FRIEDRICH startet …
Danke , C.!
Danke , C.!
Nun sind alle Jungfalken dieser Saison gestartet! Gegen 6.20 Uhr sah ich, dass er- an frisch gelieferter Beute – frühstückte, nach etwas Frühsport startete er um 7.25 Uhr. Glück auf!
Aber offenbar wird er durch den Besuch seiner Schwester SOPHIE und den regen Flugverkehr über ihm ganz ordentlich unter Druck gesetzt!

Mich erreicht eine gute Nachricht aus der Altstadt:
„Ihre Vermutung stimmt natürlich: „das Riesenbaby Elizabeth“ hat auf dem protestantischen(?) Teil der Heiliggeistkirche AUSGIEBIG Ihre Notdurft hinterlassen und ist verschwunden. Wie Sie auch vermuten, kommen jetzt vermehrt „Hunger-Rufe“ von der Jesuitenkirche.“
Für NICHT-Heidelberger darf ich das launige Anschreiben erklären:
Von 1706 bis 1936 wurde die Heiliggeistkirche gleichzeitig von zwei – damals einander nicht sonderlich zugetanen – Konfessionen genutzt: Mitten durch die Kirche ging eine Scheidemauer! Der Chor war katholisch, das Langhaus protestantisch!


Danke, K.!
Herzlichen Dank für die ersten Sichtungen, die mir über das Gästebuch und eMail gemeldet wurden!
ELIZABETH landete gestern um 5.53 Uhr nach ihrem „Sturzflug“ – wie einige ihrer Vorgänger/innen – auf dem Kirchendach. Dort verbrachte sie den ganzen Tag und wohl auch die Nacht -„dicht an den Turm geschmiegt“, wie man mir mitteilt. Im Gegensatz zum Bruder FRIEDRICH im Nistkasten wird sie auf dem Dachfirst nicht mit Nahrung versorgt. Sie beobachtete aber während des 20. Mai ganztägig den Flug ihrer Eltern und Geschwister. Das erhöht den Druck zum Zweitstart.
Bestimmt ist ELIZABETH heute vom Kirchendach ab- und weitergeflogen. Vielleicht auf ein Hausdach in der Altstadt oder gar auf die traditionellen Treffpunkte der Falkenfamilie, den Turm und die Frontfassade der nahen Jesuitenkirche oder die vielfältige Fassade der Schlossruine. Bestimmt hat sie auch schon Alarmrufe und Attacken der Krähen erlebt.
FRIEDRICH startet heute oder morgen, vermute ich. Bestimmt bekommt er auch noch Nahrung von PALATINA.
Heidelbergs Altstadtbewohner bitte ich die Ohren zu spitzen. Das herzzerreißende Bettelgeschrei müsste die Standorte der hungrigen Jungfalken anzeigen. Es ist durchaus auch schon möglich drei oder vier Wanderfalken am Himmel zu sehen, denn SOPHIE und OTTHEINRICH fliegen jetzt schon routiniert, schnell und hoch.
Danke, C.!
Wie geht es den ausgeflogenen Geschwistern?
Das weiß ich nicht. Wir können nur auf Nachrichten warten, die uns Anwohner/innen am Marktplatz und Bewohner/innen der Altstadt im Umkreis von etwa einem Kilometer liefern. Das hat in den letzten 20 Jahren recht gut geklappt und es kommen ja jedes Jahr neue Heidelberger/innen hinzu, denen die Heiliggeistfalken wichtige Nachbarn und Mitbürger sind.
Falls ein Jungfalke beim ersten Flug auf der Straße, im Blumenkasten vor dem Fenster, auf einer Veranda, in einem Innenhof, in einem Hauseingang oder einem Autodach landete, erfuhr ich das auf direktem Weg oder über die Polizei oder Feuerwehr. (Da gibt es in meine Tagebüchern der Vorjahre amüsante und aufregende Berichte nachzulesen.)
Falls jemand Feldstecher, gute Augen und Ohren hat, ist er/sie gebeten, die Dächer der Altstadt mit ihren Kirchen zu kontrollieren. Leider ist wohl der ideal gelegene Umlaufbalkon des Turms der Heiliggeistkirche – noch – nicht öffentlich zugänglich.

Er schaut schon etwas irritiert um sich. Es kann durchaus sein, dass er noch ein-zwei Tage hier bleiben wird.
Danke, K.!
Wie wir den Eintragungen im Gästebuch – herzlichen Dank! – entnehmen dürfen, ist ELIZABETH heute morgen um 5.53 Uhr ausgeflogen b.z.w. in die Tiefe gerutscht. Sie hat nicht wie SOPHIE und OTTHEINRICH, die wohl beide gut unterwegs sind, den kräftigen Wind erwischt, der in den letzten Tagen durch das Neckartal wehte. Ihr Reifezustand und ihr fleißiges Flügeltraining helfen ELIZABETH bei ihrem überraschenden Abgang. Vielleicht sitzt sie jetzt auf dem Kirchendach oder einem Hausdach nahe des Marktplatzes? Viel Glück beim Zweitstart!