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20. Juli, 2023

ZEPHYR & LISELOTTE übernachten gemeinsam

Von |2023-07-20T14:09:07+02:0020. Juli 2023|Tagebucheintrag|0 Kommentare

Es ist sehr erfreulich, dass wir nun – erstmals in 23 Jahren – das Territorialpaar auch außerhalb des Zeitraums von Balz, Brut und Aufzucht der Jungfalken im Nistkasten und vor dem Nistkasten sehen können. Nun auch erstmals gemeinsam!  Im Tagebuch habe ich, wohl jedes Jahr, darauf hingewiesen, dass die Nähe zueinander keinesfalls oft zu beobachten ist.  In der Luft jagen Paare gelegentlich gemeinsam, aber schon beim Verzehr der Beute gehen sie sich eher aus dem Weg. Das Verhalten bei der BALZ, auch das bitte in den Vorjahren im Tagebuch nachlesen, zeigt durch den „Wiegeschritt“ und Körperhaltung des Weibchens deutlich deren Dominanz! Die gebeugte Haltung , das „Schnäbeln“ und „Piepsen“ des Terzels zeigt seine Unterordnung.  Schon nach wenigen Sekunden des balzenden Weibchens biegt er  – mit Abstand –  schnell um seine Partnerin und „flüchtet“ geradezu aus dem Nistkasten. Auch die Ablösungen beim Brüten und Hudern, das Liefern von Beute erfolgt meist sehr rasch durch den Terzel, der ja in Größe und Gewicht seiner Partnerin nicht ebenbürtig ist. Ja, wir haben gelegentlich beobachtet, dass beide gemeinsam von einer Beute die hungrigen Küken fütterten. Da standen aber die hungrigen Küken als gemeinsame Aufgabe und Antrieb im Vordergrund.

Nun also, wie auch an anderen Nistkästen beobachtet, übernachtet das Paar gemeinsam. ZEPHYR mit  deutlichem Abstand. (Vor Jahrzehnten,  Wanderfalken in Felswänden beobachtend, hätte ich das nicht für möglich gehalten.

Was wohl Falkenkenner und Ornithologen  zur „Verhaustierung“ wild lebender Wanderfalken meinen?

Danke, M.H., S.F. und andere!

18. Juli, 2023

Das Paar am 17. Juli

Von |2023-07-18T07:27:42+02:0018. Juli 2023|Tagebucheintrag|1 Kommentar

Das erinnern wir aus den Vorjahren: Zu Beginn der „Herbstbalz“ -!-  und selbstverständlich zu Beginn der Balzzeit, also Februar, zeigt der Falkenterzel dem Falkenweibchen einen geeigneten Nistplatz.

Wir können darüber nachdenken, warum wir dieses  Verhalten bereits Mitte Juli beobachten können.

Danke, K.!

16. Juli, 2023

Unverhofftes Wiedersehen

Von |2023-07-16T15:16:19+02:0016. Juli 2023|Tagebucheintrag|0 Kommentare

heißt eine  Kalendergeschichte von Johann Peter Hebel. Der Titel passt heute gegen 14.40 Uhr zu meiner Nachmittagslektüre auf dem heimischen Balkon, etwa 3 km östlich der Heidelberger Altstadt. Sowohl meine Gattin, wie auch ich, legen die Zeitung zur Seite und schauen zum Himmel: „Nein, das ist kein bettelnder junger Turmfalke, der seiner Mutter folgt.“ (Das erleben wir z.Zt. ja täglich.) „Da bettelt ein Wanderfalke!“ Und tatsächlich sehen wir  über uns zwei Wanderfalken in großen Kreisen umeinander „schweimen“: Beide schlagen nur ganz selten mit den Flügeln, dennoch geschieht ihr Segeln in hohem Tempo. Der böig starke Wind erleichtert die blitzschnellen Verlagerungen am Himmel. Ein Falke gewinnt dabei sehr schnell an Höhe, so kann ich ihn nur noch vor dem weißen Hintergrund der Wolken als bewegender Punkt entdecken. Er  entzieht sich eindeutig dem bettelnd rufenden Falken, der ihn verfolgt. „Da ist noch ein zweiter Falke, der ihm folgt!“, entdeckt meine Frau.

Drei Wanderfalken zu Besuch! Ein schönes, seltenes Erlebnis.

Das Mobilphone-Foto entstand fünf Minuten später, da waren die drei längst meilenweit weg.

14. Juli, 2023

Das Paar ist außerhalb der Brutzeit im Nistkasten

Von |2023-07-14T12:22:11+02:0014. Juli 2023|Tagebucheintrag|1 Kommentar

Wie schön, dass es jedes Jahr, ungeachtet des strengen biologischen „Fahrplans“, für uns Zuschauer/-innen  doch immer wieder neue Erfahrungen gibt! Mitten im Sommer zeigen sich ZEPHYR & LISELOTTE gemeinsam im Nistkasten . Es erfolgt sogar das übliche Einladungsmodell durch den Terzel und danach seine schnelle „Flucht“ vor dem dominanten Weibchen. Wie ich nach meinem Auslandsaufenthalt in dieser Woche erfahre, übernachten wohl auch beide gelegentlich – sogar gemeinsam – im Nistkasten.

Wanderfalken, gewissermaßen als „Haustiere“, das hätte ich mir so vor Jahrzehnten noch nicht vorstellen Können.

Danke, M.H.!

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