LISELOTTE am 26. Januar
Danke, M.H.!

Danke, M.H.!

Morgenbesuch eines satten Jungfalken.
Danke, M.H.!

So nah ist uns die Pfalz und doch schauen wir selten über den Rhein hinüber!
Herzlichen Dank deshalb an A.K., der uns auf einen Bericht der Zeitung „Die Rheinpfalz“ vom 23. Januar 2026 hinweist!
Dort lesen wir:
„Gerade mal elf Wanderfalken wurden im vergangenen Jahr in der Südwestpfalz und Südpfalz ausgebrütet und erfolgreich bis zum Ausflug gebracht. … Im Vorjahr waren es 13 Jungvögel – in richtig guten Jahren bis zu 50, in normalen Jahren rund 30.“
Der „Arbeitskreis Wanderfalkenschutz“ der Pfalz zählt neben dem Uhu auch Marder und Waschbär zu den aktuellen Bedrohungen. Auch die Vogelgrippe H5N1 und die noch jungen und unerfahrenen Falkenpaare könnten zu dem Besorgnis erregenden Rückgang geführt haben.
Ich ergänze:
Auch bei uns breitet sich zunehmend der Waschbär als “ Fressfeind“ für Vogelbruten aus.
und niemand hat es dokumentiert.

Erstaunlich, wie seit zwei Jahrzehnten, mit wechselnden Paaren der Altfalken, die Südostecke des Nistkastens als Vorratskammer genutzt wird.
Eine bemerkenswerte Tradition! Warum ist das so? Ich kann es nicht erklären.
Danke für den Hinweis, O.Sch.!

Wir freuen uns, dass RUPERT heute, wie vor einigen Jahren, im Nistkasten übernachtet hat und auch jetzt – im Nebel – am Nistkasten anwesend ist.
bleibt RUPERT im Eingang.


DAS sehen wir gerne und die Bilder stimmen uns hoffnungsvoll für eine neue Brutsaison! Wir sehen RUPERT am Nistkasten und erwarten weitere Sichtungen. Es ist nun die Zeit, wo die Terzel sehr aufmerksam den Nistplatz und das Territorium im Blick halten.
Bald beginnt die Balz!
Danke, D.B., M.H. und für weitere Meldungen!


Die 26. Saison unseres Projekts „Natürliche Wiederansiedelung wild lebender Wanderfalken in Heidelberg“ war leider auch 2025 nicht so erfolgreich wie in den Vorjahren. Der Besorgnis erregende schwache Bruterfolg entspricht auch den Daten an anderen Nistplätzen in Baden- Württemberg. Wieder kamen nur zwei Jungfalken, ALBRECHT und SONNI, aus unserem Nistkasten in die Luft, sie sind der 84. und 85. Jungfalke seit dem Jahr 2000 aus diesem Nistkasten. Die beiden sind ein weiterer Beitrag zum Artenschutz, denn zu Beginn stand der Wanderfalke noch auf der „Rote Liste“ der bedrohten Arten. (Ob er wieder in diese Liste aufgenommen werden muss?)
Auch für mich als „Hausmeister“ im Falkenzimmer der Turmspitze war es kein gutes Jahr. Krankheit beeinträchtigte seit Jahresmitte leider meine Aktivität als Dokumentar und Erklärer. Inzwischen geht es mir recht gut, – na ja, eher „altersgerecht“ passend – so dass ich weiter TAGEBUCH und GÄSTEBUCH betreuen werde.
Zum Jahreswechsel möchte ich ein herzliches „DANKESCHÖN!“ an die aktiven Mitarbeiter/- innen und an die Förderer/-innen der Heidelberger Wanderfalken richten:
Unser Dank geht erneut an unseren Webmaster T.J., an Pfarrer Dr. V.P., an die Damen im Pfarrbüro und an Hausmeister G.A. der Pfarrgemeinde Heiliggeist, an die Mitarbeiter/-innen des „Amt für Digitales und Informationsverarbeitung“ und des „Amt für Umwelt“ der Stadtverwaltung Heidelberg, an die Ehrenamtlichen des NABU Heidelberg für die Übernahme des „Sonderkonto Heiliggeist-Wanderfalken“der Website und die Kassenführung (A.K.) , an die Betreuer (Dr. E.S., Dr. A.H.) der “Nilgans-Abwehr“ im Nistkasten und an die tatkräftigen Helfer 2025 beim Reinigen und Pflegen oben am Nistkasten Dr. KF.R., A.K.,G.Str. und an den Beringer Dr.M.P., MdL Baden-Württemberg!
Herzlichen Dank an die treuen Spender- und Spenderinnen, die wieder den Livestream der drei Cams finanziert haben und an die Personen, die mir gelegentlich Fotos der Webcams zur Veröffentlichung überlassen haben.
Ich wünsche Ihnen, uns allen, ein gutes 2026!
In diesem Jahr fällt es mir schwer, Ihnen „Fröhliche Festtage!“ zuzurufen.
Ich übernehme – teilweise – was ich 2020 während des“Corona-lock -down“ als Weihnachtsgruß hier geschrieben habe!
Es passt auch in diesem Jahr.
„Trost und Ablenkung schenken uns ein wenig die Wanderfalken:
Gelassen stehen sie trotz Kälte, Wind und Regen auf der Anflugstange. Zuverlässig erscheint ZEPHYR in seiner „Herberge“, schläft ein, wacht auf und fliegt ab. Mit festem Griff hält der Falke im Eingang seine Position und pflegt dort in aller Ruhe und Sorgfalt ausgiebig seinen Körper. Er behält dabei seine Welt aufmerksam und neugierig im Blick. Ein großes Vergnügen für uns, wenn wir ZEPHYR – gelegentlich auch PALATINA – dabei über Cam 3 betrachten können, nicht wahr? Mit großer Sorgfalt und in partnerschaftlicher Eintracht werden sie in drei Monaten wieder ihre Küken aufziehen und in die weite Welt entlassen.
Können WIR vielleicht – auf unsere Weise – etwas davon übernehmen? Aufrechte Haltung „Komme, was wolle!“, Sorgfalt und Pflege für uns selbst, Augen auf für unsere Umwelt, Verantwortung für unsere Partner und Kinder. So leben, wie die Natur, das Schicksal, es für UNS vorgesehen hat.“
(Gängs Tagebuch, Weihnachten 2020)
Ich wünsche Ihnen für die Festtage 2025 und das kommende Jahr alles Gute!