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Gängs Tagebuch
Noch immer eine Gefahr für den Wanderfalken: Eierdiebe PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hans-Martin Gäng   
Freitag, 15. Juli 2016
Ich vermute, nein, ich weiß,in jedem naturkundlichen Museum auf der Welt gibt es eine riesige Sammlung von Vogeleiern, die man dort in aller Ruhe und aus der Nähe in ihren Schubkästen betrachten kann. So etwas privat zu sammeln? (Nun ja, auch ich habe einmal Briefmarken gesammelt.) Dass Eiersammler sich aber  auch noch im Jahr 2016 rücksichtslos über Recht und Gesetz hinweg setzen und zu Kriminellen werden, ist beklagenswert.

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RAPHAEL hatte Glück PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hans-Martin Gäng   
Freitag, 8. Juli 2016
dass sein Abflug oder Absturz bemerkt wurde. Er konnte wieder zu seinen Schwestern in den Nistkasten der Salisbury Cathedral, Wiltshire, GB zurück gesetzt werden. Beim Zweistart wird er bestimmt gut fliegen und sicher landen können.
Junge Wanderfalken, die in einer Felswand  groß werden, klettern in den Tagen vor ihrem Absprung oft in der Wand hoch und zurück und zeigen dabei erstaunliches Geschick. Auf dem Boden erst-gelandet, versuchen sie wieder Höhe zu gewinnen. Das rettet sie vor Fuchs, frei laufenden Hunden und auch vor der "Rettung" durch besorgte, aber ahnungslose "Tierfreunde/-innen". Auch hier gilt "Finger weg von wilden Tieren!"

Der Jungfalke in Ipswich, GB , dagegen landete wohl in einer dunklen Ecke, musste hungern und konnte leicht verletzt nicht zurück in den Nistkasten gesetzt werden. Er kann aber, nach Genesung und Ausbildung durch einen Falkner vielleicht wieder ausgewildert werden.


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Falkenfeind vor Gericht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hans-Martin Gäng   
Mittwoch, 6. Juli 2016
Wie in dem Schweizer Wanderfalkenbericht "Der Flug des Falken" kürzlich bereits dokumentiert wurde, arbeitet die Schweizer Justiz intensiv und erfolgreich an den zahlreichen Vergiftungen von Wanderfalken in der Schweiz.
Der Film, in dem auch der Heiliggeistkirche -Nistkasten gezeigt wird, wird am Montag, 26. September 2016, um 20 Uhr bei 3Sat auch im deutschen Fernsehen gezeigt werden.

http://www.nzz.ch/zuerich/aktuell/habicht-vergiftet-am-gericht-in-dielsdorf-sind-sich-anklage-und-verteidigung-einig-ld.103820

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UN-Dekade Biologische Vielfalt: "Auch 2016 ausgezeichnet!" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hans-Martin Gäng   
Freitag, 1. Juli 2016
Das lesen wir natürlich mit Vergnügen: 
"...wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die UN-Dekade Fachjury der Wiederauszeichnung Ihres Projektes „Wanderfalken in Heidelberg“ zugestimmt hat. Als Geschäftsstelle der UN-Dekade Biologische Vielfalt gratulieren wir Ihnen und Ihrem Team recht herzlich!"
Bereits 2014 war die natürliche Wiederansiedlung wild lebender Wanderfalken in Heidelberg ausgezeichnet worden. Nun wurde die erfolgreiche und Vorbild gebende Abwehr der Nilgans 2016 durch eine computergesteuertes Bilderkennung gewürdigt und die nachhaltige Breitenwirkung dieses Heidelberger Projekts für den Greifvogelschutz erneut ausgezeichnet. 
Gerne gebe ich das Lob und die Anerkennung an alle Mitarbeiter und Förderer/Unterstützer weiter!

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Eine einsame Flaumfeder PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hans-Martin Gäng   
Mittwoch, 29. Juni 2016
bewegt sich heute im NIstkasteneingang im Wind an der - wirkungslosen - "Nilgans-Abwehrstange" aus 2015. Noch eine Feder der Küken vom April aus dem Nistkasten? Wer weiß? Bei meinen Besuchen in der Altstadt werde ich gelegentlich darauf hingewiesen, dass CAFFE, CUDA und MARTIN noch immer über den Dächern zu hören und zu sehen sind. Dank auch an Melanie, die uns das immer wieder mit Bild, Video und Text bestätigt! Noch sind sie beisammen, hoffen auf Nahrungszufuhr von den Eltern, fliegen und jagen gemeinsam. Das erfolgt - mit unseren Augen beobachtet oder gehört - mit einer erstaunlichen Aggressivität untereinander. Bald werden sie sich trennen.
Das "Gut-in- die - Luft - Kommen" ist keineswegs selbstverständlich. Im Internet stoße ich, wie jedes Jahr, auf Berichte von verletzt aufgegriffenen oder gar getöteten Jungfalken dieser Saison. Zusammenprall mit Glasscheiben an hohen Gebäuden oder Fahrzeugen ist meist die Ursache. Kaum getraue ich mich zu notieren: Nur etwa 60% - 70% Prozent der jungen Wanderfalken überleben das erste Lebensjahr, auch im zweiten Jahr sterben noch viele junge Wanderfalken. Erst dann haben sie die notwendigen Fähigkeiten erworben, um zu überleben, um sich ein Revier und eine(n) Partner(in) zu suchen.

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Falken leben oben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hans-Martin Gäng   
Samstag, 18. Juni 2016
Ich finde interessant, dass sowohl die Wanderfalken, wie auch die kleineren Turmfalken, - die wohl mehrfach am und sogar im Nistkasten auftauchten - sich nicht an der Ummantelung des Turmschafts mit Gerüst und Folie stören. PERKEO ruhte in der vergangenen Woche mehrfach links außen auf der Anflugstange, obwohl unter ihm sich einiges sehr verändert hat. Eine Gerüststange ragt bereits in das Blickfeld der Cam 3. Die Vorbereitungen der Kontrolle der Turmbedeckung scheinen die Falken jetzt nicht zu stören. Wie immer geht der Blick der Wanderfalken meist nach oben. Nur fliegende Vögel interessieren sie, was die Menschen da unten treiben, bewegt sie wenig. Den Turmfalken der Heidelberger Altstadt haben wir am Dicken Turm der Schlossruine, im Dach des Hexenturms der Universität und in einem stillgelegten Kamin der Stadthalle geeignete Nistmöglichkeiten angeboten. In den Stadtteilen Heidelbergs haben wir einige Kirchtürme erfolgreich mit Turmfalken-Nistkästen versehen. Deren Jungfalken sind nun zum Ausfliegen startbereit, ein erster ist bereits am Freitag notgelandet. CUDA, CAFFE und MARTIN ziehen inzwischen größere Kreise und können inzwischen eigene Jagderfolge erzielen. Noch immer sind ihre Bettelrufe über den Dächern zu hören.

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