja es war einer der kleinen Zwerge. Dieser war zwischen Nistkasten und Abflugstange die ganze Nacht unterwegs. Er oder Sie hat sich sichtlich wohlgefühlt. Vielleicht heute wieder.
Margret L.
aus
HD
schrieb am 26. Mai 2017
Eine wunderbare Brutsaison ist nun-dank der tollen Nilgansabwehr-zu Ende.Die
Youngsters scheinen robust und gesund.
Vielen, vielen Dank an Herrn Gäng und
seine Mitstreiter. Danke auch an Corienna für Ihre Videos und an Annette für die tollen Fotos der Abflieger.
Es wäre wunderbar, wenn Melanie S. ab und zu Fotos der Falkenfamilie rund um den Kirchturm einstellen könnte.
Allen eine gute Zeit.
ML
Administrator-Antwort:
Danke für die freundlichen Worte!
Frank Herrmann
aus
Fellbach
schrieb am 25. Mai 2017
Frage an Sie Herr Gäng: Ab wann werden die Jungfalken selbst erste Jagdversuche unternehmen und vielleicht auch Erfolg verbuchen können? Grüße von Frank Herrmann
Administrator-Antwort:
Spielerisch beginnen sie etwa in der zweiten Woche einander, aber auch andere Vögel zu verfolgen, herab zu stoßen, von den Eltern abgeworfene Beute zu fangen! Aus den USA höre ich, dass sie dort als erstes große Insekten, z.B. Libellen in der Luft greifen und auch dort gleich fressen. In der Literatur finde ich Angaben, dass ab zweiter-dritter Woche nach dem Ausfliegen erste Jagderfolge zu beobachten waren. Wer so etwas und mit genauer Kenntnis, dass es ein Jungfalke war, in freier Natur feststellen kann, ist mir ein Rätsel. Wir beobachten hier in Heidelberg, dass die Jungfalken erst Ende Juli, Mitte August allmählich aus der Stadt verschwinden. Selbst dann, wenn sie längst perfekt fliegen können, betteln sie noch immer die Eltern an. Manchmal sogar erfolgreich, b.z.w. sie nehmen den Eltern aggressiv die Beute weg.
Ulrike Haase
aus
Dresden
schrieb am 24. Mai 2017
Ich wohne in Dresden und las heute in der Zeitung, dass es in den Felsen der Sächsischen Schweiz 17 Wanderfalken-Brutpaare gibt. Am Freitag wurden die Jungtiere von Ulrich Augst, dem "Herrn der Ringe" aus Sebnitz, beringt. Hilfe bekam er dabei von einem Bergsteiger, der zu den Jungen im Horst kletterte und sie Augst zum Beringen übergab. 1972 waren die Wanderfalken in der Sächsischen Schweiz ausgestorben; nun sind sie dort wieder heimisch.
Ich habe mit Freunde und Anteilnahme das Heranwachsen und Ausfliegen der Heidelberger Wanderfalken verfolgt. Die Hingabe, mit der Sie, lieber Herr Gäng, das Projekt seit Jahren betreuen, finde ich bewundernswert. Ihre Kommentare sind mit solcher Sachkenntnis und feinem Humor verfasst, dass es ein Vergnügen ist, sie zu lesen. Und man wird von Jahr zu Jahr schlauer davon 😉 Alles Gute für Sie und bis zur nächsten Saison!
Administrator-Antwort:
Herzlichen Dank für das Lob & die Anerkennung!
Martina Joswiak
aus
Dortmund
schrieb am 24. Mai 2017
Lieben Dank ,
für Ihre Arbeit
Administrator-Antwort:
Danke!
Bärbel
aus
Jesewitz
schrieb am 24. Mai 2017
Hallo Herr Gäng,
ich sah heute zufällig, wie Sie den Falkennistkasten gereinigt haben. Sehr fleißig, da können die Falken im nächsten Jahr wieder einziehen. Wir alle sind schon froher Erwartung.
Was haben Sie mit dem Pinsel gestrichen?
Viele Grüße
Administrator-Antwort:
Die Innenwände des Nistkastens wurden 2001 auf Wunsch eines Fotografen in der Farbe des hiesigen Buntsandsteins gestrichen, um etwas "Natur" nachzuahmen. Die Jungfalken hinterlassen bis auf ca, 20 cm Höhe weiße Spuren ihres Kots. Diese übermale ich nicht nur aus ästhetischen Gründen. Das Ausräumen und Erneuern der Bodenschicht halte ich für notwendig. In den Felswänden erledigt das Sturm und Regen. Dort wechseln auch die Falken häufig in eine andere Nische und scharren einen neue Mulde. Vielleicht hängt das auch mit Zecken und Vogelläusen zusammen, die mit der Beute eingetragen werden und sich dann - unerwünscht - im Untergrund fest setzen. Auch gestern musste ich Schmeissfliegen weg wedeln...
Ein Nistkasten sollte jährlich gereinigt und die Bodenschicht erneuert werden.
Frank Herrmann
aus
Fellbach
schrieb am 24. Mai 2017
Wie geht es weiter? Irgendwann werden die Jungvögel ja das Revier ihrer Eltern verlassen müssen und sich ein eigenes unbesetztes Habitat mit einer falkengemäßen Infrastruktur suchen, wobei das Angebot für gleich vier Falken ja sicher nicht unbegrenzt groß ist. Wohin wird die Reise gehen? Herr Gäng, bitte klären Sie uns auf!
Grüße aus Fellbach
Administrator-Antwort:
Ja, die vier Jungfalken werden in etwa einem Monat diese Gegend verlassen. Sie müssen sich ein eigenes Territorium suchen. Terzel fliegen meist weiter als die Weibchen. Es gibt noch immer Gegenden nah und fern, in denen es keine oder wenige Wanderfalken gibt. So ist z.B. seit Jahrzehnten der Landkreis Ravensburg in unserem Bundesland ohne ein Wanderfalkenbrutpaar. In anderen Landkreisen schwankt die Zahl der Brutpaare und deren Erfolg stark. In den Städten, in denen es überall viele Tauben gibt, finden die Wanderfalken leicht ein freies Revier, das dann auch ziemlich klein sein kann. In Großstädten, wie Frankfurt, London, New York u.s.w. leben zweistellige Zahlen von Revierpaaren, oft dicht beieinander.