Hier sehen wir junge Falken kurz vor dem Ausfliegen, wie man das in der freien Natur selten und nicht aus solcher Nähe miterleben kann. Wir beobachten – ohne zu stören! – wie der Nachwuchs sich auf das Leben außerhalb des Nistkastens vorbereitet. Die vier Fälkchen springe, wenn sie nicht gerade schlafen,  hin und her und greifen z.B. nach einer Feder am Boden – Ballieren nennen das die Falkner – und üben so das zielgenaue Zugreifen. Die großen Augen verfolgen jedes Federchen, das durch ihre Unruhe oder durch den Wind hoch wirbelt. Wir schmunzeln, wenn wir die Irokesen  – mit weißem Flaumrest auch dem Schädeldach –  am Eingang sehen. Bereits jetzt verfolgen sie unaufhörlich mit scharfem Blick, was sich  am Himmel Heidelbergs abspielt. Gelegentlich sehen wir PALATINA wachsam am nördlichen Ende der Anflugstange stehen. Sie zeigt uns die blaugraue Farbe ihres Rückens, wenn sie mit der Brust zum Turmdach steht. Sehen wir sie frontal, so erkennen wir auf ihrer weißen Brust die quer verlaufenden “gesperberten” Brustflecken. Die Jungfalken tragen jetzt das braune Jugendkleid und ihre Brustflecken verkaufen eher in einer länglichen Anordnung. So können auch die neuen Gäste auf unserer Website Eltern und Nachwuchs gut unterscheiden.

Danke, Krystyna!