Es gibt bei der Unterscheidung der einzelnen Unterarten des Wanderfalken, die  ja – wie gestern berichtet – fast über den ganzen Erdball verbreitet sind, weitere Anpassungen an Klima und Umwelt:

So sind nach der Bergmann`schen Regel die miteinander verwandten Arten in kalten Regionen im Allgemeinen größer und kompakter als in warmen Regionen.Nach der Gloger`schen Regel ist die Melaninbildung bei Arten, die in feucht-warmen Gebieten leben, stärker als jene in trocken-kalten Gebieten. Diese Arten erscheinen uns also in dunklerer Färbung.

Wenn wir die Bilder von Wanderfalken aus solchen Regionen betrachten, sage ich als Laie: Ja, arktische Wanderfalken scheinen größer zu sein, tropische Wanderfalken eher farbiger und dunkler…