PALATINA am 22. Januar
Danke, M.H.!

Danke, M.H.!

Seite einer ganzen Reihe von Tagen kommt der Terzel – nach dem „Mittagessen“, wie sein gefüllter Kropf zeigt – für die Nachmittagsruhe zum Nistkasten.
Für uns Menschen wird es – in diesen langweiligen Covid-19-Zeiten – eine kurzweilige Routine, ihn dabei zu beobachten!

Mit sehr vollem Kropf!
Danke, C.!
Im Schloss Heidelberg – direkt gegenüber unseres Nistkastens – ist viel los, denn es gehört zu den schönsten Kulturdenkmalen Deutschlands. Das Schloss mit seinem Garten ist auch das Zuhause und Lebensraum zahlreicher Tierarten: Zwergfledermaus, Großes Mausohr, Bergmolch, Erdkröte, Grasfrosch, Feuersalamander, Waldkauz, Mauersegler, Turmfalke und Wanderfalke!
Eine mehrseitige Broschüre der Schlossverwaltung „Hier ist tierisch viel los!“(www.schloesser-und-gaerten.de) informiert auch über den Ruhe-und Schlafplatz, den Treffpunkt der Jungfalken von Heiliggeist mit Text (H.M.Gäng) und Foto von AURORA (Bernd Zoller) die Millionen von Besuchern.

ist traditionell der Ruheplatz von beiden Falken.
Danke, M.H.!

Heute Nachmittag konnten wir über eine sehr lange Zeit ZEPHYR bei der Pflege seines Groß- und Kleingefieders beobachten. Zunächst staunen wir, dass er mit dem „Allzweckwerkzeug“ Schnabel jede Stelle seines Federkleids erreicht. (Selbstverständlich nicht den Kopf, dort sind die Federn sehr kurz und er kämmt diese mit einen Klaue eines Fangs.) Ein Schüler meines Wanderfalkenprojekts Heiliggeist (1999-2005) kommentierte das: „Sein Schnabel ist wie mein rotes Schweizer Taschenmesser mit den vielen Funktionen und Einzelteilen!“
Was macht er da so lange und intensiv? Er pflegt fast jede Feder, indem er sie durch den Schnabel zieht: So sorgt er dafür, dass die Innenfahne und Außenfahne entlang des Federschafts eine glatte, fehlerlose Fläche bilden. Beim Durchziehen werden die Bogen- und Hakenstrahlen dieser Fläche neu miteinander verhakt. Alte Federn werden entfernt. (Wir sahen heute, wie eine kleine Flaumfeder des Unterkleids davon wehte.) Dann muss jede Feder exakt an ihrem Platz liegen, das überprüft ZEPHYR durch Sträuben und Anlegen an den Körper. Aber fast jede Sekunde überprüft er dabei mit scharfem Blick den Himmel“
Danke, C.!
pflegt am Nachmittag das Gefieder und beaufsichtigt dabei den Luftverkehr am trüben Himmel.

Danke, C. !
Für unsere neuen Gäste: Hier sieht man gut die geringere Größe und den dunkleren Kopf des Terzels.
Danke, M.H.!

Ihr Kopf ist nicht so dunkel wie jener von ZEPHYR und sie zeigt mehr „Masse“, nicht wahr?
Danke, M.H.

