Das zweite Küken ist geschlüpft
Herzlichen Dank an D.B., M.H. und andere Gäste!


Herzlichen Dank an D.B., M.H. und andere Gäste!


Dank & Kompliment an Frau J.B., die um 3. 27 Uhr das erste Küken sah!

Gestern Abend:
Die Nähe zur Webcam 2 macht es uns schwer, die Falken zu erkennen: Wer nahe an der Kamera steht, erscheint uns groß, wer entfernter brütet, erscheint uns kleiner zu sein.
LISELOTTE brütet, RUPERT kommt zur Ablösung. Nun, kurz vor dem ersten Schlupf, wird erst nach zögerlichem – ich schreib` menschlich: – Nachdenken/Überlegen gewechselt. RUPERT übernimmt, LISELOTTE geht.
Danke, S.F.!
Wie wir in dem Gästebuch lesen dürfen, ist das erste Küken um 3.27 Uhr geschlüpft!
Herzlichen Dank für die Nachrichten!
Foto: M.H. Danke!

Die Falken machen mich wieder einmal zum Rumpelstilzchen.
Aber ich finde es wunderbar, dass meine Berechnungen, der Blick in den Kalender, das Abzählen von Tagen, der Blick in unser Archiv müßig, vergeblich und falsch waren und die NATUR mir wieder einmal zeigt: LISELOTTE & RUPERT sind nicht berechenbar.
Wir Menschen müssen abwarten, was dort oben im Nistkasten geschieht. (Also heute gibt es kein Bild vom Lehrer Lämpel.) Dieser ist froh, dass er das heutige Geschehen – falls es richtig gesehen wird – bereits gestern ausführlich beschrieben hat.
Und wir freuen uns, dass es jedes Jahr wieder spannend bleibt!
Die Vergrößerung des Fotos – Herzlichen DANK! – zeigt recht deutlich, dass zumindest zwei Eier deutliche Anzeichen für einen PICK haben! Dass also zwei der Küken bereits kurz vor dem Schlupf sind!
Danke, M.H.!


Rechts: LISELOTTE kommt zur Ablösung.
Links: RUPERT verlässt geduckt das Gelege und umgeht mit Abstand LISELOTTE.
Danke, M.H.!

Ja, wir müssen noch einige Tage warten …
Danke, S.F.


Auch RUPERT schaut nach „Picks“!
Danke, M.H.!
In Heidelberg, wo in den vorausgegangenen Jahrzehnten oft die ersten Küken in den Webcams zu sehen waren, werden wir uns noch einige Tage gedulden müssen. (Es handelt sich ja nicht um ein Wettrennen.)
Für unsere neuen Gäste aus den Tiefen meines Tagebuchs der Vorjahre einige Informationen zum Schlupf :
Vor dem Schlupf durchbricht der Schnabel des Kükens die Membran zur Luftkammer (Diese erkennen wir, wenn wir beim hart-gekochten Ei die Schale entfernen.) und das Küken kann dann erstmals atmen.
Bevor der Sauerstoffvorrat zu Ende geht, bewegt das Küken die Nacken- und Beinmuskeln. So durchlöchert der “Eizahn” auf dem Oberschnabel des Kükens die Eischale mehrfach – quasi am Äquator – von innen! (Das ist selbstverständlich kein Zahn, sondern eine winzige, aber spitze Ausstülpung, wirkt aber wie ein Dosenöffner. )
In den Vorjahren haben einige Gäste über die Webcam 2 diese ersten „Picks“ erkannt!
Nach einigen Atemzügen frischer Heidelberger Luft – heute noch immer recht kühl – und einer Erholungsphase, die einige Stunden dauern kann, wird das spitze Eischalenende weggedrückt. (Wir werden dann an den Schalenresten sehen, dass die Schale an der richtigen Stelle geknackt wurde.) LISELOTTE unterstützt keineswegs diese “Flucht“ aus dem Ei.
Manche behaupten, Mutter & Kind würden bereits vor dem Schlupf akustisch miteinander – wie sagt man heutzutage? – kommunizieren. Wir haben das hier, trotz der guten Mikrophone, noch nie vernommen.
Das feuchte, rosige und völlig erschöpft liegende Küken wird unter der wärmenden Mutter sehr schnell getrocknet und sieht bereits nach wenigen Minuten als schneeweißes wolliges Kleinkind – na, ja! – irgendwie “süß” aus.
In den Vorjahren, bitte zurück blättern, konnte dieser Vorgang mehrfach gut dokumentiert werden. Es gab aber auch Jahre, wo in der Morgendämmerung beim ersten Blick auf die Mutter bereits ein abgetrocknetes, fluffiges Küken unter ihr sichtbar wurde, wenn diese ihre Brut- nun Huderhaltung – änderte.
Abendlicher Blick in die „Höhle des Löwen“!
Danke M.H.!
