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Gängs Tagebuch
Der Flug des Falken PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hans-Martin Gäng   
Donnerstag, 22. September 2016
Die sehenswerte Naturreportage von Andreas Moser in der Reihe Netz Natur, in der auch die Heidelberger Wanderfalken auftauchen, wird am Montag, 26. September, um 20.15 Uhr in 3sat gezeigt.

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MARION lebte 3.367 Tage sit ihrer Beringung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hans-Martin Gäng   
Freitag, 2. September 2016
Am 27. Juli wurde bei Leimen ein Wanderfalke gefunden, der noch nicht lange tot war. Er hatte keine äußeren Verletzungen. Die Speiche des rechten Unterarms war gebrochen, wie das Röntgenbild zeigte. Der Falke war gut genährt, es könnte sein, dass er im Flug vom plötzlichen Tod überrascht wurde und der "frische" Flügelbruch erst beim Aufschlagen auf dem Boden erfolgte. Der Falke war beidseitig beringt. Von der Beringungszentrale des "Max-Planck-Institut für Ornithologie (Vogelwarte Radolfzell)" erhalten wir nun die Nachricht, dass die Ringnummer am 9. Mai 2007 einem Heiliggeist-Wanderfalken zugeteilt wurde.  Nach unseren Unterlagen beringte Dr. Jörg E. diesen Falken, der am 19. März 2007 geschlüpft war. Wir hatten ihm damals den Namen MARION gegeben. Erstaunlich, dass MARION  vermutlich nur 7 km von ihrem Geburtsort entfernt wohl ein Territorium  gefunden hat. Mehr wissen wir nicht. Der Falke musste also nicht weit "wandern" um einen Lebensraum zu finden. Nach neun Lebensjahren ist MARIONs Tod im üblichen Zeitrahmen für das risikoreiche Leben eines Wanderfalken. 

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Ich habe da mal eine Frage... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hans-Martin Gäng   
Montag, 22. August 2016
wurde ich kürzlich angesprochen. "Wenn der Wanderfalke der schnellste Vogel ist, manche schreiben über 300 km/Std. im Sturzflug, wie kann er dann bremsen?"
Ich versuche - als Laie - zu antworten: Die Wanderfalken bremsen ihren Flug, indem sie ihre Schwanzfedern spreizen und so den Stoß - wie man bei den Falken den Schwanz nennt - auffächern. Sie drücken ihn gleichzeitig nach unten, so funktioniert er als Ruder und Bremse zugleich. Zudem öffnen die Falken behutsam und allmählich ihre im Sturzflug geschlossenen Flügel, stellen sie steiler an und senken deren Hinterkante. So wird der Sturz langsamer. Wenn das Tempo noch sehr hoch ist - man halte als (Beifahrer!) auf der Autobahn bei Tempo 150 km/Std. eine Handfläche zum Seitenfenster hinaus - können die Wanderfalken am Flügelbug kleine, harte Federn (Mesken/Daumenfittiche) aufstellen, welche einen Strömungsabriss auf der Flügeloberseite verhindern. Wenn wir beim  Landeanflug unserer Flugzeuge zum Fenster hinaus auf den Flügel schauen, sehen wir, dass der Mensch/Pilot ganz ähnlich die Fluggeschwindigkeit vermindert. Erst in den letzten Sekundenbruchteilen vor der Landung der Falken nutzen sie die gesamte Fläche der Flügel und des Schwanzes als Bremse. Dennoch staune ich jedesmal, wenn ich - vom Marktplatz aus - solche Landungen auf der Anflugstange beobachte. Die letzten 50 Meter von etwa 50 km/Std. auf Null. Ohne Genickbruch, ohne Stolpern, immer perfekt...

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Heiliggeist-Wanderfalken im Krimi PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hans-Martin Gäng   
Sonntag, 21. August 2016
Dass die Wanderfalken auf der Heiliggeistkirche gewissermaßen zum Inventar der Altstadt gehören spiegelt sich auch in den Büchern der Heidelberger Autoren. Marlene Bach hat in ihrem soeben erschienenen Krimi "Endstation Heidelberg" die Wanderfalken notiert, ebenso bereits 2007 in ihrem Krimi "Kurpfälzer Tage". 2010 hatte Hubert Bär in seinem Krimi "Der Heidelberger Tunnel-Mord" die Wanderfalken in eine Szene auf dem Marktplatz eingebaut.

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Die Turmspitze ist wieder frei gestellt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hans-Martin Gäng   
Freitag, 12. August 2016
Heute vormittag sah ich, auf der B 37 fahrend, den riesigen Ausleger des Autokrans, der die Gerüstteile vom Umlaufbalkon entfernte. Nun ist auf Jahrzehnte die Turmspitze gesichert, das kann uns und den Falken nur recht sein. 

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Dank 2 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hans-Martin Gäng   
Freitag, 5. August 2016
Uff! Das war gestern eine schwere Arbeit! Drei große Eimer mit ca. 70 kg "Riesel", also feiner Kies, wurde gestern von Stefan R., Freund und Mitarbeiter im Arbeitskreis Greifvögel im NABU Heidelberg, beschafft und zur Kirche gefahren. Zu zweit haben wir dann die schwere Last zur Turmspitze in das "Falkenzimmer" hoch getragen. Bei den über 200 Stufen mussten wir alle 12- 15 Stufen eine Atempause einlegen. Auf dem noch eingerüsteten Balkon mussten wir die Last in kleinere Eimer umschütten, damit wir zunächst über die Holzleiter und eine enge Luke in das "Uhrenstockwerk" gelangen konnten. Dann einhändig - in der anderen Hand den Kieseimer tragend - die Aluminiumleiter hoch in das "Falkenzimmer": geschafft!  Nun ist dort oben wieder ein Vorrat für einige Jahre, um den Bodenbelag im Nistkasten nach der Brut auszutauschen. Danke, Stefan!

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