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Gängs Tagebuch
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Geschrieben von Hans-Martin Gäng
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Dienstag, 18. Juni 2013 |
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Kaum hatte ich mich gestern an den Gedanken gewöhnt, dass wahrscheinlich nur ein Jungfalke überlebte, wurde ich gestern eines anderen belehrt. Als ich um 21 Uhr die Universität verließ, stand auf dem Turmkreuz der Jesuitenkirche ein Jungfalke. Als ich einen knappen Falkenruf hörte und erneut zum Turm blickte. landete ein zweiter Jungfalke einige Meter tiefer auf der Steinwölbung, flatterte aber sofort nach oben um sein Geschwister vom Kreuzarm weg zu drängen. Das gelang nicht, kurzes Gezeter und Geflattere, dann landete der Ankömmling einige Meter tiefer wieder auf einer Steinzinne. Als ich in die Hauptstraße einbog stand auf Heiliggeist ebenfalls ein Falke. Der Größe nach eher ein Weibchen, ob alt oder jung konnte ich in der einsetzenden Dämmerung nicht erkennen. Ich ging noch einmal einige Schritte zurück: Zwei Jungfalken, die ich an ihrer Farbe und Gezeter erkannte, auf der Jesuitenkirche und gleichzeitig ein anderer Falke auf Heiliggeist. Wäre dieser ein Altfalke, hätten ihn die beiden Jungfalken auf die kurze Entfernung vermutlich angebettelt und bedrängt.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 18. Juni 2013 )
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Geschrieben von Hans-Martin Gäng
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Montag, 17. Juni 2013 |
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Noch immer habe ich keine Sicherheit, dass alle drei Jungfalken gut in Heidelberg unterwegs sind. In den letzten Tagen wurde mir zwar mehrfach berichtet, dass man Bettelrufe höre und auch Altfalken beobachte, die mit Beute zur Jesuitenkirche unterwegs waren und dort "häufig Flugverkehr mit viel Geschrei" zu vernehmen sei. Ein Heidelberger Wanderfalkenkenner bestätigte meine Erkenntnis, dass ein weiblicher Jungfalke zu erkennen sei. Das Internet zeigt mir, dass dieses Jahr in den USA, aber auch in Großbritannien, bemerkenswert viele Jungfalken kurz nach dem Ausfliegen tot aufgefunden wurden. Da ich - erstmals in 13 Jahren - hier in Heidelberg nach dem Ausfliegen nur einen Jungfalken am Himmel oder an den üblichen Warten sehe, lässt mich vermuten, dass die beiden "nassen" Terzel vielleicht nicht mehr leben. Das wäre nichts Besonderes, die Sterblichkeitsrate liegt im ersten Lebensjahr bei 60%-70% lese ich in der Fachliteratur. Vor allem die ersten Tage nach dem Ausfliegen sind lebensgefährlich. An der lauten und kräftigen Stimme des Jungfalken, auch an seiner Größe, erkennen wir, dass es sich um MICHAEL handelt, der noch über der Altstadt täglich zu sehen ist.
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 17. Juni 2013 )
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Geschrieben von Hans-Martin Gäng
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Donnerstag, 13. Juni 2013 |
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dass ich in den letzten beiden Wochen noch nicht alle drei Jungfalken gemeinsam in der Stadt erkennen konnte, sondern immer nur einen oder zwei. Auch heute - gegen 11 Uhr - stand ein Jungfalke auf der Steinbrüstung des Umlaufbalkons der Jesuitenkirche. Gegen 13 Uhr sah ich wieder einen "braunen" Wanderfalken auf dem Turmkreuz von Heiliggeist. Die beiden Terzel sind Ende Mai und am 1. Juni in strömendem Regen und bei Hochwasser auf dem nahen Neckar ausgeflogen. Da kommt man schon ins Grübeln. Überhaupt ist ja die Sterblichkeit von jungen Wanderfalken, auch bei anderen Vögeln, recht hoch. Hat jemand in der Runde in den letzten Tagen drei Jungfalken über der Altstadt gehört oder gesehen?
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Zwei Jungfalken an der Jesuitenkirche |
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Geschrieben von Hans-Martin Gäng
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Montag, 10. Juni 2013 |
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EinigeTage war ich ich nicht in Heidelberg, deshalb freute ich mich heute um 11 Uhr zwei Jungfalken auf dem Umlaufbalkon der Jesuitenkirche zu entdecken: eine stand außen am Fuß des steinernen Geländers auf der Nordostseite, der andere auf der Brüstung auf der Westseite. So konnte man auch in den Vorjahren ihre Vorgänger dort sehen: Warten auf die Eltern. Diesen Artikel weiter empfehlen... |
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Geschrieben von Hans-Martin Gäng
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Donnerstag, 6. Juni 2013 |
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so etwa hörte sich das "Schimpfen" des Jungfalken an, der gegen 10.45 Uhr über mir zu hören war. Er ruft natürlich nur, wenn er einen anderen Wanderfalken sieht, vermutlich einen Elternteil oder ein Geschwister, das ihm Beute abgenommen hat. In der engen Kettengasse sah ich ihn auch knapp über den Hausdächern vorüber fliegen. Der Stimmlage nach war es das Weibchen MICHAEL. Um 12.55 Uhr sah ich vom Universitätsplatz aus einen Jungfalken auf dem Turmkreuz der Jesuitenkirche stehen.
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Geschrieben von Hans-Martin Gäng
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Mittwoch, 5. Juni 2013 |
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, also einer der gerade ausgeflogenen, steht um 17 Uhr auf dem Turmkreuz der Jesuitenkirche. Diesen Artikel weiter empfehlen... |
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