Gängs Tagebuch
Gängs Tagebuch2021-10-04T08:44:30+02:00

Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.

Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.

22.Aug., 2026

Nistkasten zeigt sich wieder wie erwünscht

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Zurück aus dem Urlaub sehe ich, dass RUPERT das „Taubenintermezzo“ beendet hat:

Eine Taube hat im Nistkasten „Federn gelassen“, ist vielleicht nicht mit dem Leben davongekommen. Auf jeden Fall sehen wir nun , wie im Spätsommer üblich, einen leeren Nistkasten.

Gut so.

10.Aug., 2026

Brutversuch der Taube abgebrochen?

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Heute, am 10. August, ist im Falkennistkasten nur noch das Taubenei zu entdecken. Im Gästebuch – DANKE! – lesen wir, dass die Tauben nicht mehr den Nistkasten aufsuchen. Warum sie das nun getan haben, wissen wir nicht.
Ob RUPERT dazu beigetragen hat?

7.Aug., 2026

Es bleibt spannend!

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Die Taube mit den starken Nerven hat die vergangene Nacht auf ihrem Ei liegend verbracht und hat sich heute am Morgen selbstbewusst im Kasten und Eingang gezeigt.
Danke, M.H.!

6.Aug., 2026

Interessante Morgenstunde

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Die Nacht über schlief die Taube auf ihrem Ei.

Vor 8 Uhr muss RUPERT sein „Hausrecht“ durchgesetzt haben, denn – danke, H.K. u.a.! – der Falkenterzel war, nachdem er die Taube verscheucht hatte, auch auf Kontrolle im Kasteninneren zu sehen.

Ab etwa 7.45 Uhr entdeckte auch ich das Ei im Kasten, ohne Taube.

RUPERT, mit weiß-quer gebänderter Brust als erwachsener Falke gut erkennbar, stand außen auf der Anflugstange. Er hatte noch nicht „gefrühstückt“, der schlanke Hals verriet den leeren Kropf. Er war müde, immer wieder schlossen sich seine inneren weißen Augenlider (Nickhaut) für Sekunden. Seine Position erlaubte ihm den gleichzeitigen Blick in das Kasteninnere und auf die Außenwelt.

Sein Benehmen während der Viertelstunde, in der ich ihn beobachtete, erschien für uns Zuschauer seltsam, war aber ganz natürliches Verhalten:
Immer wieder streckte er seinen Kopf nach oben und öffnete dabei seinen Schnabel als würde er laut rufen. So versuchte er aus seinem Magen den „Speiballen“ auszuwürgen, um – als Voraussetzung für sein zukünftiges Frühstück – „Platz zu schaffen“. Nahrungsreste vom Vortag als „Gewölle“ auszuspeien ist alltägliche Prozedur für Greifvögel und Eulen.
(Wir erkennen die Gewölle oft auf dem Boden des Nistkastens als längliche schwarze Reste.)

Wir sind in dieser, eigentlich falkenlosen Zeit, gespannt, wie es dort oben weiter geht, nicht wahr?

5.Aug., 2026

Taube gegen Falke

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Eine interessante Entwicklung! Mir kommt immer wieder das Grimm`sche Märchen vom Wettlauf von Hase und Igel in den Sinn: „„Ick bün al dor!““- Ich bin schon da!

Wir wird das ausgehen? Wann wird die Brut beendet werden?

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Nistkasten zeigt sich wieder wie erwünscht

Zurück aus dem Urlaub sehe ich, dass RUPERT das „Taubenintermezzo“ beendet hat:

Eine Taube hat im Nistkasten „Federn gelassen“, ist vielleicht nicht mit dem Leben davongekommen. Auf jeden Fall sehen wir nun , wie im Spätsommer üblich, einen leeren Nistkasten.

Gut so.

22. August 2026|0 Kommentare

Brutversuch der Taube abgebrochen?

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Ob RUPERT dazu beigetragen hat?

10. August 2026|0 Kommentare
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