ZEPHYR am Morgen
Danke, C.!
Danke, C.!
Kürzlich schrieb ich noch, wir sollten uns davor hüten tierisches Verhalten mit menschlichem Verhalten und Empfinden zu beschreiben und gleich zu setzen.
C. hat uns in dieser Saison mehrfach das „In -den-Tag-gehen“ von ZEPHYR im Nistkasten dokumentiert.
Mich macht das schmunzeln, denn auch unsereins dehnt und streckt sich am Tagesbeginn beim Aufwachen, schaut am Fenster nach dem Wetter und kommt nur langsam in die Gänge …
Danke, C.!
Danke C.!
Danke, C.!
sind für ZEPHYR & PALATINA kein Problem und gehören, wie Regen und Hitze, zu ihrem Leben. Ich bekomme an solchen Tagen wie heute, an denen ich am Morgen zunächst – eine Handbreite hoch – gefallenen Schnee von der Außentreppe zur Straße und vor der Garage weg schaufeln muss, oft Anfragen, wie die Heidelberger Wanderfalken mit Schneefall umgehen.
Heute hängen die Schneewolken tief über Stadt und Tal, entsprechend sind nur wenige Vögel am Himmel unterwegs. Wanderfalken schlagen ihre Beute in der Luft, bevorzugt von beträchtlicher Höhe herab stoßend und das geht heute gar nicht. Heute also entweder Jagd im Tiefflug auf die wenigen Vögel, die zur Zeit unterwegs sind, oder Ernährung aus den Depots, die sich die Falken unweit entfernt in den zahlreichen Nischen der Schlossruine angelegt haben.
Kälte hat, ähnlich wie Hitze, wenig Einfluss auf den Falkenalltag. Wanderfalken gibt es in allen Klimazonen und Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis. Also in „kalten“ und „heißen“ Gegenden. Wanderfalken leben und brüten z.B. auch in Sibirien und in eisfreien Zonen Grönlands, wo es nur kurze Sommer gibt. Ebenso leben Wanderfalken auch in sehr heißen Wüstengebieten Afrikas und Arabiens.
Wie ich hier schon oft notiert habe: Wanderfalken haben keine menschlichen Empfindungen, Gefühle, Verhaltensäußerungen, – sie unterscheiden sich völlig von uns.
Gerade diese Unterschiede zu beobachten ist interessant, nicht wahr?
Heute reichlich früh!
Danke, C.!
Für Passanten, wir gingen selbst heute um diese Zeit an der Kirche vorüber, von unten nahezu unsichtbar.
Danke, C.!
ZEPHYR im Nistkasteneingang.
Danke, C.! und andere Informantinnen!
Das kannte ich eigentlich nur von Vogelarten, die für die Verdauung harter Körner in ihrem Magen kleine Steine aufnehmen. Hier sehen wir deutlich, dass ZEPHYR – im Dunkeln! – kleine Steinchen aus dem Sandboden aufnimmt und schluckt.
Danke, C.!
Danke, M.H.!
