Ich habe kürzlich bereits notiert, dass wir die höchst spektakulären Balzflüge der Wanderfalken (in Z- und Spiralform, auch mit Scheinangriffen),  die sich nun  meist in beträchtlicher Höhe über dem Neckartal ereignen, selbst nur höchst selten und mit viel Glück beobachten können. Hier über Webcams diese Balzflüge zu zeigen, ist unmöglich.

Es ist ein anhaltendes Einander-Verfolgen, Aufeinander-Zustoßen, sich ineinander mit den Fängen verkrallen, sich gemeinsam überschlagen, Um-die Achse-rollen, sich trennen, vor einander flüchten, verfolgen.  In hohem Tempo, mal weit oben, dann blitzschnell hundert Meter tiefer über große Distanz und in großer Höhe.

War das soeben spielerisch oder aggressiv, fragt man sich, wenn man im Feldstecher die balzenden Falken meist  schnell aus den Augen verliert. Vermutlich beides.

Das ist auch gut so, denn solche virtuosen Flüge original in der Natur zu beobachten, ist ein seltenes Erlebnis, das man nie vergessen wird!

PALATINA, das Heidelberger Falkenweibchen, überprüft so zur Zeit erneut (!) die Fitness ihres Partners ZEPHYR, das Heidelberger Falkenmännchen (=Terzel), die sich ihr in dessen Flugvermögen und Jagderfolg zeigt. Bereits jetzt fordert (?) sie kleine “Morgengaben/Brautgeschenke” von ZEPHYR. Er muss sie ja im März über lange Wochen mit Nahrung versorgen, danach noch lange Wochen bis etwa Ende Mai zusätzlich noch die Jungfalken.

 

 

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