Das werde ich im Nachtrag zu meinem Tagebucheintrag vom 12. Februar gefragt. Monneret (2017) nennt nach 40 Jahren Freilandbeobachtung in Frankreich:

Die Terzel (Falkenmännchen)  – mit 620 – 650 g Gewicht – verzehren täglich 80 – 100 g, das Wanderfalkenweibchen – mit 800 – 1 000 g Gewicht – konsumiert täglich 80 – 12o g. Bei kalten Temperaturen nimmt die Nahrung bei beiden im 10 bis 20 % zu. Monneret weist darauf hin, dass der Nahrungsbedarf der Weibchen, obwohl diese bedeutend größer als die Terzel sind, nur ca. 20 bis 30% höher ist. Auch er beschreibt die hohe Anpassungsfähigkeit des Wanderfalken an die Zahl der lokal vorhandenen Beutevögel, in Städten z.B. an Tauben, die dort bis zu 70% der Beute an Masse/Gewicht darstellen können. An den französischen Küsten ernähren sich Wanderfalken an den dort lebenden oder durchziehenden Arten. Er bestätigt den Fang von fliegenden Insekten und nennt einige Fälle von Parasitismus zwischen Schwarzmilan/ Bussard und Wanderfalken, bei denen der Schmarotzer den erfolgreichen Beuteträger so lange “nervt”, bis dieser die Beute frei gibt.