Ich finde in einem Bericht über den erfreulichen Boom der Vogelbeobachtung ( FAZ,20.09.26, S.14 ) „Watching People Watching Birds“ einen Hinweis auf einen Dokumentarfilm mit interessanten Daten:

„Seit 1980 sind die europäischen Bestände des Rebhuhns um 94% eingebrochen. Nicht besser steht es um den Kiebitz: 88 Prozent Rückgang seit 1992 in Deutschland. Grund ist vor allem die intensive Landwirtschaft, die zu Einbußen von Lebensräumen und Nahrung führt.“

Amüsiert habe ich mich über den Hinweis auf den berühmten Schriftsteller und Vogelbeobachter Jonathan Franzen: „Zum einen – darauf weist Franzen hin – sind die Tiere den ganzen Tag damit beschäftigt, andere Tiere zu töten. Limikolen, die im Watt herumstochern, sehen putzig aus. Für uns. Aus der Perspektive von Würmern und Insekten sind sie Monster. Wären Rotkehlchen vier Meter groß, könnten wir nicht mehr ohne Weiteres vor die Tür treten. Jeder Garten wäre ein Jurassic Park.“

Die FAZ bebildert – köstlich- den Bericht mit einem Foto eines Sommergoldhähnchen auf einer Hand, nicht gerade ein Schwergewicht.

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