Jahresrückblicke
Jahresrückblicke2021-05-26T16:36:30+02:00
23.Juli, 2002

Saison 2001

Im November/Dezember 2000 waren AURORA und FRITZ nicht zu beobachten. Erst um die Jahreswende konnten wir die eine oder den anderen auf den Turmspitzen der Jesuitenkirche und Heiliggeistkirche sitzen sehen. Ab Januar beobachteten wir Balzflüge und AURORA besuchte fast täglich kurz den Nistkasten, der ab 12. Januar video- überwacht wurde. Bereits im Januar wurden Kopulationen beobachtet und ab Mitte Januar scharrten beide im Kasten regelmäßig Nestmulden.

Im Februar halten sich beide Altfalken täglich mehrmals, auch über längere Zeit, im Nistkasten auf : Meist lockt AURORA laut „ack-zickend“ FRITZ in den Kasten. Immer häufiger bringt er Beutereste mit. AURORA übernachtet nun im Nistkasten. In der Nacht zum 6. März wird das erste Ei gelegt, am 8. März, gegen 11 Uhr, das 2. Ei, das 3.Ei am 11. März gegen 6.40 Uhr, das 4. Ei am 13. März gegen 16.40 Uhr. Die Brut verläuft ohne jede Störung.

Am 13. April schlüpfen zwei Jungfalken, am 15. April zwei weitere, die am 3. Mai von Michael Preusch links aluminium- farben, rechts hellblau beringt werden. Es sind vier weibliche Wanderfalken, die DONNA (570 g), REINI (695 g), LIESE (600 g) und LOTTE (600 g) benannt werden. Am 23. Mai fliegen drei Jungfalken erfolgreich aus, am 25. Mai auch das Nesthäkchen. Standort der jungen Wanderfalken in den folgenden Wochen ist vor allem der Dicke Turm der Schlossruine über der Altstadt. Bis Anfang August sind die Jungfalken mit ihren Eltern über der Stadt zu beobachten, dann löst sich der Familienverband auf. AURORA ist weiterhin fast täglich auf der Heiliggeistkirche zu beobachten.

23.Juni, 2001

Saison 2000

Ab Januar können wir häufig Balzflüge über der Altstadt und Königstuhl beobachten. Mehrfach sehen wir, wie AURORA und FRITZ gemeinsam Heidelberg passierende Wanderfalken heftig und lautstark angreifen und vertreiben. Am 14.März legt AURORA das erste Ei, am 16. das zweite, am 18.März sind es vier Eier und AURORA beginnt zu brüten. Am 18.April schlüpfen nach 47 Jahren erstmals wieder 2 junge Wanderfalken in Heidelberg! Am 19.April schlüpft ein drittes Junge, am 20.April stirbt das vierte Junge unmittelbar nach dem Schlupf.

Auch das dritte Junge ist an seinem zweiten Lebenstag gestorben und wir können beobachten, wie AURORA die beiden toten Jungen nacheinander im Schnabel aus dem Kasten trägt. So werden nur zwei Jungfalken – ein Weib und ein Terzel – flügge, die der Kinder- und Jugendchor der Heiliggeistkirche RON und JANA benennen, als sie am 6.Mai mit roten Ringen der Vogelwarte versehen werden. Am 29.Mai fliegen beide erfolgreich aus und werden mit ihren Eltern noch im Juli über den Dächern Heidelbergs beobachtet. Zum beliebten Schlaf- und Kröpfplatz der Wanderfalkenfamilie wurde die Turmspitze der benachbarten Jesuitenkirche.

23.Juni, 2000

Saison 1999

Am 28.Januar und am 23. Februar bauen Schüler und Lehrer der Geschwister-Scholl-Schule den Nistkasten in den Turmhelm der Heiliggeistkirche ein. Im April entdecken wir Kotflecken am Einflug. Am 12. Mai entdeckt Hans-Martin Gäng bei einer Nistkastenkontrolle ein blau beringtes , also zweijähriges Wanderfalkenweib im Kasten ruhend. In den folgenden Tagen beobachten wir durch die Bohrungen im Nistkasten, wie AURORA – so haben wir sie benannt – einen erwachsenen Terzel in den Kasten lockt und heftig anbalzt. FRITZ zeigt aber kein Interesse mehr an einer Familiengründung… Wie bereits 1998 beobachtet, benutzt AURORA im Jahresverlauf die Turmspitze als Warte.

Mehr Beiträge laden
Nach oben