Da hatten wir vorgestern schon gehofft, wir könnten ab Monatsende September  wieder in jeder Nacht ZEPHYR  bei seinem nächtlichen Schlaf zusehen.

Nein,  nun übernachtet er wieder  im Freien. Vielleicht  in einer Nische im Dicke Turm der Schlossruine oder auf einem Baum oben im Wald mit guter Aussicht. Dass es dort z.Zt. kalt und nass ist, stört die Falken nicht.

(“It’s raining, It’s pouring, the old man is snoring”, erinnere ich gerade aus  einem Kinderreim. Nein, das tue ICH nicht, bin aber froh im Trockenen und Warmen zu sitzen.)

PALATINA & ZEPHYR nehmen auch in der kalten Jahreszeit täglich ein Bad, wozu sie  in den frühen Morgenstunden eine diskrete Stelle an einem Gewässer aufsuchen. Wo diese Stelle für die Heidelberger Wanderfalken zu finden ist, weiß ich nicht. In den Jahrzehnten, als ich im Nordschwarzwald einen der damals letzten Horste betreute, war das am Talgrund eine seichte Stelle in einem Bach, die sie – aufmerksam umher äugend – ausgiebig zum Bad nutzten. Genau so, wie wir das von den Spatzen kennen. Danach saßen die Falken – wie Kormorane – auf ihrem Lieblingsbaum (Warte) und ließen sich von Sonne und Wind trocknen.

An einem trockenen, sonnigen Tag vor einigen Jahren war ich überrascht, als PERKEO plötzlich in den Bildern der Cam 2 im Nistkasten mit feuchtem Kopf erschien, sich schüttelte und so noch einige Tropfen aus seinem Federkleid entfernte.

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