Nun sind die jungen Falken nicht mehr ununterbrochen beieinander. Vielleicht steht einer auf  dem Turm der Jesuitenkirche, der andere darunter auf dem Kirchendach, der dritte auf Heiliggeist und der vierte auf der Schlossruine. Noch bleiben sie in Sichtkontakt und eilen den Eltern entgegen, wenn diese mit Beute kommen. Die Kröpfplätze sind „meeting points“, dort ist die Chance am größten, fast alle noch gemeinsam zu sehen. Also die Turmspitzen der Jesuiten- und Heiliggeistkirche, aber auch der Mauerkranz des „Dicke Turm“ und die Ostseite der Turmruine. Gelegentlich hören wir das „Gieren“ und Bettelgeschrei aus den Bäumen des Klingenteichtals oder gegenüber vom Heiligenberg herab. Noch lebt die Falkenfamilie in der Altstadt, aber die Flüge der Jungfalken ziehen bereits größere Kreise. In den nächsten Tagen/Wochen empfehle ich als Beobachtungsplatz – mit Feldstecher und gespitzten Ohren – den Philosophenweg im Norden oder die Scheffelterrasse im Süden. s.u.

 

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