ZEPHYR und die Neue am Abend des 17. Februar
Danke, K.!
Danke, K.!
Nun sind wir sehr gespannt, wie es weitergehen wird mit den beiden. Gegen Ende der Szene sehe ich erstmals , dass sich die NEUE am Backenstreif und seitlicher Kehle deutlich von ihrer Vorgängerin unterscheidet. Das erleichtert uns allen die Identifizierung. Prima!
Danke, C.!
Danke, D.B.!


Wenn ich zwei Tage fern von Heidelberg bin, gibt es doch aufmerksame Gäste, die ALLES sehen. Herzlichen Dank für mehrere Meldungen. Bereits vor einigen Tagen haben wir vergeblich nach der rötlich-blassen Beringung von PALATINA gespäht und es gab im Gästebuch erste Vermutungen ZEPHYR habe eine „Neue“ in den Nistkasten gelockt.
Inzwischen hatten wir jedoch Gelegenheit, – danke für die Fotodokumente! – , den Kopf und das Brustgefieder der Neuen zu betrachten. Sie ist wohl nicht beringt, etwas kleiner als PALATINA und zeigt uns – frontal betrachtet – ein anderes Federkleid. Im Kasten zeigt sie auch ein anderes Verhalten.
ZEPHYR erkennen wir weiter an seinem dunklen Kopf.
Danke, K. und an andere Meldungen!
Danke, K.!
Am Dienstag, 14.Februar 1623, wurde die größte Bibliothek nördlich der Alpen, die „Bibliotheca Palatina“ als Kriegsbeute der siegreichen Truppen der katholischen Liga (nach der Eroberung des protestantischen Heidelberg) von der Empore der Heiliggeistkirche geraubt und als Dankgeschenk des Wittelbacher Herzogs Maximilian I. von Bayern Papst Gregor XV. nach Rom gesandt. Dieser hatte den Wechsel der „Kurwürde von der Pfalz“ nach Bayern unterstützt.
Ein großer Verlust für Heidelberg, aber hinter den dicken Mauern des Vatikan blieben die 12 000 Bücher, 3 500 Handschriften und 5 000 Drucke bis heute sicher aufbewahrt! In Heidelberg verblieben, wären sie spätestens im Pfälzisch-Französischen Erbfolgekrieg 1688-1694 vernichtet worden.
So kam 1623 auch eine Kopie des Falkenbuchs Kaiser Friedrich II. „Von der Kunst mit Vögeln zu jagen“ von der Südempore der Heiliggeistkirche in den Vatikan. Als 1986 der Papst zum 600-jährigen Jubiläum der Heidelberger Universität einige Werke aus der „Biblioteca Vaticana“ zu einer Ausstellung nach Heidelberg auslieh, kam auch das Falkenbuch „Codex Palatinus 1071“ für einige Wochen auf der Empore von Heiliggeist zurück! Gut gesichert hinter abgedunkeltem Panzerglas – begleitet von einem ausgestopften Wanderfalken aus der Zoologischen Sammlung der Universität als Dekoration – wurde es zur Attraktion für viele Besucher.
Auch ich kam 1986 eigens aus dem Nordschwarzwald angereist, mein Blick auf der Empore der Heiliggeistkirche schwankte zwischen Buch und Falkenpräparat und ich dachte traurig: „Schade, dass es in Heidelberg und in weitem Umkreis keine brütenden Wanderfalken mehr gibt!“
Das hat sich geändert.
Danke, H.K!


Danke, K.!
Danke, M.H.!
Ich vermute z.Zt.: Kein neues Weibchen, das ist PALATINA.


Danke, M.H.!

