Den Wanderfalken, allen Tiere rings um Heidelberg, stehen schwere Stunden bevor! Heute Abend um 22 Uhr beginnt die erste Schlossbeleuchtung in diesem Jahr. Bengalisches Feuer erinnert an das brennende Schloss, dann taucht das Feuerwerk den Himmel über der Altstadt in einen vielfarbigen Glanz. RUPERT erinnert sich an die Vorjahre, er wird frühzeitig flüchten. Ebenso die drei Jungfalken, für die das Spektakel neu ist.

(Übrigens: Am Donnerstag, 9. Juli, fand abends im Schlosshof die Generalprobe für die geplante Aufführung der Oper CARMEN vor geladenen Gästen statt. Deutlich war in der Dämmerung lautes Bettelgeschrei von Jungfalken zu hören! Das TRIO ist wohl doch noch nicht selbständig unterwegs!)

Am Sonntag, 12.Juli 2026, findet in Heidelberg und im nahen Neckargemünd ein BÜRGERENTSCHEID statt, der die Natur (Pflanzen, Tiere) von Heidelberg und Umgebung eventuell stark verändern könnte!
Sollen im besonders geschützten Flora-Fauna-Habitat „Lammerskopf“ acht Windräder TypE-175 EP5 mit 262,5 Meter Höhe, es wären die zweithöchsten im Land, errichtet werden? (Der Hahn auf der Spitze des Heiliggeistkirchturms steht auf 81 Meter Höhe.) Die Windräder am Greiner Eck im nahen Odenwald sind lediglich 175 Meter hoch. Die Bevölkerung- zeigt sich in Leserbriefen und Aktionen – als gespalten: Klimaschutz und erhoffte Einnahmen einerseits, Naturschutz und Ästhetik andererseits.
Der Regionalverband, BUND und NABU lehnen den Bau wegen der dort besonders schützenswerten Artenvielfalt , u.a. Wildkatze, auf dem Lammerskopf ab.
Das typische „romantische<" Stadtbild von Heidelberg wäre durch die acht riesigen Windräder ruiniert.

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