Hallo Herr Gäng, morgen sitze ich, gefühlt fast den ganzen Tag, in Zügen Richtung Westfalen, meine Mutter zu besuchen. Dabei habe ich ein sehr großes Foto der Jungfalken, auf dem auch die fast blinden Augen etwas erkennen können. Drei der Falken werden von der Sonne goldig angestrahlt und schauen interessiert in die Luft, der vierte zeigt uns den Rücken und wird am nächsten Tag als Erster in den Himmel starten. Was waren das interessante spannende Monate dank Ihres Einsatzes und wie schön war es auch für mich, immer wieder Neuigkeiten telefonisch erzählen zu können und so die abendlichen Anrufe abwechslungsreich auszufüllen. Morgen werde ich, gemeinsam auf dem Sofa sitzend, von der Reinigung berichten, wie appetitlich alles wieder aussieht, und davon, dass Jungfalken auf dem Turm fotografiert wurden. Morgen wird mein Zug kurz in Heidelberg anhalten, ich werde schauen mit großen Augen aus dem Fenster, so etwas wie Heimweh wird sich einstellen, weil natürlich kein Falke freundlich winken wird. Aber ein sehr großes Gefühl der Dankbarkeit wird vorherrschen, das in Ihre Richtung auf Falkenflügeln getragen wird- hoffentlich kommt es an. Herzliche Grüße
Administrator-Antwort von: Hans-Martin Gäng
Herzlichen Dank für Ihre freundlichen Worte. Ich höre oft, dass die Teilhabe am Leben der Falkenfamilie viel Freude bereitet, gerade in diesen bedrohlichen und traurigen Zeiten.
In wenigen Monaten wird oben im Turm für uns Menschen wieder Ablenkung, - ja, auch Trost, Staunen und Freude bereitet werden!
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