Diese Frage wird mir oft gestellt.Ein Blick auf unsere Titelseite: “Information- Saison” zeigt, wie groß das Gelege und wie erfolgreich in diesen zwanzig Jahren gebrütet wurde. Hier in Heidelberg, mit einem großen Angebot von Beutevögeln (ganzjährig in einer großen Vielfalt, bei der Aufzucht vor allem Tauben, die es zu tausenden gibt), besteht das Gelege meist aus drei oder vier Eiern. Nur selten ist ein nicht befruchtetes Ei dabei. Ratcliffe(1993) hat von 1980 bis 1991 1.298 Gelege von Wanderfalken dokumentiert: Zweiergelege: 6,2%, Dreiergelege:46,2%, Vierergelege: 46,2%, Fünfergelege:1,3%, im Durchschnitt also 3,43.  Rockenbauch (2002) nennt für Baden-Württemberg (1961-2000) einen Durchschnitt von 3,44. Wanderfalken zeitigen Nachgelege, wenn man ihnen die Eier wegnimmt. Aber wer würde so etwas wagen und warum? . In einem langen und gesunden Falkenleben könnte ein Weibchen 50 und mehr Nachkommen haben. In den USA, wo man dank gut ablesbarer Beringung die Gebäudebrüter gut kennt, hat man das gelegentlich dokumentiert.

Tja, ZEPHYR! Nun liegt eine große Aufgabe vor Dir! Er ist nun für die Nahrungslieferung verantwortlich, PALATINA wird in den nächsten Wochen nur selten selbst Beute machen.

Danke, Krystyna!