Beide Falken am Nistkasten
Vorausgegangen vermutlich eine Beuteübernahme.
Hier ist der Größenunterschied PALATINA (etwa 1 000 g) zu ZEPHYR (etwa 750 g) zu erkennen, nicht wahr?
Danke, M.H.!


Vorausgegangen vermutlich eine Beuteübernahme.
Hier ist der Größenunterschied PALATINA (etwa 1 000 g) zu ZEPHYR (etwa 750 g) zu erkennen, nicht wahr?
Danke, M.H.!


Immer wieder erstaunlich, wie beweglich ein Falke ist – nicht nur im Flug! Der Schnabel als Allzweck-Werkzeug erreicht jede Stelle seines Federkleids. Auch hier können wir uns seine individuelle Färbung der seitlichen Hals-Nacken-Partie einprägen, die sich von PALATINA unterscheidet. Auch hier sehen wir die kleinere/zartere Ausbildung der Fänge im Vergleich zu jener von PALATINA. Aber auch die Mittelzehe des kleineren Terzels ist ausreichend kräftig und spitz, um z.B. allein – kurzzeitig- eine Beute zu tragen. Es gibt ganz erstaunliche Fotodokumente von Beutetransport und Beuteübergaben.
Danke, C.!
Im „bewegten Bild“ erkennen wir ZEPHYR – frontal gesehen – leicht an seinem dunklen Kopf.
Danke, K.!
Immer wieder erreichen mich Anfragen, wie sich die beiden Falken unterscheiden. Das ist nicht einfach, auch ich bin mir nicht immer sicher wenn ich Fotos betrachte.
Heute zeigt ZEPHYR im Nistkasten uns einen deutlichen Unterschied zu seiner Partnerin: Seine beiden Läufe sind nicht beringt und sie sind deutlich sichtbar zarter/dünner als jene von PALATINA, deren Kopf und Körper – frontal gesehen – uns größer und massiver erscheint.
PALATINA ist an ihren Ständern/Läufen rötlich-goldfarben beringt.
Danke, M.H.!


Danke, D.B.!


Danke, M.H.!


für die bereits seit langer Zeit geschobene Nestkuhle.
Danke, M.H.!


dauert die Flugzeit für einen Falken, um vom Standpunkt meines Spaziergangs aus gesehen, den Nistkasteneingang im Turmhelm zu erreichen, falls er von Osten anfliegt.
(Heiliggeist ist links hinter dem Berghangs zu erahnen. Zunächst muss der Falke noch Schleuse und Alte Brücke passieren.)

DAS können wir leider ganz selten zeigen! Hier haben wir einen gelungenen Schnappschuss des Sprungs von der An-/Abflugstange in die Luft, der immer schnell und für uns am Monitor überraschend erfolgt.
Wir haben nur wenige Fotos/Filmaufnahmen von an- oder abfliegenden Heidelberger Wanderfalken. Sie wurden vom Umlaufbalkon des Kirchturms wenige Meter unterhalb des Falkenzimmers gemacht. Auch diese Flüge erfolgen oft innerhalb von Sekunden und die geduldigen Fotografen müssen reaktionsschnell sein. Jetzt ist der beliebte Aufstieg, – CORONA! -, nicht möglich. Auch ich war seit Juni 2020 nicht mehr im Falkenzimmer, obwohl ich gerne im Januar zum Brutbeginn noch einmal den Boden im Nistkasten gereinigt hätte.
Danke, M.H.!

verbrachte ZEPHYR im – halbwegs – windgeschützten Nistkasten. Es gab heute Nacht und auch jetzt kräftige Windböen aus dem Osten, die direkt in den Nistkasten pusten. Das ist aber für die Insassen kein Problem.
Wenn ich dagegen, bei solchem Wetter, in den Vorjahren dort oben am Nistkasten stand um durch die „Spionlöcher“ in das Innere zu spähen, war ich oft unangenehm überrascht: Bei Windstößen ratterten die Schindeln, Flaumfedern von Falken und Beutevögeln des Vorjahres flogen auf, das Brausen des Windes übertönte den Lärm von unten und es war dort oben lausig kalt, oft im Gegensatz zu windgeschützten Stühlen vor der MAX-Bar, wo sich die Touristen bereits in der Sonne räkelten.
DAS könnte man heute auch tun, wenn uns das Virus nicht daran hindern würde …
Danke, K.!