Diese bieten mit ihrer pflanzlichen Vielfalt den Insekten und Vögeln Nahrung und Unterschlupf!  Bis zum Jahr 2007 förderte die Europäische Union solche Brachflächen und etwa ein Zehntel der Ackerflächen in Deutschland blieben der Natur überlassen, ein Rückzugsort und Reservoir für viele Tier- und Pflanzenarten. Seit 2007 diese Förderung gestoppt wurde, werden die meisten dieser Flächen landwirtschaftlich intensiv genutzt, zum Beispiel mit Energiepflanzen wie Raps (Biodiesel) oder Mais (Biogas). Nach Auskunft des Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn lagen im Jahr 2015 nur noch 1,7 % der Ackerfläche in Deutschland brach. So ist der Bestand der Grauammer, die auf Brachflächen angewiesen ist und deren Zahl bis 2007 wieder angestiegen war, erneut zusammengebrochen.

Übrigens: Auch in unseren privaten Gärten und öffentlichen Parks kann man durchaus statt Rasenflächen auch Brachen zulassen…

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