Gängs Tagebuch
Gängs Tagebuch2021-10-04T08:44:30+02:00

Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.

Seit 1999 schreibt Hans-Martin Gäng das Tagebuch über die Heidelberger Wanderfalken. In über 5000 Einträgen können Sie nachlesen, was seit 1999 alles passiert ist. Dort finden Sie auch viele Informationen zur Biologie des Wanderfalken und zum Verlauf der Brut und Aufzucht des Nachwuchses.

14.Juli, 2018

Das Falkenauge 3

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Kann ich davon ausgehen, dass die geneigten Leserinnen und Leser in der Schule aufgepasst haben? Wie bitte? –  So so! Dann muss ich die außergewöhnliche Sehkraft des Wanderfalken etwas ausführlicher erklären.  WIR stellen das Bild auf unserer Netzhaut scharf, in dem ein Muskelring um unseren elastischen Linsenkörper diesen zusammen drückt – dann sehen wir einen nahen Gegenstand scharf – oder wenn diese Muskeln erschlaffen, unsere Linse flacher und größer wird – dann sehen wir einen fernen Gegenstand scharf. Das misst der Optiker in Dioptrien (reziproker Wert der Brennweite in Meter), also 1 Dioptrie fokussiert ein Objekt in 1 Meter Entfernung, 2 Dioptrien fokussiert in 1/2 m Entfernung u.s.w. Als Kleinkind haben wir 13,5 Dioptrien und erkennen auch kleinste Gegenstände, sind wir 4o Jahre, sind es meist nur noch 6 Dioptrien und wir greifen zur Brille, wenn wir Kleingedrucktes lesen wollen. Wanderfalken können zusätzlich – wie Crampton erforscht hat – mit einem weiteren Muskelring auch die Hornhaut krümmen und verfügen somit über ein zweites Instrument zum Fokussieren.
13.Juli, 2018

Das Falkenauge 2

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Wanderfalken erkennen, beurteilen, jagen ihre Beute aus großer Entfernung, oft aus einigen hundert Metern Entfernung und aus beträchtlicher Höhe an!
Im spektakulärem Sturzflug – die Worthälfte -“flug” ist falsch, es ist ja ein Sturz mit angelegten Flügeln – , den sie auf den ersten Dutzend Metern mit kräftigen Flügelschlägen noch beschleunigen, rasen sie in außerordentlich hohem Tempo nach unten!
Man kann gelegentlich auch hier in Heidelberg diesen “stoop” – wie die Angelsachsen sagen – beobachten. Nein, beobachten können wir ihn nicht! Auch einen solchen Stoß zu filmen ist nahezu unmöglich, selbst das Internet kann mit Videos/Filmen kaum aufwarten …
Denn unser langsames Auge verliert den rasenden schwarzen Punkt, sieht ihn – wenn wir aufmerksam sind –  manchmal nach 2 -3 Sekunden tiefer und weit entfernt wieder zur charakteristischen Falkensilhouette aufsteilen: “Ah, da ist der Wanderfalke wieder!” 
Selten nur habe ich den erfolgreichen Zugriff beobachten können, dagegen viele Fehlstöße! Auch dem Falken fliegen die Tauben nicht in den Schnabel … (Wir kennen das als Sprichwort  “Glaubst Du wirklich, hier fliegen einem die gebratenen Tauben in den Mund?”)

Was bedeutet dieser rasende Sturz, der sicher nahe an 200 km/h – oder sogar noch schneller? – heran reicht, für das große Falkenauge? Es muss beim “stoop” offen (!)  bleiben! Denn das Gehirn muss dabei fortlaufend die schwindende Distanz “berechnen”, die flüchtende, sich bewegende Beute im Raum verfolgen und die eigene Muskelbewegungen der eingeklappten Schwingen koordinieren.
Wollen WIR das mal ausprobieren?
Bitte sehr:  Also bei 200 km/h auf der Autobahn  das Gesicht – nur der Beifahrer bitte! – aus dem Fenster in den Fahrtwind halten und 3 Sekunden die Augen offen halten! Nein, besser doch nicht…  Die Handfläche reicht auch, um uns den Luftwiderstand zu zeigen.
Fragen über Fragen stellen sich uns!
Wenn ein Staubkorn, eine Fliege, Wassertropfen das Falkenauge dabei trifft? Tränen die Augen? Wie halten sie den Anpressdruck der Luft aus? Wie stellt sich das Auge  so schnell auf die rasend wechselnde Entfernung  und Hell-Dunkel-Werte ein?
Foto( Bernd Zoller) AURORA mit Nachwuchs 2011
13.Juli, 2018

Das Falkenauge 1

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Haben wir Buben uns früher nicht beim Indianerspielen Namen gegeben wie Häuptling Falkenauge? Wohl ohne zu überlegen, warum. Heute weiß ich einiges mehr. In der Fachliteratur und in Berichten von Augenzeugen von jagenden Wanderfalken lesen wir von erstaunlichen, manchmal kaum vorstellbaren Fähigkeiten. Der außergewöhnliche Gesichtssinn des Wanderfalken ist phänomenal und die spektakuläre Jagdtechnik des Wanderfalken ist durch die Sehkraft der Falkenaugen bedingt.
Zunächst fällt uns die Größe der Augäpfel im Verhältnis zum Schädel auf! Hätten WIR Falkenaugen, so wären unsere Augäpfel so groß wie Orangen!

13.Juli, 2018

“ Ich schau dir in die Augen, Kleines“

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Das sagt in „Casablanca“ Rick (Humphrey Bogart) und das sagte ich 2009 zu HAZECHA nach ihrem Erstflug, der auf einem Balkon der Altstadt zu einem jähen Ende kam. Sie hätte es aber auch zu mir sagen können, denn das Falkenauge ist meinem schwachen Menschenauge weit überlegen!
Ich werde nachfolgend über das Falkenauge, das noch längst nicht erforscht ist, berichten.

13.Juli, 2018

Jungsfalken noch in Heidelberg

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Gestern war ich erstmals nach vier Wochen wieder in der Altstadt von Heidelberg. Von einer Betreuerin der Informationstheke in der Heiliggeistkirche erfuhr ich, dass in dieser Woche wieder einmal ein frischer Taubenrest auf dem Umlaufbalkon des Kirchturms gefunden wurde. Ein Anwohnerin berichtete mir, sie höre immer wieder die Falken nahe der Kirche schreien, könne aber nicht feststellen, ob da Alt oder Jung lärmten. Die Turmspitze wird also noch immer angeflogen.
Das sind selbstverständlich Jungfalken aus der 2018-Brut, die noch immer ihre Eltern anbetteln oder sich lautstark um Beute balgen. ZEPHYR und PALATINA sind jetzt stumm. Erst im Herbst kann man – viellleicht! – einmal ein Kontaktlahnen über das Tal hinweg hören. Falls es mal über der Altstadt sehr still wäre…

11.Juli, 2018

Webcams seit einiger Zeit nicht in Betrieb

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Ich war für längere Zeit nicht in Heidelberg und konnte mich nicht darum kümmern.  Nun habe ich Kontakt aufgenommen mit den Technikern der Rathaus-EDV. Dort wird man sich darum kümmern.
Nicht vergessen. Alles hier auf der Website geschieht ehrenamtlich und in der Freizeit!
Wir sind in einer Jahreszeit, in der ZEPHYR und PALATINA weitere Kreise also sonst um Heidelberg ziehen. In den Vorjahren blieb der Nistkasten meist über lange Wochen ohne Falkenbesuch. Von den vier Jungfalken habe ich seit langem nichts mehr gehört. Zuletzt konnte ich Anfang Juni einen Jungfalken an der Jesuitenkirche sehen.
Bestimmt fällt mir bald wieder etwas aus dem Falkenleben ein, das hier vielleicht mit Interesse gelesen wird!

5.Juli, 2018

Es fehlen Brachflächen

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Diese bieten mit ihrer pflanzlichen Vielfalt den Insekten und Vögeln Nahrung und Unterschlupf!  Bis zum Jahr 2007 förderte die Europäische Union solche Brachflächen und etwa ein Zehntel der Ackerflächen in Deutschland blieben der Natur überlassen, ein Rückzugsort und Reservoir für viele Tier- und Pflanzenarten. Seit 2007 diese Förderung gestoppt wurde, werden die meisten dieser Flächen landwirtschaftlich intensiv genutzt, zum Beispiel mit Energiepflanzen wie Raps (Biodiesel) oder Mais (Biogas). Nach Auskunft des Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn lagen im Jahr 2015 nur noch 1,7 % der Ackerfläche in Deutschland brach. So ist der Bestand der Grauammer, die auf Brachflächen angewiesen ist und deren Zahl bis 2007 wieder angestiegen war, erneut zusammengebrochen.
Übrigens: Auch in unseren privaten Gärten und öffentlichen Parks kann man durchaus statt Rasenflächen auch Brachen zulassen…

5.Juli, 2018

„Amsel, Drossel, Fink und Star…“

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Manchen Arten geht es gut, wenn sie gerne in der Nähe des Menschen leben.  Die drei häufigsten Arten in deutschen Siedlungen und Städten sind Amseln, Buchfinken und Spatzen. Weniger gut sind die Zahlen der Stare (Vogel des Jahres 2018). Auch Vogelarten, die im Wald leben, geht es –  noch? – ganz gut: sowohl der Schwarzstorch, der Kleiber und der Mittelspecht zeigen gute Zahlen. Woher wissen wir das? Der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA)  erfasst seit 1990 alljährlich systematisch die Zahl der Vogelarten, die in Deutschland brüten. Vier mal im Jahr werden in 2637 über ganz Deutschland verteilten Probeflächen alle Vögel notiert, die man dort hören oder sehen kann. In den Vorjahren hatte man zunächst vor allem von besonders attraktiven und bedrohten Arten, wie zum Beispiel vom Wanderfalken, vom Weißstorch und Steinadler genaue Bestandszahlen erhoben. Inzwischen macht man das mit vielen Arten, mit erschreckenden Ergebnissen.  Der Bestand des Kiebitzes beispielsweise ist seit 1990 um ca.75 % eingebrochen, ebenso der Bestand der Feldlerche.
 
 
 

5.Juli, 2018

„Alle Vögel sind schon da, alle…“ – Von wegen!

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Seit drei Wochen lebe ich im landschaftlich schönen bayerischen Voralpenland und erschrecke jeden Tag über die geringe Zahl an Vögeln die ich sehe. Die „Krefelder Studie“ vom Herbst 2017 belegte, dass in weiten Teilen  Deutschlands mehr als zwei Drittel der fliegenden Insekten verschwunden sind. Das stört uns wenig, denn kaum jemand freut sich über Stubenfliegen auf seinem Teller, Wespen auf seinem Obstkuchen. Von Spinnen ganz zu schweigen! Von den 248 Vogelarten, die in Deutschland brüten, ernähren sich 80 % von tierischer Kost, die Häfte von ihnen  bevorzugen Kerbtiere.  Viele Vogelarten, die als erwachsene Vögel etwas anderes fressen, füttern zumindest ihre Jungen mit kleinen Insekten. Der Schwund der Insekten führt wohl dazu, dass ein Teil der Brut verhungert. Ich sehe auch hier in einer landwirtschaftlich geprägten Gegend kaum noch Schwalben oder Mauersegler.

2.Juli, 2018

Sommerpause

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Über einige Umwege erreichen mich – z.T. besorgte Anfragen –  warum hier zur Zeit keine Falken zu sehen und auch keine Tagebucheinträge zu lesen sind. Nun, der 2018-Nachwuchs hat sicher längst Heidelberg verlassen und auch die Eltern ziehen nun wohl größere Kreise um Heidelberg.
Auch ich bin seit drei Wochen nicht in Heidelberg und habe nichts Interessantes zu berichten. Wir müssen bis zum Herbst Geduld haben um die Falken hier wieder sehen zu können. Wie ich mich kenne, werde ich in der Zwischenzeit bestimmt wieder hier etwas schreiben…
Gruss vom Tegernsee!

16.Juni, 2018

Eine gute Zeit

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zum “Wanderfalken-gucken-sehen” hat nun begonnen! Zeit muss man haben und ein gutes Fernglas. Schönes Wetter haben wir ja, die Scheffelterrasse und/oder Stückegarten an der Schlossruine stehen zum Altstadtblick zur Verfügung. Auch auf der nördlichen Neckarseite, entlang des Philosophenweg, hat man eine gute Aussicht auf die Arena der Falkenfamilie.
Die Lieblingsplätze sind bekannt: Jesuitenkirche, Heiliggeistkirche, große herausragende Altstadtdächer, hohe Bäume im Wald auf beiden Talseiten. Den Dicken Turm sieht man am besten vom Karlsplatz, selbstverständlich ist der Turmumgang der Heiliggeistkirche (11-17 Uhr, 1 EURO) ebenfalls ideal zum Schauen. Fernglas nicht vergessen! Ohren spitzen! Denn lange bevor wir die Altfalken herannahen sehen, haben die hungrigen Kinder diese gesehen, schreien jämmerlich und fliegen ihnen entgegen.…

15.Juni, 2018

Vor 174 Jahren eine rätselhafte Aushorstung

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Wanderfalken und Habichte waren auch in Heidelberg von Aushorstung bedroht! Eine lang vergessene Felseinmeißelung im Gumpentalsteinbruch, der ca. 1900 stillgelegt wurde, ca. 50 m oberhalb des Ingenieurweges (im Stadtplan von Heidelberg im Planquadrat G,H 15), legt davon Zeugnis ab: An einer schwer zugänglichen Stelle wurde in die fast senkrechte Felswand nachfolgende Inschrift eingemeißelt: “HIER FAND IOSEPHF BEIERLE VON SCHLIERBACH DEN TOD DURCH AUSHEBUNG EINES SPERBER DEN XIII. IUNIUS 1844 F.REIS”
Ich glaube nicht, dass es  sich  um einen Sperber gehandelt hat, denn dieser nistet ausschließlich gut versteckt im dichten Stangenholz und niemals in einer Steinbruchwand! Dies gilt auch für seinen “großen Bruder” Habicht.
Dagegen nistet der Wanderfalke in frei stehenden Steinbrüchen. Der Wanderfalke wurde als Taubenjäger schon immer gerne “ausgehoben”, geschossen, gezähmt „abgetragen“, verkauft oder für die Falknerei der Natur entnommen. Er wäre für einen armen Steinbrecher eine hohe Nebeneinnahme gewesen! Ein Sperber hätte ihm nicht viel Geld gebracht…
Bis in unsere Tage sprach man alle “Krummschnäbel” mit “Stößer, Weih, Aar, Sperber, Falk” usw. sehr ungenau an. Dem Arbeitskollegen F. Reis, der Josef Beierle am Unglücksort die Inschrift widmete, sei aus heutiger Sicht deshalb die vermutlich falsche Bezeichnung verziehen.
Vielleicht handelte es sich  aber doch ein Sperber, mit dem man kleine Vögel beizen kann, wie die Falkner sagen? Wir können heute darüber nur rätseln.  Der Aushorster ist jung gestorben und hat durch diese Tat seine Familie bestimmt in große Armut gebracht.
Im Adressbuch von Heidelberg 1844 ist Joseph Beierle, von Beruf Steinbrecher, wohnhaft in Schlierbach Haus 77 verzeichnet, ebenso sind Friedrich Reis sen. und jun., in Schlierbach. Haus 83 und 84, ebenfalls als Steinbrecher eingetragen. Unter Nr. 42 den 14. Juni 1844 ist im Standesbuch der evangelischen Gemeinde Heiliggeist (!) Heidelberg, – Schlierbach ist bis heute eine Filiale von Heiliggeist- , eingetragen: “Acht zehn hundert und vier und vierzig, den vier zehnten Juni, Morgen vier Uhr starb in Schlierbach 46 J. alt, und wurde den sechs zehnten Juni Morgens sieben Uhr begraben. Joseph Baierle B.(=Bürger ) u. Steinbrecher in Schlierbach, Ehemann der Katharine Schaaf von Mauer. Hinterläßt zwey Töchter”.
Entdeckt hat diese Felseinmeißelung in Abt. I 33 an der Gemarkungsgrenze Heidelberg/Neckargemünd der Vermessungstechniker Siegfried Weil, HD-Handschuhsheim. Vermittelt hat uns diese Information Förster i. R. Gerd Klumb über den inzwischen verstorbenen Forstdirektor i. R. Friedrich-Franz Koenemann (Wanderfalkenpate 2011)

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Früher Tod

Schaut man in diesen Wochen, in denen die vier Jungfalken der Heiliggeistkirche bereits selbständig in der Luft sind, auf die Websites in anderen Ländern, so lesen wir auch oft vom Tod von Jungfalken, die auf Glasflächen, Fahrzeuge oder Gebäude  aufprallten. Ich finde auch erfreuliche Berichte, dass auf dem Boden erstgelandete Jungfalken entdeckt und wieder erfolgreich auf Höhe gesetzt wurden. Hinzu kommen jedes Jahr weltweit Kirchtürme und hohe Gebäude mit neu montierten Nistkästen, die auch prompt von Wanderfalken angenommen werden. Oft auch mit Webcams und begeisterten Anwohnern, die sich freuen, dass es so etwas in ihrer Stadt nun gibt.

Nun auch einige mit „Tagebuch“, wenn auch nicht in der Ausführlichkeit, mit der ich das seit zwei Jahrzehnten übernehme.

09. Juli 2021|2 Kommentare

Wanderfalke im Museum

Mit Sohn und Enkelin habe ich die sehenswerte Ausstellung „Eiszeit Safari“ im „Reiss-Engelhorn-Museum“ in Mannheim besucht. Dort wurde die Tier-/Pflanzen- und Menschenwelt der Eiszeiten in Europa in vielen Exponaten und Räumen dargestellt. Mein Blick ging natürlich auch an ein schönes Präparat, das an der Decke an einem Faden befestigt war.

Ja, Wollhaarnashorn, Mammut, Auerochse und Eiszeit-Menschen konnten auch vor zehntausenden von Jahren in den Kältesteppen  diesen Vogel erblicken. Was sie wohl von ihm dachten?

 

09. Juli 2021|0 Kommentare
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