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28. Okt., 2020

Traditionelle Brutplätze des Wanderfalken

Von |2020-10-28T12:15:27+01:0028. Oktober 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

Das kennen wir aus dem Urlaub, falls wir Wanderferien planten und Wanderkarten und Messtischblätter für unsere Ausflüge vorbereiteten.

Da lesen wir: Falkenberg, Falkenstein, Falkenwand, Falkenburg, – die Reihe lässt sich fortsetzen. Diese Namen stehen oft bereits auf sehr alten Landkarten! Es gab und gibt in vielen Felswänden traditionelle Brutplätze des Wanderfalken, die – oft seit Jahrhunderten! – genutzt werden. (Leider wurden die Falken dort aber gelegentlich auch ihres Nachwuchses durch Aushorstung für Falkner beraubt oder gar von Falkenhassern am Horst erschossen.)

Es gibt – z.B. in England  – Kirchtürme, an denen z.T. seit Jahrhunderten Wanderfalken brüten: Salisbury, Lincoln, Chichester, Norwich,- wenn ich mich richtig erinnere.

Inzwischen gibt es auch „Kunsthorste“ an hohen Gebäuden, Brücken und Kirchen,  die sich durch jahrzehntelange Nutzung zu traditionellen Brutplätzen entwickeln. Dazu gehört auch dieser Kirchturm.

28. Okt., 2020

Staubige Bearbeitung des Bodens

Von |2020-10-28T11:50:56+01:0028. Oktober 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

ZEPHYR hat am 27. Oktober und auch heute unsere Aufmerksamkeit erregt, weil er nun auch im vorderen Kastenbereich eine Mulde schiebt.

Das hat keine Bedeutung und wir wissen nicht, warum er das tut! (Für unsere Augen sieht es aber aus, als könne er den Brutbeginn nicht geduldig erwarten oder er würde sich langweilen.) In den ersten Jahren 2000 und 2001 prüften AURORA und FRITZ vor Brutbeginn akribisch und häufig den Nistkasten. Der Boden wurde großflächig immer wieder mit dem Schnabel „gepflügt“, mal hier -mal dort wurde „Probe gesessen“ und auch an verschiedenen Stellen Mulden geschoben. Inzwischen ist dieser Brutplatz bei den Folgepaaren bekannt und vertraut und die „Tauglichkeitsprüfung“ ist für die Falken Routine.

Das Falkenweibchen entscheidet erst Ende Februar 2021, wo es zu brüten beabsichtigt. Das wird mit größter Wahrscheinlichkeit auf den Zentimeter genau an jener Stelle sein, wo AURORA, JETTA und PALATINA zu brüten pflegten. Dass die Heidelberger Terzel, vor allem ZEPHYR, die „Vaterpflichten“ ernst nehmen, macht uns Freude! Denn so haben wir schon jetzt Gelegenheit die Falken täglich zu beobachten.

Danke, D.B.und M.H.!

 

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