ist eh Aufsehen erregend und erstaunlich. In Ergänzung meines voraus gegangenen Beitrags erinnere ich, dass es bis vor wenigen Jahren nur wenige filmische Aufnahmen vom Flug wild lebender Wanderfalken gab. Und diese Aufnahmen waren oft fahrig und zeigten kaum die Virtuosität, Rasanz und Geschicklichkeit des Wanderfalken.

Seit Wanderfalken zu Kulturfolgern geworden sind, – in New York City, USA gibt es über 50 Brutpaare, auch in London, GB oder Frankfurt gibt es eine zweistellige Zahl von Brutpaaren wegen der riesigen Zahl von dort lebenden Beutevögeln (vor allem Stadttauben) – ist es für Dokumentarfilmer nun leichter, jagende Wanderfalken zu filmen. Denn diese folgen – naheliegend – beim Jagdflug z.B. dem Flußlauf oder den geradelinigen Verkehrsachsen, die für die hohe Geschwindigkeit des herab stürzenden oder anjagenden Falken besser geeignet sind als enge Gassen. Auch die besonderen Wind- und Thermikverhältnisse zwischen hohen Gebäuden scheinen für das Leben des Wanderfalken geeignet.