Hallo Herr Gäng, Anfang August berichteten Sie von vergifteten Falken in Nordirland. Nun lese ich gerade eine dpa -Meldung vom 14.8.,dass auch in Cham wieder vergiftete Greifvögel aufgefunden wurden. (Ein Mäusebussard und zwei Rotmilane). Was sind das für Menschen, die solch heimliche und hinterhältige Meuchelmorde begehen? ??? Sie nehmen dabei anscheinend sogar in Kauf, dass es einen "Kollateralschaden" geben kann, der die eigene Spezies betrifft! !! Auf alle Fälle Dank an all die ehrenamtlichen Tierfreunde in der Hoffnung, dass letztendlich das Gute siegt! Viele Grüße Eva-Maria K.
Administrator-Antwort:
Gleich vorweg: Nicht alle Taubenhalter und Jäger sind Greifvogelhasser! Als ich in den 1960/70 - Jahren mit Freunden einen der letzten Wanderfalkenhorste des Schwarzwaldes bewachen musste, waren unter den Bewachern einige Jäger.
Aber alle, die man als Greifvogelvergifter und Greifvogelschützen erwischte, anklagte und bestrafte, waren Jäger oder Taubenhalter. (Siehe https://www.komitee.de/) Nicht nur in Deutschland, sondern überall in Europa.
Diese Menschen wollen nicht, dass "ihr Eigentum" - also Tauben, Rebhühner, Fasane - von den Greifvögeln gefressen werden. Ihre Verluste durch Greifvögel werden maßlos übertrieben. Ich hörte von Taubenhaltern, dass in jenen Jahren, als es in Baden-Württemberg gerade noch etwa 20 Wanderfalkenpaare gab, ihre Verluste ebenfalls hoch waren.
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