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Gängs Tagebuch
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Zwei ZItate bleiben haften |
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Geschrieben von Hans-Martin Gäng
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Montag, 23. August 2010 |
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In dem soeben aufgeführten Artikel von BBC -mobile-News wird Mr. Shorrock, von der RSPB zitiert:
"Despite being the fastest bird in the world, it's unfortunately much too slow to escape human greed and prejudice."
Mr.Peter Gill, Besitzer der Falkenzuchtstation, zum gesetzlichen Verbot der Vereinigten Arabischen Emirate der Natur entnommene Wanderfalken zu importieren:
"This ban is for the majority of people, but not for the elite." Diesen Artikel weiter empfehlen... |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. August 2010 )
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Mit 14 Wanderfalkeneiern am Bauch nach Dubai |
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Geschrieben von Hans-Martin Gäng
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Montag, 23. August 2010 |
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Bereits im Mai 2010 wurde auf dem Flughafen Birmingham, GB, der Ire J.L., - bereits 1984 und 2002 als Wanderfalken-Horsträuber gefasst und vorbestraft - festgenommen. Er hatte sich verdächtig lange Zeit im Duschraum der "Emirates Executive Lounge" aufgehalten und dem Reinigungspersonal war aufgefallen, dass er die Dusche in trockenem Zustand und mit leeren Eierkartons zurück ließ. Bei der Nachkontrolle trug er 14 Wanderfalkeneier bei sich, die er in Socken verpackt um den Leib trug. Er gab zunächst an, sein Physiotherapeut habe ihm wegen seines "schlimmen Rückens" zur Stärkung der Bauchmuskelspannung geraten "etwas Zerbrechliches am Bauch" zu tragen. Beim Einchecken hatte er zuvor die Eier als "Wachteleier" im Handgepäck deklariert. In seinem Auto auf dem Flughafenparkplatz fand die Polizei eine mobile Brutmaschine und Kletterausrüstung. Der Auftragsdieb gab zu, dass er im Flugzeug die Eier in eine wärme-isolierte Mappe umsetzen wollte. Die 14 Falkeneier waren von einem Falkner in Dubai "bestellt", der Handelswert wird mit GBP 70 000 , das sind EURO 85 000, angegeben. J.L. wurde nun in Warwick zu 30 Monaten Haft verurteilt. Dieser Tage wurden sieben der inzwischen in einer CITES-registrierten Falkenzuchtstation in England ("Wir verkaufen jedes Jahr 250 Wanderfalken-Hybride nach Dubai") erbrüteten elf Wanderfalken in Schottland ausgewildert, vier anderen Orts, drei Eier waren zuvor in besetzten schottischen Horsten von den Wanderfalken adoptiert worden, .
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 23. August 2010 )
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Geschrieben von Hans-Martin Gäng
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Montag, 9. August 2010 |
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zum Beispiel von den Folgen industrialisierter Landwirtschaft, und Nahrung gibt`s hier offenbar genug: ein Wanderfalke in Manhattan", so lautet die Unterschrift zu dem schönen Foto eines Wanderfalken im Feuilleton der FAZ von heute. Reinhard Wandtner bespricht dort das neue Büchlein von Josef. H. Reichholf "Naturschutz", Suhrkamp Verlag, Berlin 2010. Aus den Büchern Reichholfs, in denen immer auch der Rückgang und die Wiederkehr des Wanderfalken genannt werden, habe ich neue Erkenntnisse gewonnen. Viele Begriffe, die uns leicht über die Lippen gehen, wie z.B. Ökosysteme, Naturhaushalt, Nachhaltigkeit hat Reichholf kritisch hinterfragt und die Vorgehensweise mancher Artenschützer in der Vergangenheit abgelehnt. "Der lange bekämpfte Flughafen München zum Beispiel habe besonders geschützten Arten neuen Lebensraum verschafft. Das größte Brutvorkommen des in Bayern vom Aussterben bedrohten Großen Brachvogels befinde sich heute direkt neben den Start-und Landebahnen" ist in der Buchbesprechung zu lesen. Reichholf weist darauf hin, dass zwar alle Singvögel geschützt seien, aber nur ein Fünftel könne als gefährdet gelten."Was den Schwund an Arten und Biotopen sowie Änderungen im Wasserhaushalt betreffe, betrage der Anteil von Industrie, Verkehr, Bau- und Siedlungstätigkeit weniger als ein Zehntel dessen, was auf das Konto der Landwirtschaft gehe", so zitiert Wandtner in seiner Besprechung den Verfasser. Dass Städte inzwischen geradezu Refugien für seltene Arten sind, hat Reichholf vielseitig in seinen Forschungen nachgewiesen. Der Wanderfalke, auch der Brutplatz Heidelberg, sind dafür ein Beleg. Diesen Artikel weiter empfehlen... |
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Geschrieben von Hans-Martin Gäng
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Freitag, 6. August 2010 |
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für diese Jahreszeit zu sehen, dass um 12 Uhr JETTA rechts außen auf der Anflugstange des Nistkasten die helle und gebänderte Brust in die Sonne hält. Auch am Stadtwerkekamin ist fast täglich ein adulter Wanderfalke zu sehen. Diesen Artikel weiter empfehlen... |
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Von Antenne aufgespießt - im Kamin gefangen |
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Geschrieben von Hans-Martin Gäng
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Mittwoch, 4. August 2010 |
Die ersten Flugtage eines jungen Wanderfalken enden oft abenteuerlich: In Campbellstown, Australien, verletzte sich ein Wanderfalke an einer TV-Antenne, in Alberta, Kanada saß ein junger Wanderfalke drei Tage in einem Kamin gefangen. beide wurden gerettet.vertiser.com.au/blogs/mac-koala/healed-falcon-soars/1530737.aspx
http://www.albertalocalnews.com/reddeeradvocate/news/local/A_chick_in_the_chimney_99621249.html
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Geschrieben von Hans-Martin Gäng
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Mittwoch, 4. August 2010 |
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werden mussten die Fänge eines schottischen Wanderfalken noch bevor er zum Ausfliegen kam. Mit der Beute waren Nylonfäden (wohl von einem Fischernetzrest) vom Strand in den Horst eingetragen worden, die sich so um die Beine des Jungfalken geschlungen hatten, dass sie völlig abgeschnürt waren und der Vogel an den Horst gefesselt war. Wahrscheinlich war der Beutevogel schon von den Nylonfäden so gehandicapt, dass er zur leichten Beute wurde. Wir haben ja gerade in dieser Saison hier im Kasten beobachtet, dass beim Kröpfen die Jungfalken auf der Beute stehen und immer wieder mit ihren Fängen dabei neu zugreifen. So verhedderte sich der Jungfalke kläglich.
http://www.bbc.co.uk/news/uk-scotland-south-scotland-10815802
Der Falke musste eingeschläfert werden, wie hätte er auch sonst weiter leben können?
http://www.animalfriends.org.uk/animal_welfare/falcon_dies_after_webbing_amputates_its_feet_800009515.html
PS. Die letzte Woche verbrachte ich z.T. am Atlantikstrand in Portugal und konnte dort erfreulicherweise nur wenig Müll entdecken. Am westlichsten Punkt des europäischen Festlands, am Cabo da Roca nördlich von Lissabon, schmückte die Informationstafel über die dortige Flora und Fauna dominant der Falcao Peregrino, der dort präsent aber "raro" ist. (s. Bildergalerie)
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 6. August 2010 )
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