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21. Mai, 2020

Neues aus der Altstadt

Von |2020-05-21T11:26:31+02:0021. Mai 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

Mich erreicht eine gute Nachricht aus der Altstadt:

„Ihre Vermutung stimmt natürlich: „das Riesenbaby Elizabeth“ hat auf dem protestantischen(?) Teil der Heiliggeistkirche AUSGIEBIG Ihre Notdurft hinterlassen und ist verschwunden. Wie Sie auch vermuten, kommen jetzt vermehrt „Hunger-Rufe“ von der Jesuitenkirche.“

Für NICHT-Heidelberger darf ich das launige Anschreiben  erklären:

Von 1706 bis 1936 wurde die Heiliggeistkirche gleichzeitig von zwei – damals einander nicht sonderlich zugetanen – Konfessionen genutzt: Mitten durch die Kirche ging eine Scheidemauer! Der Chor war katholisch, das Langhaus protestantisch!

 

 

 

21. Mai, 2020

No news are good news

Von |2020-05-21T09:52:37+02:0021. Mai 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

Herzlichen Dank für die ersten Sichtungen, die mir über das Gästebuch und eMail gemeldet wurden!

ELIZABETH landete gestern um 5.53 Uhr nach ihrem „Sturzflug“ – wie einige ihrer Vorgänger/innen  – auf dem Kirchendach. Dort verbrachte sie den ganzen Tag und wohl auch die Nacht -„dicht an den Turm geschmiegt“, wie man mir mitteilt. Im Gegensatz zum Bruder FRIEDRICH im Nistkasten wird sie auf dem Dachfirst nicht mit Nahrung versorgt. Sie beobachtete aber während des 20. Mai ganztägig den Flug ihrer Eltern und Geschwister. Das erhöht den Druck zum Zweitstart.

Bestimmt ist ELIZABETH  heute vom Kirchendach ab- und weitergeflogen. Vielleicht auf ein Hausdach in der Altstadt oder gar auf die traditionellen Treffpunkte der Falkenfamilie, den Turm und die Frontfassade der nahen Jesuitenkirche oder die  vielfältige Fassade der Schlossruine. Bestimmt hat sie auch schon Alarmrufe und Attacken der Krähen erlebt.

FRIEDRICH startet heute oder morgen, vermute ich. Bestimmt bekommt er auch noch Nahrung von PALATINA.

Heidelbergs Altstadtbewohner bitte ich die Ohren zu spitzen. Das herzzerreißende Bettelgeschrei müsste die Standorte der  hungrigen Jungfalken anzeigen. Es ist durchaus auch schon möglich drei oder vier Wanderfalken am Himmel zu sehen, denn SOPHIE und OTTHEINRICH fliegen jetzt schon routiniert, schnell und hoch.

20. Mai, 2020

Informationen können nun nur Nachbarn liefern

Von |2020-05-20T12:15:27+02:0020. Mai 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

Wie geht es den ausgeflogenen Geschwistern?

Das weiß ich nicht. Wir können nur auf Nachrichten warten, die uns Anwohner/innen am Marktplatz und Bewohner/innen der Altstadt im Umkreis von etwa einem Kilometer liefern. Das hat in den letzten 20 Jahren recht gut geklappt und es kommen ja jedes Jahr neue Heidelberger/innen hinzu, denen die Heiliggeistfalken wichtige Nachbarn und Mitbürger sind.

Falls ein Jungfalke beim ersten Flug auf der Straße, im Blumenkasten vor dem Fenster, auf einer Veranda, in einem Innenhof, in einem Hauseingang oder einem Autodach  landete, erfuhr ich das auf direktem Weg oder über die Polizei oder Feuerwehr. (Da gibt es in meine Tagebüchern der Vorjahre amüsante und aufregende Berichte nachzulesen.)

Falls jemand Feldstecher, gute Augen und Ohren hat, ist er/sie gebeten, die Dächer der Altstadt mit ihren Kirchen zu kontrollieren. Leider ist wohl der ideal gelegene Umlaufbalkon des Turms  der Heiliggeistkirche – noch – nicht öffentlich zugänglich.

 

20. Mai, 2020

FRIEDRICH, allein zuhause

Von |2020-05-20T08:47:37+02:0020. Mai 2020|Tagebucheintrag|0 Kommentare

Wie wir den Eintragungen im Gästebuch – herzlichen Dank! – entnehmen dürfen, ist ELIZABETH  heute morgen um 5.53 Uhr ausgeflogen b.z.w. in die Tiefe gerutscht. Sie hat nicht wie SOPHIE und OTTHEINRICH, die wohl beide gut unterwegs sind, den kräftigen Wind erwischt, der in den letzten Tagen durch das Neckartal wehte. Ihr Reifezustand und ihr fleißiges Flügeltraining helfen ELIZABETH bei ihrem überraschenden Abgang.  Vielleicht sitzt sie jetzt auf dem Kirchendach oder einem Hausdach nahe des Marktplatzes?  Viel Glück beim Zweitstart!

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