Das fragte mich mich eine Schülerin, als ich die Wiederansiedelung wild lebender Wanderfalken in Heidelberg als Schulprojekt betrieb. Da wusste ich keine Antwort.

Aber einige Zeit später konnten wir –  bei ähnlichem Starkwind mit heftigen Böen wie heute! – vom “Stückegarten” der Schlossruine aus, einen Wanderfalken beobachten, der über uns kreisend, ohne Flügelschlag, sich vom Wind hoch tragen ließ. Dann ließ er sich aus großer Höhe wie ein Stein fallen, steilte wieder auf und ließ sich erneut kreisend vom Wind hoch tragen. Und wieder ließ er sich aus großer Höhe steil herabfallen und verschwand dann leider aus dem Blick unserer Feldstecher. Das war kein Jagdflug auf einen Beutevogel, da waren wir uns einig, sondern spielerisches Verhalten.

Heute vormittag habe ich in der Rheinebene  ähnliche Windspiele, ohne Sturzflüge, bei Rabenkrähen beobachtet. Es sah auch aus, als hätten sie Freude am Wind.

ZEPHYR beobachtet heute das Geschehen in der Luft von der Schwelle des Nistkastens aus.

Danke, C.!

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