sang man im Film Casablanca (1942) und summt es (in Corona-Zeiten) noch immer, gehört ja zum Repertoire jedes Barpianisten.

Nun, in Tagen der Rückblicke, fällt mir dieser Zeitungsausschnitt aus einem Buch. Er stammt, wie ich seinerzeit darauf notierte, vom 16. Mai 2004 aus der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Ausgeschnitten habe ich den Artikel- vor 16 Jahren – wohl wegen des ausdrucksstarken Porträts eines jungen Wanderfalkenweibchens.

Heute springt mir der Text in die Augen: ” … wunderbare Rettung … galt er in Deutschland als ausgestorben. Jetzt ist Falco peregrinus zurück, auch an unerwarteten Orten.”

Ja, z.B. mitten in den Städten, auf alten Kirchtürmen, unter Autobahnbrücken, an Kühltürmen von Kraftwerken, auf Wolkenkratzern und Industriekaminen. Wir Menschen vernichten Lebensräume, aber wir schaffen auch Refugien für gefährdete Arten.

 

 

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